Ruhe im Büro – 5 Tipps für mehr Konzentration am Arbeitsplatz

von myfactory Software Schweiz AG am 28.04.2021, 3 min Lesezeit

Die heutige Bürolandschaft wird immer offener. Das Einzelbüro aus der Vergangenheit wird zunehmend vom Grossraumbüro abgelöst. Kommunikation und Kooperation werden hier zwar verbessert, aber gleichzeitig steigt der Lärmpegel. Damit sich Erwerbstätige trotzdem gut konzentrieren können, müssen Massnahmen für mehr Ruhe am Arbeitsplatz getroffen werden. Im folgenden Beitrag finden Sie 5 Tipps zur Verbesserung der Raumakustik im Büro.

#1 Lärmreduzierende Bürodekoration

Grundsätzlich gilt: Je leerer das Büro ist, desto grösser ist auch der Nachhall, der durch alle möglichen Geräusche hervorgerufen wird. Schallwellen können sich nämlich in einem Raum mit nackten Wänden und spärlicher Einrichtung ungehindert ausbreiten. So entsteht ein unliebsames Echo, das den Lärmpegel ansteigen lässt.

Um die störende Geräuschkulisse im Büro einzudämmen, sollten Sie sich um lärmreduzierende Bürodekoration kümmern. Die folgenden Ideen sorgen nicht nur für eine echte Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz, sondern reduzieren auch den – ansonsten stetig vorherrschenden – Lärm.

  • Büropflanzen: Ob Yucca-Palme, Kaktus oder Drachenbaum – es gibt eine vielversprechende Auswahl an genügsamen Büropflanzen. Die grünen Mitbewohner schlucken Schall, verbessern das Raumklima und punkten mit ihrer schönen Optik.
  • Wanddekoration: Persönliche Fotos, schöne Landschaftsbilder und inspirierende Zitate wirken nicht nur sehr motivierend, sondern sorgen auch für eine nachweisliche Verbesserung der Büroakustik.
  • Teppiche und Vorhänge: Eine fast schon heimelige Atmosphäre am Arbeitsplatz schaffen dekorative Teppiche und stilvolle Vorhänge. Diese schönen Dekorationselemente peppen Ihr Büro auf und belohnen Sie mit der gewünschten Ruhe, die für konzentriertes Arbeiten erforderlich ist.

#2 Schalldämmende Akustikdecke

Der absolute Klassiker zur Umsetzung einer möglichst ruhigen Arbeitsatmosphäre sind Akustikelemente. Mit einer schalldämmenden Akustikdecke beispielsweise reduziert man nicht nur unwillkommenen Bürolärm, sondern wertet auch den jeweiligen Raum optisch auf.

Darüber hinaus sind Akustikdecken äusserst platzsparend, da sie an jeder freien Decke angebracht werden können. So sorgen Sie also für angenehme Ruhe, ohne das Büro komplett umstrukturieren zu müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn Sie sich für eine Akustikdecke in dezenter Farbe entscheiden, rückt sie nicht sofort in den Mittelpunkt.

#3 Separater Raum für Bürogeräte

Drucker, Kopierer und Scanner sind zwar unverzichtbar in jedem Büro, aber sie sorgen auch für einen Höllenlärm. Um die ständige Geräuschkulisse, die sich durch den Einsatz dieser Geräte ergibt, möglichst auf ein Minimum zu reduzieren, sollten diese nicht in unmittelbarer Nähe zu den einzelnen Schreibtischen stehen.

Stattdessen ist es ratsam, die Bürogeräte in einen separaten Raum auszulagern. Falls es diese Möglichkeit jedoch nicht gibt, kann auch eine Nische ausgewählt werden, die mit schallschluckenden Wänden vom restlichen Raum abgetrennt wird. So werden Sie nicht ständig durch lärmende Geräte aus Ihrer Arbeit gerissen.

#4 Sinnvolle Anordnung der Schreibtische

Häufig stehen die einzelnen Schreibtische in Büros auf engstem Raum nebeneinander. Geräusche wie klappernde Computertastaturen, regelmässige Mausklicks sowie Gespräche können zu einer sehr hohen Lärmbelastung führen. Durch die optimale Positionierung der Schreibtische kann die unliebsame Geräuschkulisse für die betroffenen Mitarbeiter reduziert werden.

So sollten Schreibtische niemals in der Nähe von Küche, Aufenthaltsräumen oder Besprechungszimmern platziert werden. Hier ist es nämlich für gewöhnlich unvermeidlich, dass Sie – während Sie eigentlich in einem Task vertieft sind – z. B. ungewollt ein Gespräch mithören.

Ausserdem empfiehlt es sich, die Schreibtische so anzuordnen, dass Mitarbeiter, die sich regelmässig absprechen müssen, gleich nebeneinander – oder zumindest in unmittelbarer Nähe – sitzen. Auf diese Weise kann vermieden werden, dass andere, die nicht an der Besprechung beteiligt sind, von der erfolgreichen Umsetzung ihrer To Do-Liste abgelenkt sind.

#5 Abgeschirmte Bürozonen

In Grossraumbüros besteht oft die Gefahr, dass es kaum Rückzugsorte für Mitarbeiter gibt. So kann es häufig passieren, dass wichtige Gespräche und Telefonate in ein und demselben Raum geführt werden. Das Ergebnis: Der Lärmpegel ist entsprechend hoch und macht es für die Angestellten schwierig bis unmöglich, sich ihrer Arbeit mit voller Aufmerksamkeit zu widmen.

Deshalb sollten – insbesondere im Open Office – abgeschirmte Bürozonen für bestimmte Zwecke (z. B. Teamsitzungen, Gruppenarbeiten, Kaffeepausen) geschaffen werden. So ist es sinnvoll, separate Räume oder abgetrennte Nischen in die Bürolandschaft zu integrieren:

  • Besprechungsräume: Im Büro sollte der nötige Platz für wichtige interne Meetings und Kundengespräche geschaffen werden. So können sich alle Beteiligten – ohne jegliche Ablenkungen – auf die jeweilige Interaktion konzentrieren. Gleichzeitig können Mitarbeiter, die nicht an der Besprechung teilnehmen, produktiv weiterarbeiten.
  • Pausenecken: Angestellte haben sich auch kleine und grosse Pausen – über den Arbeitstag verteilt – verdient. Eigene Pausenecken ermöglichen es den Angestellten, zur Ruhe zu kommen und sich ungezwungen mit Kollegen zu unterhalten.
  • Quiet Spaces: Für alle, die ungestört ein Telefonat führen, eine Videokonferenz starten oder sich eine Denkpause genehmigen wollen, lohnen sich sogenannte Quiet Spaces. Diese Raum-in-Raum-Systeme schaffen die nötige Ruhe im hektischen Arbeitsalltag.

Fazit

Die heutige Arbeitswelt wird immer mehr von offenen Bürolandschaften geprägt. Hier soll die Zusammenarbeit im Kollegium gefördert werden. Die Kehrseite der Medaille ist ein meist hoher Lärmpegel. Doch mit den obigen 5 wertvollen Tipps kann für angenehme Ruhe und mehr Konzentration am Arbeitsplatz gesorgt werden.

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