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So sieht der perfekte Newsletter an Ihre Kunden aus

von myfactory Software Schweiz AG am 20.05.2016, 3 min Lesezeit

E-Mail Marketing wird von Unternehmen genutzt, um neue Produkte zu präsentieren, neue Kundenbeziehungen aufzubauen, um existente Kundenbeziehungen zu festigen und um den Abverkauf von Produkten zu steigern. Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch, dass der Newsletter von den Empfängern überhaupt gelesen wird. Denn aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, dass die meisten Werbebotschaften im Papierkorb des E-Mail Postfachs landen. Wir haben daher die wichtigsten Tipps in einer Checkliste zusammengefasst.

Auf den Newsletter Inhalt kommt es an

Der Newsletter Inhalt entscheidet, ob der Newsletter überhaupt gelesen wird und seinen Zweck erfüllt, oder ob mit dem Versand nur die Empfänger verärgert werden. Damit der Newsletter erfolgreich wird, muss der Interessent entsprechend vorbereitet sein. Hierfür sind generell diese drei Schritte Voraussetzung:

  1. Nach Anmeldung zum Newsletter erhält der Kaufinteressent ausschliesslich hochwertige Informationen per E-Mail
  2. Dem Interessenten ist bewusst, dass es sich beim Versender des Newsletters um einen echten Experten handelt
  3. Der Newsletter Empfänger lernt den Anbieter besser kennen, interessiert sich für seine Produkte und vertraut so dem Anbieter

Erst wenn der Leser des Newsletters diesen Prozess erfolgreich durchlaufen hat, fängt das tatsächliche E-Mail Marketing an. Denn ist die Vorbereitung nicht vollständig abgeschlossen, so ist ein Verkauf nahezu unmöglich und der Leser des Newsletters lediglich ein Interessent, der aber nicht bereit ist, zu kaufen.

Die meisten Unternehmen sind der Meinung, dass mit dem Abonnieren des Newsletters der Interessent bereits in Kauflaune ist. Das ist allerdings keineswegs so. Stattdessen wird der Abonnement ab dem ersten Tag des Newsletters Bezugs mit Werbebotschaften regelrecht überflutet. Das Ergebnis: Die Zahl der Anmeldungen zur Newsletter steigt, aber die Umsätze bleiben unverändert.

Sie können in dieser Situation so viele neue Abonnenten auf Ihre Newsletter Liste bringen wie Sie möchten, ändern tut sich allerdings nichts. Denn erst wenn Sie anfangen, hochwertigen Newsletter Content zu erstellen, setzen Sie den Vorverkaufsprozess in Gang und betreiben sinnvolles E-Mail Marketing. Erkennbar ist dies daran, dass die Leser des Newsletters anfangen, sich für die Produkte zu interessieren und entsprechendes Feedback abgeben.

Investieren Sie daher Ihre Zeit in einen guten Newsletterinhalt und nehmen Sie, falls erforderlich, dafür etwas Geld in die Hand, um den Content professionell erstellen zu lassen. Wie der perfekte Newsletter aussehen sollte, haben wir in unserer Checkliste mit acht Tipps zusammengestellt. Wir schildern nachfolgend den perfekten Newsletter, um den Vorverkaufsprozess zu meistern.

Acht Tipps für einen erfolgreichen Newsletter

Tipp 1: Design anpassen

Das alte Sprichwort: „Das Auge isst mit“ gilt auch für einen Newsletter. Denn sieht dieser nicht ansprechend aus, so wird er auch nicht gelesen. Im Idealfall passen Sie das Design den Unternehmensfarben an, damit der Newsletter Leser das Schreiben besser zuordnen kann. Dabei darf selbstverständlich das Firmenlogo nicht fehlen. Achten Sie darauf, dass die E-Mail Kampagne übersichtlich ist und nicht überlaufen wirkt: Text und Fotos sollten sich stets im Einklang befinden und im Idealfall passt sich der Newsletter dynamisch an die Bildschirmgrösse des Empfangsgerätes an.

