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So produktiv kann eine Bahnfahrt sein

13.03.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Bilder Blog_CH

Heute nehmen wir Sie mit auf eine Reise mit der Bahn. Wir starten in Zürich um 10:32 Uhr und erreichen Bern um 11:28 Uhr. Eine knappe Stunde Zeit, welche wir möglichst produktiv nutzen wollen. Schauen wir mal, was machbar ist. Los geht’s – der Zug fährt ein.

Gut vorbereitet, macht mobiles Arbeiten mehr Spass 

Abhängig von Tageszeit und Strecke lohnt es sich, die Reiseoptionen zu prüfen. Auf gut frequentierten Strecken – wie zum Beispiel in unserem Fall von Zürich nach Bern – lohnt es sich, ein 1.-Klass-Ticket zu buchen. Ausserhalb der Hauptpendlerzeiten und auf weniger ausgelasteten Verbindungen reicht auch die 2. Klasse. Wir entscheiden uns heute für die erste Klasse und reservieren zudem in der Business-Zone des Intercity-Zuges einen Arbeitsplatz. Dadurch steht uns ein Tisch mit Steckdose und Leselampen sowie eine Garderobe und Gepäckstauraum zur Verfügung. Zudem verspricht die SBB einen verbesserten Mobiltelefon-Empfang und optimierten Datentransfer. Das macht Sinn, denn wir haben das Notebook dabei und wollen Zugriff auf unser mobiles Cloud-ERP-System. Was wir sonst noch dabei haben sind:

 - Notebook (ohne integrierte SIM-Karte) inklusive Stromkabel
 - Smartphone (aufgeladen, mit Ladekabel oder Powerbank)
 - Ticket + Sitzplatzreservation (1. Klasse, Business-Zone)
 - Kopfhörer (mehr dazu später…)
 - Ein Coffee-to-go mit Gipfeli
 

Einrichten, konzentrieren, geniessen 

Auf der Anzeigetafel haben wir uns informiert, wo sich unser Wagen befindet. Das spart Zeit und Stress. Wir stehen tatsächlich genau richtig, als der Zug hält. Einsteigen, Jacke aufhängen, Notebook auspacken, Stromkabel einstecken und dann gibt es erst mal Kaffee und Gipfeli. Wir haben noch fünf Minuten bis zur Abfahrt. Die Zeit nutzen wir, um mit unserem Smartphone einen Hotspot für den Internetzugang des Notebooks einzurichten. Anders als im Postauto oder bei der Deutschen Bahn gibt es bei den SBB leider noch immer kein Gratis-WiFi im Zug (soll sich aber in naher Zukunft ändern). Der Zug fährt pünktlich ab, und wir konzentrieren uns auf die Arbeit in unserem Office-to-go. Dazu haben wir die Kopfhörer aufgesetzt und erfreuen uns an sanfter Musik im Hintergrund statt nervigem Handy-Gequassel. Und so sind wir gestartet:

 -   Position unseres Wagens vorher gecheckt
 -  Gemütlich eingerichtet mit Kaffee und Gipfeli
 -  «Infrastruktur» aufgebaut inkl. Hotspot und Kopfhörer
 -  Zum Fenster rausgeschaut

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Arbeiten im Büro auf Rädern 

Während der Zug langsam aus dem Bahnhof schaukelt, haben wir uns bereits im Cloud-ERP eingeloggt. Eine Mitarbeiterin fragt per Mail nach dem Verhandlungsstatus mit einem Kunden. Die Anfrage ist rasch beantwortet, da alle aktuellen Kundeninformationen unter der Kontakthistorie zur Verfügung stehen. Ein Blick in die Aufgabenliste zeigt, dass unser Gesprächspartner in Bern noch ein Angebot mit Angabe der Lieferfristen haben wollte. Das ist natürlich in der operativen Hektik im Büro untergegangen. Gut, dass wir noch rund 45 Minuten Zeit haben und im Zug ungestört arbeiten können. Mit wenigen Klicks ist das Angebot im Cloud-ERP angelegt und die Preise sowie Bestände und geplanten Liefertermine abgerufen. Das Angebot verschicken wir als PDF direkt aus dem Zug an den Kunden. So können wir gleich nach unserer Ankunft Nägel mit Köpfen machen. Wir haben immer noch 20 Minuten Zeit. Diese nutzen wir für die Erledigung von Aufgaben. Eine Offertanfrage an einen Lieferanten, die Verrechnung von Dienstleistungen und die nächsten Termine geplant – wir arbeiten mobil und nähern uns mit 200 km/h der Bundeshauptstadt. 

 

Fazit: Der Kluge reist im Zuge – und arbeitet mobil 

Nächster Halt Bern. Wir packen unser mobiles Büro zusammen und ziehen Bilanz: 3 Mails beantwortet, 4 geschrieben, 1 Angebot (in letzter Minute) erstellt, das nächste Meeting vorbereitet, Leistungen fakturiert und Terminplanung aktualisiert. Nicht schlecht, zumal die sonst unproduktive Reisezeit (zumal mit dem Auto) als vollwertige Arbeitszeit genutzt werden konnte. Hinzu kommt, dass die Backoffice-Prozesse auch dann weiterlaufen können, wenn wir grad nicht im Büro sitzen. Sind Sie auch geschäftlich unterwegs? Vielleicht sehen wir uns nächstes Mal im Zug. Schon jetzt gute Reise und erfolgreiches Arbeiten! 

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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