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Vorteile vernetzter Prozesse dank webbasierter Business-Software

31.07.19, 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

vorteile-vernetzter-prozesse-dank-webbasierter-business-softwareDie Zeit läuft. Während Sie diesen Text lesen, passiert gerade einiges in Ihrem Unternehmen. Aufträge werden bearbeitet, Bestellungen treffen ein, Mitarbeitende erbringen Serviceleistungen und vieles mehr. Alle Arbeitsabläufe sind untereinander in der einen oder anderen Art verbunden. Eine gesamtheitliche Betrachtungsweise bringt viele Vorteile. Welche Rolle dabei eine webbasierte Business-Software spielen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Auch unterwegs immer am Ball 

Wir alle sind viel und häufig unterwegs. Kundennähe ist angesagt. Da ist es natürlich wichtig, dass man stets am Ball ist. Wenigstens in digitaler Hinsicht. Kunden- und Auftragsdaten, Termine, Aufgaben, E-Mails und vieles mehr bilden die Grundlagen für unser heutiges Arbeiten. Mit einem modernen, webbasierten ERP-System stehen alle relevanten Daten jederzeit zur Verfügung. Das kann während einer Bahnfahrt sein, während einer Konferenzpause oder vor Ort bei einem Kunden oder Lieferanten. Eine zentrale Datenbasis, völlig unabhängig vom Ort, von der Zeit und von der Hardware – das Cloud-ERP macht es möglich. 

 

Einbindung von externen Partnern 

Kunden und Lieferanten (aber auch mitarbeitende, Verwaltungen, Behörden) sind Teil des umfassenden Digital-Universums, in welchem Ihr Unternehmen eingebettet ist. Das Problem dabei: Jeder «Teilnehmer» an diesem Gesamtsystem pflegt sein eigenes IT-Gärtchen. Das hat durchaus technologische Gründe. Die unterschiedlichen Systeme laufen auf jeweils eigenen Servern und lassen sich nicht ohne Weiteres öffnen. Nun wäre es durchaus ein Vorteil, wenn sich das eigene, zentrale System so erweitern liesse, dass gewisse Teilbereiche im Austausch mit anderen Partnern genutzt werden könnten. Durch die «Online-Datenhaltung» von Cloud-Systemen ist dies weitaus einfacher möglich, als bei On-Premise-Systemen. Sei es über Webservices, API-Schnittstellen oder durch limitierte Benutzer-Abos – webbasierte Business-Software bietet hier spannende Optionen. 

 

Unterstützung flexibler Arbeitsmodelle 

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, ändert sich – oder hat sich in vielen KMU bereits stark verändert. War das Homeoffice früher vielerorts noch suspekt (mangelnde Kontrolle, schwierige Kommunikation, fehlende Infrastruktur), sind flexible Arbeitsmodelle inzwischen Normalität. Möglich machen es webbasierte Unternehmenslösungen, welche die Grundlage für eine nahtlose Integration aller Geschäftsprozesse – unabhängig davon, wo die Arbeit geleistet wird – bilden. Was lapidar tönt, hat enorme Sprengkraft. Plötzlich muss man nicht mehr werdende Mütter und Väter verlieren, nur weil sie mehr Flexibilität für Ihre familiären Verpflichtungen brauchen. Und externe Experten können einen Teil Ihrer Kapazität zur Verfügung stellen, ohne gleich einen festen Arbeitsplatz im Unternehmen zu beanspruchen. Kurz, Firmen können Ressourcen besser und flexibler einsetzen  

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Integration von On- und Offline-Welt 

Früher setzten die Unternehmensmauern klare (digitale) Grenzen. Wer sich ausserhalb des Client-Server-Biotops bewegen wollte, kopierte die wichtigsten Daten auf seinen Laptop und hoffte, dass dieser nie verloren geht. Nach der Rückkehr in die heimischen Firmen-Gefilde wurden die veränderten Daten zurückkopiert oder nochmals erfasst. Die Folgen sind uns allen klar: Medienbrüche, Missverständnisse, redundante Daten und im schlimmsten Fall Verlust und Missbrauch ganzer Datenbestände. Das war der Preis, um möglichst annähernd vernetzte Prozesse sicherzustellen. Heute lässt sich das einfacher und vor allem günstiger haben. Die mobile Nutzung von ERP-Daten ist dank der Cloud sicher und kontrolliert 

 

National, international – ganz egal 

Haben Sie schon mal daran gedacht, einen zusätzlichen Firmenstandort zu eröffnen? Und sei es nur ein Warenlager? Für viele KMU liegt dieser Gedanke gar nicht so fern. Eine Niederlassung in Osteuropa, Südostasien oder in USA ist sinnvoll, vorausgesetzt es können dort die gleichen Daten und Prozesse genutzt werden. Das gilt übrigens auch für nationale Standorte in Chur, Winterthur, Luzern oder Freiburg. Mit einem Cloud-ERP ist es ziemlich egal, wo sich Ihre Filiale befindet (übrigens, das können auch temporäre Popup-Stores sein). Der Expansionspolitik sind keine Grenzen gesetzt. Das Beste daran: Die Daten bleiben stets zentral am (Schweizer) Standort, egal ob sich die Niederlassung in Tel Aviv oder in Sydney befindet. Dadurch lassen sich nicht nur funktional, sondern auch geografisch vernetzte Geschäftsprozesse realisieren.   

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, digitale Transformation, Geschäftsprozesse

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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