Warum Sie sich kein veraltetes ERP-System leisten können

von Sandra Bültermann, Autorin am 05.10.2022, 3 min Lesezeit

 

Mit einer Mercedes Pagode aus den 1960er Jahren an einem sonnigen Sommertag gemütlich übers Land fahren – was für ein Vergnügen! Im stressigen Alltag damit auf der Überholspur von Termin zu Termin zu flitzen, bereitet mit dem Oldtimer allerdings wenig Freude. Ähnlich verhält es sich mit ERP-Lösungen: Wer im schnelllebigen Business-Alltag mithalten und der Konkurrenz die Rücklichter zeigen will, kann sich ein veraltetes System nicht leisten. Ein solcher Bremsklotz lähmt Fortschritt, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einem modernen Cloud-ERP-System neu durchstarten. 


Datenmüll vs. Datengold 

Der Hauptnutzen von ERP-Anwendungen liegt darin, dass sie die Bereitstellung von Informationen erheblich erleichtern und möglichst automatisieren. Dies trägt dazu bei, Prozesse zu optimieren und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Doch über die Jahre hinweg fährt ein altes ERP-System viel unbrauchbaren Datenmüll mit sich herum, der im Geschäftsalltag schwer auf die Bremse drückt und viel Ärger und Probleme mit sich bringt. Ganz simpel ausgedrückt: Gute Entscheidungen lassen sich nicht auf Basis schlechter Daten treffen. Ungenaue, veraltete oder unvollständige Daten führen zu überfüllten Lagern, nicht erfüllbaren Zusagen, falschen Markteinschätzungen und und und. Probleme mit der Datenqualität untergraben die gesamte betriebliche Leistung und können letztlich sogar langjährige Kundenbeziehungen aufs Spiel setzen. Eine moderne ERP-Lösung hingegen zündet den Turbo: Sie schmeisst Datenkonflikte sowie Qualitätsinkonsistenzen über Bord und gewährleistet eine hohe Datenqualität über den gesamten Lebenszyklus.  

 

Kontraproduktivität vs. Kundenzufriedenheit 

Kunden stellen heutzutage hohe Ansprüche. Neben einem guten Preis-Leistungsangebot fordern sie schnelle Reaktionszeiten, zuverlässige Informationen sowie eine individuelle Ansprache. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, benötigen die Mitarbeiter im Vertrieb, Marketing und Service jederzeit schnellen Zugriff auf die wichtigsten Daten. Braucht das CRM-System – das eigentlich den Zweck verfolgt, die Geschäftsbeziehungen mit bestehenden und potenziellen Kunden zu verbessern – für alltägliche Arbeiten so lange, dass Sie in Ruhe einen Boxenstopp einlegen können, ist der Kunde womöglich schon abgesprungen. Statt die Kommunikation zu optimieren, mindern veraltete Software-Lösungen die Produktivität.  

 

Mangelnde Sicherheit vs. Cyber-Security 

Wer CRM- und ERP-System als On-Premise-Lösung betreibt, ist selbst verantwortlich für die gesamte IT und deren Sicherheit. Die wenigen IT-Mitarbeiter in KMU, die meist ohnehin überlastet sind, müssen sich kontinuierlich fortbilden und regelmässig um Backups, Updates und Patches kümmern. Ein einziger Cyberangriff reicht für einen rufschädigenden Datendiebstahl oder die Lahmlegung des gesamten Betriebs. Unternehmen, die ihre Business-Software aus der Cloud beziehen, legen stattdessen die Verantwortung in die Hände echter Profis. ERP-Anbieter betreiben Hochsicherheitsrechenzentren und beschäftigen Security-Experten, die die aktuellen Bedrohungen kennen, künftige Entwicklungen berücksichtigen und als einziges Ziel Ihre Datensicherheit verfolgen. Zu einem fixen Preis sichern ERP-Anwendungen aus der Cloud den Fortbestand Ihres Unternehmens. 

 

Technologiebremse vs. Innovationstreiber 

Obgleich die ERP-Software bei ihrer Einführung sicherlich mit Bedacht und Sorgfalt ausgewählt wurde – im Laufe der Zeit verändern sich Anforderungen, Grösse oder Komplexität von Unternehmen, und die Software kann die erforderlichen Prozesse nicht mehr ausreichend abdecken. Funktionalitäten, die im eigenen System fehlen, lassen sich zwar oftmals in Form von externen Applikationen über Schnittstellen einbinden, doch das funktioniert nicht reibungslos. Die größten Herausforderungen ergeben sich daraus, dass Fremdsysteme in der Regel eine andere „Sprache sprechen“. Um Daten verfügbar zu machen, müssen sie also für das jeweilige System übersetzt und immer wieder hin und her ex- bzw. importiert werden. Dabei können Informationen verloren gehen, Fehler oder Redundanzen entstehen. Je mehr „Parteien“ untereinander kommunizieren müssen, desto komplizierter. Solche Zeitverluste oder das Fehlen aktueller Daten kann sich kein KMU leisten. Noch fataler ist es, wenn sich neue Geschäftsmodelle, innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz oder etwa weitere Standorte gar nicht erst ins bestehende ERP-System integrieren lassen. Dann verschenken Unternehmen nicht nur wertvolle Wettbewerbsvorteile, sondern gefährden zudem ihre Zukunftsfähigkeit.  

 

Demotivation vs. Mitarbeiterzufriedenheit 

ERP-Systeme stehen auf der Beliebtheitsskala bei Anwendern nicht gerade weit oben. Das rührt daher, dass frühere Anwendungen meist unübersichtlich, mit viel zu vielen Funktionen überfrachtet, umständlich zu bedienen und insgesamt zu langsam waren. Kein Wunder, wenn Begeisterung und Motivation, mit der Software zu arbeiten, sich in Grenzen halten. Die Folge: Die Produktivität nimmt merklich ab, und die Unzufriedenheit der Mitarbeiter steigt – und damit oftmals auch der Wunsch nach einem Arbeitgeberwechsel. Denn wer unzufrieden ist, kündigt erfahrungsgemäss schneller. Eine zeitgemässe Arbeitsumgebung mit moderner Software hingegen trägt massgeblich zu einer langfristigen Mitarbeiterbindung bei.  

 

Unternehmenslast vs. Bewerbungsanreiz 

Gleiches gilt für den hartumkämpften Fachkräftemarkt. Mit veralteter Hard- und Software lässt sich kein Blumentopf gewinnen, geschweige denn Talente für den eigenen Betrieb. Eine starre IT-Landschaft, die Mitarbeiter an den Schreibtisch im Betrieb fesselt, ist für jüngere Nachwuchskräfte wenig attraktiv. Mobiles sowie strukturiertes Arbeiten in Teams sehen ältere ERP-Systeme oftmals gar nicht vor. Um sich durch moderne Arbeitsformen einen Wettbewerbsvorteil zu sichern, ist eine Business-Software erforderlich, die sich mobil und ortsunabhängig nutzen lässt – wie es integrierte ERP-Systeme aus der Cloud ermöglichen.

 

 

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Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.