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Wie Sie als Gewinner aus der Digitalisierung herausgehen

12.09.18 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

 Blog_Gewinner_Digitalisierung

«Das macht der Computer», hiess es früher. Damals, als der Glaube an die Rechner und die Hoffnung in ihre Intelligenz noch ungetrübt waren. Die Ernüchterung folgte auf den Fuss: «Garbage in, Garbage out», so die Erkenntnis. Erstaunlicherweise erleben wir heute gewisse Parallelen. Digitalisierung wird automatisch mit Optimierung gleichgesetzt. Ein klassischer Trugschluss! Was es braucht, um als Gewinner aus der Digitalisierung herauszugehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Mut, um Neuland zu betreten

Arbeitsprozesse, Geschäftsmodelle, vielleicht sogar Unternehmensstrukturen in Zusammenhang mit der Digitalisierung umzustellen, braucht einen gewissen Mut und die Bereitschaft zum Risiko. Nicht unbedingt aus technischen Gründen, sondern vielmehr der Menschen willen, welche das Projekt mittragen sollen. Dazu zählen Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Partner usw. Wer Neuland betreten will, ist gut beraten, sich die Unterstützung aller involvierten Gruppen zu sichern.
 

Durchhaltewillen, wenn’s harzt

Es wäre übertrieben zu behaupten, dass aller Anfang schwer ist. Ungewohnt und manchmal etwas zäh, trifft es schon eher. Der (digitale) Teufel steckt bekanntlich im Detail. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, bleiben Sie dran. Sie werden sehen, es lohnt sich. Jede Erkenntnis bringt Sie weiter und hilft Ihnen, sich in Sachen Digitalisierung noch besser zurecht zu finden. Zugegeben, das braucht nicht nur eine Portion Durchhaltewillen, sondern auch Führungsqualitäten, um die künftigen Anwender bei der Stange zu halten.

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Neugier, um kreativ zu werden

Den muffeligen Techno-Groove von einst hat moderne IT schon lange abgelegt. Heute geht es primär um kreative Anwendungsmöglichkeiten. Lassen Sie deshalb Ihrer Neugier freien Lauf. Probieren Sie mal etwas aus und lassen Sie sich von der Faszination der Digitalisierung anstecken. Die Cloud ist voll von spannenden Services. Intelligente Chatbots und Assistenten verleihen Kundenbeziehungen neuen Schwung und bilden die Basis für innovative Geschäftsideen.

 

Spass an ständigen Veränderungen

Zugegeben, Veränderungen sind nicht jedermanns Sache. Sollte das auf Sie zutreffen, braucht es ein bisschen Überwindung. Denn eine der Grundeigenschaften der Digitalisierung ist die permanente Veränderung. Darauf sollten Sie sich von vorneherein einstellen. Zum Trost: Die Dynamik hat auch ihre guten Seiten. So werden Sie etwa kaum je in einer Sackgasse landen. Ständig entstehen neue Geräte, Services und Lösungen. Wichtig ist, Augen und Ohren offen zu halten, um am Ball zu bleiben. Und denken Sie daran: Digitalisierung ist kein Ziel, sondern ein ständiger Veränderungsprozess.

 

Strategie und klare Linie

Es mag paradox tönen, aber gerade, weil Sie ständig mit Veränderungen konfrontiert werden, brauchen Sie eine klare Strategie. Ansonsten werden Sie rasch zum Spielball von Verlockungen und Möglichkeiten. Die ideale Linie besteht aus aufeinander abgestimmte Teilziele. Wer sich gleich einem Bergsteiger Schritt für Schritt dieser Route folgt, wird nicht überfordert. Jede Etappe lässt sich kontrollieren und bildet die Grundlage für die Planung des nächsten Zieles.

 

Offenheit für Partnerschaften

Mehr denn je sind Partnerschaften für Unternehmen von grösster Bedeutung. Bei der digitalen Transformation sind eine Fülle von Softwareherstellern und Dienstleistern beteiligt. Nicht nur aus der Wirtschaft, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene, in Bildungsorganisationen, in Gremien der Wirtschaftsförderung usw. Die Vernetzung mit möglichen Partnern und der laufende Austausch mit Gleichgesinnten ist die beste Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild der Digitalisierung zu machen. Gleichzeitig öffnen sich dadurch auch Zugänge zu Förderprogrammen, Wissensplattformen und Interessensnetzwerken.

 

Konsequenz bei der Umsetzung

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und die Macht der Gewohnheit holt einen schneller ein, als es einem lieb ist. Das geht auch ihren Mitarbeitenden und Anwendern so. Wie schnell ist doch nebst dem ERP-System noch eine kleine Excel-Datei angelegt, dann noch etwas im Word geschrieben usw. Solche «Ausreisser» können ganze digitale Prozesse zum Absturz bringen. Es gibt viele Gründe, warum Benutzer in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Einer davon könnte auf einen Mangel in der digitalen Unterstützung hinweisen. Klären Sie den Sachverhalt, suchen Sie nach Lösungen, aber tolerieren Sie keine Ausnahmen. Das Credo der Digitalisierung lautet: «Vorwärts immer, rückwärts nimmer.»

 

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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