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Wie eine ganzheitliche ERP-Software das Digital Business unterstützt

20.10.15 09:30 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Digital Business ERP-System

Der Siegeszug des World Wide Web ist spätestens seit der flächendeckenden Verbreitung von Smartphones nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr Kunden suchen online nach Informationen, Produkten und Unternehmen. Diese Entwicklung stellt Händler und Hersteller vor grosse Herausforderungen, bietet aber auch grosse Chancen für neue und höchst rentable Geschäftsmodelle. Gerade in wissensintensiven Bereichen, Kultur und Entertainment ist eine Bereitstellung fast ohne Zusatzkosten möglich. Aber auch Shops für Produkte bieten neue Kundschaft und erhebliches Einsparpotential. Im Hintergrund ist ein ganzheitliches ERP-System notwendig, um die Prozesse bestmöglich zu unterstützen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie ein modernes ERP-Systeme digitale Geschäftsmodelle abbildet.

Die Integration von Frontend und Backend

Im digitalen Geschäft sind zwei Seiten in der Regel getrennt voneinander: Das Frontend für den Benutzer und das Backend für die Abwicklung. Während der Kunde in der Regel auf einer Webseite landet und dort Informationen und Artikelbeschreibungen sowie einen Shop findet, landen die Bestellungen und Anfragen in einem Backend, das auf einer ERP-Software basiert. An dieser Stelle muss grosse Übersetzungsarbeit geleistet werden: Das ERP-System benötigt möglichst offene Schnittstellen und sollte Standards wie REST und OData unterstützen. Eine weitere Möglichkeit: Das ERP-System selbst bietet ein System für Content Management und Online-Shop. So ist die unmittelbare Arbeit in einer Datenbank möglich. Lagerbestände und Lieferzeiten können in Echtzeit sowohl im Frontend als auch im Backend eingesehen werden.

Individuelle Kundenkommunikation

Ein weiterer Vorteil integrierter Systeme: Die Daten des Kunden können für eine zielgerichtete individuelle Kommunikation genutzt werden. Kunden sind es von grossen Anbietern längst gewöhnt, auf Basis Ihres Einkaufsverhaltens passende Empfehlungen zu erhalten und mit eigenen Zugängen personalisierte Portalsichten zu nutzen. Auch KMU können diese Funktionen nutzen – das passende ERP-System vorausgesetzt. Vielfach wird bei diesen Prozessen zu sehr im Frontend gedacht, was auch in der organisatorischen Trennung begründet ist: Frontend = Marketing, Backend = Produktion. Die Zuständigkeit für individuelle Kundenkommunikation liegt allerdings nicht im Webdesign, sondern basiert im Wesentlichen auf den Daten des ERP-Systems.

Vereinfachung und Automatisierung

Digitale Geschäftsmodelle sind in der Regel auf weitestgehende Automatisierung ausgerichtet. Und in der Tat bieten Onlinedienste die grosse Möglichkeit, skalierbare Geschäftsmodelle mit extrem niedrigen Grenzkosten aufzubauen. Hierzu ist allerdings ein ganzheitliches ERP-System notwendig. So müssen Prozesse abgebildet, ausgewertet und verbessert werden können. Workflow-Systeme sollten die Automatisierung von Bestell- und Lieferprozessen, Belegerstellung und Abrechnung ermöglichen. Auch der Produktionsprozess bleibt von den Einflüssen des digitalen Business nicht verschont. Die schnelle Reaktion auf veränderte Kundenwünsche, Sonderanfertigungen und Varianten sollten so weit wie möglich automatisch in die Fertigung fliessen.  

Hochverfügbarkeit und Sicherheit

Eine weitere Anforderung erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle ist die Verfügbarkeit der Systeme. 99% Erreichbarkeit hören sich ja zunächst gut an, bedeuten jedoch: Pro Jahr ist der Webservice 3,5 Tage lang nicht erreichbar. Die Kosten lassen sich schnell ausrechnen. In punkto Verfügbarkeit sind Cloud-Systeme deutlich im Vorteil: Abhängig von der Bauweise lassen sich praktisch ausfallfreie Rechenzentren betreiben, die über 99,9% Verfügbarkeit bieten. Dabei sind auch die Sicherheitsstandards in der Regel deutlich höher als bei selbst betriebenen Systemen. Redundante Strom- und Datenleitungen, Brandschutz-Boxen, geo-redundante Backups und eigenes Wachpersonal sind in den meisten Unternehmen wirtschaftlich nicht abbildbar. Cloud-Systeme hingegen können diese Rahmenbedingungen zu einem Bruchteil der Kosten realisieren und bieten damit eine deutlich höhere Verfügbarkeit und Sicherheit.

Digitales Business als Selbstläufer mit der passenden ERP-Lösung

Es lässt sich festhalten, dass digitale Geschäftsmodelle wiederkehrende Einnahmen mit sehr geringen Grenzkosten generieren können. Ein ganzheitliches, integriertes und möglichst Cloud-basiertes ERP-System schafft dafür die besten Voraussetzungen. Prozessautomatisierung, gezielte Kommunikation auf Basis integrierter Daten und höchste Sicherheitsstandards legen die Basis für ein erfolgreiches digitales Business.

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Kategorien: Allgemein, Cloud, ERP, CRM

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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