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Tablet oder Smartphone, das ist hier die Frage

[fa icon="calendar"] 10.01.18 08:30 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Fragen Sie Ihre Freunde mal, seit wann es Mobiltelefone gibt. Seit 1970? 1990? Sie werden verblüfft sein. Die ersten Vorläufer gehen zurück auf das Jahr 1926. Damals konnte man sogar schon im Zug telefonieren. Die ersten Versuche wurden 1918, also vor ziemlich genau 100 Jahren durchgeführt (vgl. Wikipedia). Ab den 1950er-Jahren wurde weltweit an der mobilen Erreichbarkeit per Telefon getüftelt. Für uns Schweizer war die Einführung des Natel im Jahr 1975 natürlich ein besonderer Meilenstein. Seither ist nicht nur die Verbreitung von Mobilgeräten rasant gestiegen, auch deren Funktionen sind explosionsartig gewachsen. Das Telefonieren rückt immer mehr in den Hintergrund. Die Computerisierung und der flächendeckende Internetzugang hat das Telefon smart und gleichzeitig eine neue Gerätegeneration – Tablets, Phablets, PDAs, Sub-/Notebooks usw. – möglich gemacht. 

Die Qual der Wahl zwischen Smartphone und Tablet

Wer häufig unterwegs ist (insbesondere per öV) legt in der Regel Wert auf ein handliches, möglichst leichtes «Device», wie es auf neudeutsch heisst. Ein schweres Notebook mitzuschleppen, wird vor allem bei Fussmärschen oder an Sommertagen rasch zu einer schweisstreibenden Fitnessübung. Lassen wir diese Kategorie daher an dieser Stelle ausser Acht und konzentrieren wir uns auf Tablets oder Smartphones als mobile Alternativen. Einerseits überschneiden sich die Eigenschaften beider Spezies teilweise, andererseits bieten sie zusätzliche Funktionen, welche die Qual der Wahl nicht einfach machen. Grob formuliert zeichnen sich die beiden Devices durch folgende Vorteile aus:

Smartphone:

  •     Telefonieren und Datenübertragung (i.d.R. Teil des Telefonabos)
  •     Foto-/Videokamera (eher hohe Auflösung)
  •     Handlichkeit (Grösse, Gewicht)
Tablet:

  •     Bildschirmgrösse, -auflösung
  •     Komplexere Anwendungsmöglichkeiten
  •     Tastaturbedienung (bei gewissen Convertible-Modellen integriert, z.B. Acer  Switch Alpha oder Microsoft Surface)

Natürlich kann man auch mit einem Tablet fotografieren oder das Smartphone über eine zusätzliche Tastatur bedienen. Da die Geräte jedoch in erster Linie für einen speziellen Zweck konzipiert sind, ist das eine oder andere dann schon eher etwas mühsam.

 

Das eigentliche Nutzungskonzept ist entscheidend

Jeder Anwender und jede Anwenderin muss für sich persönlich entscheiden, welches Nutzungskonzept im Vordergrund steht. Nachfolgend eine (wissenschaftlich nicht fundierte) Übersicht über verschiedene Anwendergruppe und ihre möglichen Vorlieben:

Digitale Nomaden

Sie sind immer unterwegs und wollen überall erreichbar sein bzw. von überall jederzeit alle Leute erreichen können. Aktuelle Informationen und verschiedene Kommunikationskanäle sind von zentraler Bedeutung. Dabei spielt die Schnelligkeit eine wichtige Rolle. Statt E-Mails zu tippen, wird telefoniert oder gechattet. Ein Blick ins mobile ERP-Cockpit sagt mehr als tausend Worte. Digitale Nomaden bevorzugen ein leistungsfähiges Smartphone, das keine Wünsche offenlässt.

Mobile Worker

Unterwegs zum Kunden brauchen Mobile Worker berufsbedingt eine zuverlässige Arbeitsgrundlage. Als Aussendienstmitarbeiter benötigen sie Preislisten, Produktinformationen, Lagerbestände und Bestellmöglichkeiten. Servicetechniker brauchen Zugriff auf die Einsatzplanung und Gerätedokumentationen, müssen Leistungen erfassen und vom Kunden visieren lassen. Ein Tablet, idealerweise mit mobilem Internetzugang, dient dabei als Arbeitsplatzersatz.  

Stille Geniesser

Sie machen nicht viel Brimborium um ihr mobiles Gerät, sondern sehen dieses eher als Unterhaltungsmedium. So haben sie ihre Bücher, Filme, Dokumente und Fotos stets dabei. Wartezeiten oder Langeweile kennen die stillen Geniesser nicht. Es gibt schliesslich immer etwas anzuschauen – sei es auf dem Smartphone oder dank des grösseren Bildschirms lieber auf dem Tablet.  

Party People

Let’s go. Wo bist du gerade? Rufst du mich an? Hast du diese Meme schon gesehen? Party People sind ultimativ vernetzt in ihrer Community und pflegen einen regen Austausch. Ohne Internet und Telefonie wäre das Leben undenkbar. Technologie ist der Schlüssel für soziale Kontakte. Klar, dass für diese Zielgruppe nur das neuste Smartphone als Statussymbol gerade gut genug ist.   

Asketen

Der sinnvolle Umgang mit mobilen Geräten steht für Asketen im Vordergrund. Da der Gebrauch nur sporadisch erfolgt, hält der Akku oft rekordverdächtig lang und das Datenvolumen wird nie aufgebraucht. Asketen pflegen Off-Zeiten ganz bewusst und entscheiden sich gezielt für ein Smartphone ohne Schnickschnack, dafür mit langer Lebensdauer.


Welcher «Mobile-Typ» sind Sie? Vielleicht kennen Sie noch andere Benutzergruppen. Lassen Sie es uns wissen!

 

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Kategorien: Allgemein, Smartphone, Cloud, Tablet, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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