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So profitieren Dienstleister von einem Cloud ERP

von Sandra Bültermann, Autorin am 09.12.2022, 3 min Lesezeit

Unternehmen, egal ob gross oder klein, müssen sich immer schneller auf veränderte Marktbedingungen einstellen. Für Dienstleister oder Unternehmen, die zusätzliche Services für ihre Produkte anbieten, bedeutet das, offen für neue Leistungen zu sein, weitere Zielgruppen ins Visier zu nehmen, über zusätzliche Standorte nachzudenken. Zugleich dürfen Bestandskunden nicht aus dem Blickfeld geraten. Und bei aller Zukunftsplanung muss auch noch der laufende Betrieb in der Spur bleiben. Keine leichte Aufgabe! Mit einem modular aufgebauten Cloud- ERP sind Dienstleister optimal gerüstet – für alle aktuellen wie künftigen Herausforderungen. Die Software verschafft einen 360-Grad-Blick auf Kundschaft sowie Betrieb und unterstützt erfolgreich dabei, fundierte, strategische Entscheidungen zu treffen.

Mobiler Zugriff

Viele Dienstleister arbeiten heute hier, morgen dort. Wer an verschiedenen Orten tätig ist, tut sich oftmals schwer mit zentraler Datenhaltung. Doch gerade dann, wenn Mitarbeiter nicht dauerhaft an einem festen Arbeitsplatz sitzen, stellt sich die Frage: Wie gewährleisten wir den Zugriff auf relevante Informationen unabhängig vom Standort? Die Lösung: ein ERP-System aus der Cloud. Es speichert in Echtzeit sämtliche Daten des eigenen Unternehmens sowie der Kunden und erlaubt jederzeit von überall Zugriff darauf – auch komfortabel von Mobilgeräten aus. So gibt‘s beispielsweise selbst bei kniffligen Fragen im Aussendiensteinsatz schnelle Unterstützung.

 

Zuverlässige Ressourcenplanung

Ein Vorteil reiner Dienstleistungsunternehmen: Sie sparen sich die Kosten für ein Lager. Die Kehrseite der Medaille: Es lässt sich auch nichts auf Vorrat produzieren. Und dann kommt es, wie es kommen muss: Als hätten sich die Auftraggeber abgesprochen, klopfen gleich mehrere neue Projekte an die Tür. Es braucht viel Erfahrung, um Ressourcen zuverlässig zu planen und zugesagte Termine einzuhalten. Die perfekte Basis für funktionierende Prozesse bildet ein ERP-System aus der Cloud. Zum einen liegen hier alle relevanten Informationen, wie Kundenstammdaten, Unternehmensdaten und Informationen zu den Services, an zentraler Stelle. Zum anderen erlaubt es die Verwaltung von Dienstleistungen, mobile Zugriffe sowie mobile Zeiterfassung. So lässt sich ein integriertes (Online-) Servicemanagement aufbauen, das Kunden glücklich macht und zugleich Unternehmen flexiblere, schlankere Prozesse und Workflows beschert.

 

Flexibel anpassbar

Finden mehrere Projekte gleichzeitig statt oder kommt es zu einem Auftragseinbruch, ist es ideal, wenn sich die IT-Ressourcen flexibel an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Genau diese Möglichkeit bieten Cloud-Lösungen. Hier lassen sich Lizenzen für Freelancer und externe Partner schnell und unkompliziert hinzubuchen – oder auch wieder abbestellen. Der Vorteil: Unternehmen zahlen nur für das, was sie auch wirklich in Anspruch nehmen.

 

Fehlerfrei vom Angebot bis zur Rechnung

In einem integrierten ERP-System ist der gesamte Vertriebsprozess transparent nachvollziehbar. Hier erhalten Sie jederzeit umfassende Einblicke in laufende sowie abgeschlossene Projekte, Kunden- und Umsatzentwicklungen – und das 100%ig zuverlässig. Eine integrierte ERP-Lösung übergibt automatisch Daten aus einem vorgeschalteten Prozess an den nächsten – und vermeidet so doppelten Eingabeaufwand, Fehler und Inkonsistenzen. Konkret heisst das: Die Daten eines Angebot werden per Klick in einen Auftrag überführt. Nach erfolgreicher Projektdurchführung lässt sich daraus – bei Bedarf auch unter Berücksichtigung der entsprechenden Daten der Zeiterfassung – letztlich die Rechnung generieren. Überwachung des Zahlungseingangs sowie automatisiertes Mahnungswesen vervollständigen den Funktionsumfang modularer ERP-Systeme.

 

Nahtlos erweiterbar

Jeder fängt einmal klein an. Doch das heisst nicht, dass es dabei bleiben muss. Digitalisierung und Globalisierung machen den Schritt vom local zum global business leichter denn je. Entscheidend ist, dass die IT-Infrastruktur in der Lage ist, mitzuwachsen. Modulare ERP-Systeme bieten den Vorteil, dass Unternehmen genau mit den Funktionen starten können, die sie anfangs benötigen, und sich der Umfang bei Bedarf erweitern lässt. Soll zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise der Aufbau des Online-Geschäftes erfolgen – etwa um Dienstleistungen über die Stadttore hinaus anzubieten –, ist es von grossem Vorteil, wenn sich eCommerce-Funktionen nahtlos in die Anwendung integrieren. Ein weiterer Pluspunkt: In der Regel sind Cloud-ERPs mehrsprachig nutzbar und in der Lage, unterschiedliche Währungen, Längen- und Gewichtseinheiten entsprechend der landestypischen Verwendung zu berücksichtigen – ein Must-Have für alle, die auf internationalem Parkett bewegen wollen.  

 

Immer up to date

So wie Sie wahrscheinlich darauf achten, optisch einen seriösen Eindruck zu vermitteln, gilt auch das IT-Equipment von Dienstleistern heutzutage als wichtiger Erfolgsfaktor im Kundenkontakt. Natürlich kann man vor Ort beim Kunden Aufträge auf Papier und mit Durchschlag schreiben. Wer jedoch direkt am Tablet den Lagerbestand des benötigten Ersatzteils erfragen oder gegebenenfalls bestellen kann, spart Zeit und beschleunigt Vorgänge – was den Kunden erfreuen dürfte. Die Cloud garantiert einfachen Zugang zu modernen Tools, die sich problemlos auch auf mobilen Geräten nutzen lassen. Ausserdem passen die Anbieter ihre Anwendungen laufend an und spielen Updates automatisch ein, sodass Sie immer mit der aktuellen Version arbeiten, ohne sich um Installationen kümmern zu müssen.

 

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Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.