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Software as a Service für KMU: Vorteile und Chancen

18.08.15 14:09 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Software as a Service für KMU: Vorteile und Chancen

Cloud Computing gilt als einer der ganz grossen, aktuellen Trendthemen. Durch den weltweiten Auf- und Ausbau von Rechenzentren sind die externen Hosting-Kosten stark gesunken sowie die Angebots-Leistungen permanent verbessert worden. Dadurch ist die Nutzung von Anwendungen aus der Cloud mittlerweile auch für KMU interessant geworden. Gerade das Bereitstellungsmodell „Software as a Service“ (kurz: SaaS) erfreut sich rasant steigender Beliebtheit. In diesem Beitrag erfahren Sie nun, wie SaaS funktioniert, warum die Vorteile für viele Unternehmen überwiegen und welche Chancen sich daraus ergeben.

Was ist Software as a Service?

SaaS-Lösungen werden dem Nutzer als Serviceleistung über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt hierbei neben der Software-Entwicklung auch den gesamten Betrieb, die Updates sowie die Backups der Applikation und kümmert sich auch um das zugrundeliegende Hosting im Rechenzentrum. Der Zugriff erfolgt dann entweder webbasiert über den Internet-Browser oder via speziellen Apps für die unterschiedlichen Endgeräte wie Tablet oder Smartphone. Diese Flexibilität ist ein wesentlicher Vorteil von SaaS-Anwendungen, da damit auch ein mobiles Arbeiten, unabhängig von Zeit und Ort, problemlos möglich ist.

Dafür entrichtet der Anwender monatliche Abogebühren, die in der Regel vom Nutzungsverhalten und der Nutzungstiefe abhängen: Je nach Umfang der Funktionen und Anzahl der Nutzer lassen sich die Kosten für die Software flexibel anpassen. Dank des modularen Aufbaus zahlen die Kunden letztlich nur genau für die Module bzw. die Nutzerlizenzen, die sie auch tatsächlich einsetzen.

Besonders gut geeignet ist das SaaS-Modell daher für weitgehend standardisierbare Prozesse. Gerade im Bereich des Customer Relationship Managements (CRM) oder des Enterprise Resource Planning (ERP) steigt die Nachfrage besonders deutlich, denn das Unternehmen bezieht die Business Software Lösung bequem im Abo im „pay as you go“-Modell und benötigen keine eigene IT-Infrastruktur mehr für den Betrieb – ein entscheidender Vorteil, der Kostensparpotenzial im Hinblick auf Fachpersonal und IT-Infrastruktur ermöglicht. Die Ersparnis lässt sich dann beispielsweise in die Skalierung des Unternehmens reinvestieren; die SaaS-Lösung wächst flexibel mit den Bedürfnissen mit. Den stetig steigenden Marktanteil von Software as a Service im Bereich der Unternehmenssoftware haben wir noch mal detailliert in unserer Infografik: „Zeitreise und Ausblick Business Software aus der Cloud“ (Teil 1 & Teil 2) visualisiert.

Wo liegen die Daten einer SaaS-Lösung? Sind IT-Sicherheit und Datenschutz bei SaaS gewährleistet?

In der gebräuchlichsten Form geht die Nutzung von Software as a Service mit der vollständigen Auslagerung des Betriebs von Software und Hardware einher. In der Praxis lassen sich jedoch weitere Modelle umsetzen, bei denen Teile der Infrastruktur im Unternehmen verbleiben. In der Regel allerdings betreibt der Anbieter zumindest die Anwendung selbst in einem externen Rechenzentrum.

Häufige Bedenken gibt es diesbezüglich bei der Datensicherheit und dem Datenschutz von SaaS-Lösungen. Wenn wichtige Daten aus dem Unternehmen ausgelagert werden, verursacht das natürlich Bedenken. Bei Betrachtung der gebräuchlichen Sicherheitsvorkehrungen von KMUs im eigenen Serverraum wird jedoch schnell deutlich, dass Cloud-Software die Standards durch ein externes Rechenzentrum deutlich erhöht und für mehr Datensicherheit sowie Datenschutz sorgt. Zum einen können die umfangreichen Sicherheitsmassnahmen eines professionellen Rechenzentrums nur von wenigen Unternehmen überhaupt selbst abgebildet werden, zum anderen sind hier erfahrene Spezialisten mit der Bereitstellung und Wartung betraut, die im Regelfall auch rund um die Uhr alle Server im Blick haben.

Diese Rechenzentren verfügen aufgrund ihrer Spezialisierung über die höchsten Standards in Puncto Sicherheit sowie Verfügbarkeit. Dank permanenter, hochverfügbarer Netzanbindung, Brandschutzvorrichtungen, Zutrittskontrollen, georedundanten Backups sowie redundanten Strom- und Datenleitungen, um nur einige Beispiele für die hohen Sicherheitsvorkehrungen zu nennen, sind auch die sensibelsten Daten sicher in den spezialisierten IT-Zentren aufgehoben.

Sind die SaaS-Gesamtkosten höher oder niedriger als beim Eigenbetrieb?

Die Kosten sind ein ausschlaggebender Faktor bei der Wahl einer Software. Cloudbasierte Lösungen führen dabei regelmässig gerade in KMU zu einem deutlichen Kostenvorteil. Gleich zu Beginn der Softwarenutzung wird ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal deutlich: Für SaaS-Anwendungen werden verhältnismässig geringere Setup-Gebühren fällig. Es müssen keine Server und Lizenzen beschafft werden; der Dienst steht einfach und schnell zur Verfügung. Darüber hinaus entfallen in der Folgezeit aufwändige Wartungsarbeiten an der Hard- und Software, die viele KMUs in der nötigen Qualität nicht selbst erbringen können und deshalb extern einkaufen müssen. Zudem ist der Eigenbetrieb nur schwer kalkulierbar, da Kostenfaktoren wie Personal, Internet, Strom, Kühlung, kalkulatorische Raummiete, uvm. häufig nicht beachtet werden. Die Nutzungsgebühren der SaaS-Anwendung sind hingegen vollständig planbar; das Risiko der Kostenkalkulation trägt der Anbieter.

SaaS für KMUs meist flexibler, günstiger und sicherer

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass SaaS-Lösungen für KMU in der Regel mehr Flexibilität und höhere Sicherheit zu geringeren Kosten bieten. Kunden sollten unbedingt auf zertifizierte und erfahrene Betreiber achten, die auf in der Schweiz ansässige Hoster setzen, um die Vorteile der Cloud-Bereitstellung zu nutzen und ein hohes Sicherheitsniveau zu erreichen. Wächst das Unternehmen, so kann eine flexible SaaS-Anwendung mit den sich neu ergebenden Anforderungen problemlos mitskalieren.

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Kategorien: SaaS, Allgemein, Cloud, ERP, CRM

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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