Tipp 2: Responsive Design verwenden

Im mobilen Zeitalter werden Newsletter nicht ausschliesslich an einem PC geöffnet. Immer mehr User rufen ihre E-Mails jederzeit und von überall per Tablet-PC oder Smartphone ab. Daher ist es unverzichtbar, dass auch der Newsletter in allen Formaten optimal dargestellt wird. Das Zauberwort heisst Responsive Design. Prüfen Sie, ob Ihre E-Mail Marketing Software auch Responsive Designs anbietet.

Tipp 3: Newsletter personalisieren

Ein personalisierter Newsletter – eine E-Mail mit persönlicher Anrede – steigert die Öffnungsrate erheblich. Vermutlich erhält der Empfänger täglich eine Flut an Werbe-E-Mails. Durch personalisierten Inhalt und eine personalisierte Betreffzeile erscheint der Newsletter für den Leser automatisch interessanter. Nutzen Sie hierfür sämtliche verfügbaren Informationen über den Empfänger. Das beginnt bei der persönlichen Ansprache und geht weiter bis hin zur Segmentierung in Interessensgruppen.

Tipp 4: Betreffzeile optimieren

Wenn es um die Öffnungsrate geht, ist die Betreffzeile das wichtigste Kriterium. Sie entscheidet darüber, ob der Empfänger die E-Mail als interessant oder uninteressant einstuft. Ausserdem ist die Wahl der in der Betreffzeile verwendeten Wörter dafür verantwortlich, ob die E-Mail vom E-Mail Provider als Spam eingestuft wird. Enthält die Betreffzeile beispielsweise Begriffe wie „kostenlos“ oder „Kredit“, wird der Newsletter durch den Spamfilter ausgesiebt und landet vermutlich erst gar nicht im Postfach des Interessenten. Zugleich sollte die Betreffzeile immer kurz und prägnant sein. Die wichtigsten Schlüsselwörter stehen vorne und der Empfänger wird persönlich angesprochen. Wir raten zudem dazu, die Wirkung der Betreffzeile mithilfe eines A/B Split Tests zu überprüfen. Wie das funktioniert, erläutern wir nachfolgend im Tipp 5.

Tipp 5: A/B Split Test durchführen

Mit dem A/B Split Test können Sie herausfinden, welcher Content des Newsletters und welche Betreffzeile am besten bei Ihren Lesern ankommen. Hierzu erstellen Sie mehrere Newsletter mit unterschiedlichen Inhalten oder Betreffzeilen und versenden diese nur an einen kleinen Teil Ihrer Verteilerliste. Der Newsletter mit der höchsten Öffnungsrate wird dann im zweiten Schritt an den Rest der Liste versendet.

Tipp 6: Probeversand

Bevor Sie den Newsletter final versenden, nutzen Sie die Möglichkeit eines Tests und schicken ihn Mitarbeitern oder Kollegen zu. So können Sie letzte Fehler erkennen und umgehend ausbessern. Prüfen Sie zudem die Darstellung der Newsletter bei den grössten E-Mail Providern mit einem Vorschau Tool. So stellen Sie sicher, dass die Darstellung bei den Empfängern überall gleich ist.

Tipp 7: Verteilerliste bereinigen

Ebenfalls vor dem Versand ist es angebracht, die Verteilerliste auf Aktualität zu überprüfen. Befinden sich hierauf viele inaktive oder ungültige E-Mail-Adressen, mindert dies automatisch die Zustellungs- sowie die Öffnungsrate. Mit einer professionellen Software können Sie die Verteilerliste mit einem entsprechenden Tool bereinigen.

Tipp 8: Rechtliche Aspekte beachten

Beim E-Mail Marketing gibt es rechtliche Aspekte und Gesetze, die beachtet werden müssen, denn ansonsten drohen empfindliche Geldbussen. So ist es beispielsweise verboten, Werbemails unaufgefordert an Personen zu versenden. Die Empfänger müssen immer dem Erhalt zugestimmt haben. Zudem ist es erforderlich, dass im Newsletter ein Impressum angegeben und eine Abmeldefunktion enthalten ist.

Fazit:

Um einen perfekten Newsletter zu erstellen, ist die Beachtung der obigen Grundregeln unerlässlich. Mit einer entsprechenden Newsletter Software werden die wichtigsten Funktionen bereits abgedeckt. Wenn Sie sich an unsere Tipps halten, steht einer erfolgreichen Newsletter Kampagne nichts mehr im Weg.

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