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Mobile Working für Einsteiger

27.03.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Mobiles-Arbeiten-myfactory«Unterwegs für Sie» hiess es früher auf Lastwagen. Setzt man den Slogan in Verbindung zu Mobile Working, hat er an Aktualität nichts verloren. Beweglichkeit und Kundennähe sind die Kernelemente der Freiheit, jederzeit und überall arbeiten zu können. Doch auch hier gilt: Aller Anfang ist zwar nicht gerade schwer, aber einige Tipps sind doch hilfreich. Gerade für Einsteiger.

Vertrauen statt Kontrolle 

Einsteiger tun sich oft mit den neuen Freiheiten von Mobile Working schwer. Einerseits sitzt der latente Kontrolldruck seitens des Arbeitgebers im Nacken, andererseits scheint es offenbar niemanden zu interessieren, wie viel mehr man eigentlich leistet. Sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer – übrigens auch für Kunden und Dienstleister – gilt: Ohne Vertrauen geht gar nichts. Fehlt dieses, sind Konflikte vorprogrammiert. Deshalb ist es wichtig, von vorneherein klare Spielregeln hinsichtlich Erreichbarkeit, Leistungserbringung/-erfassung sowie Verantwortlichkeiten zu definieren.

 

Abschalten will gelernt sein 

Und wenn wir schon beim Thema Erreichbarkeit sind. Mobile Working hat oft mit dem Stigma zu kämpfen, dass man dabei gemütlich zu Hause am Pool faulenzen kann. Weit gefehlt: Es zeigt sich, dass Mobile Worker länger und mehr arbeiten als ihre Kollegen und Kolleginnen im stationären Büro. Um 17 Uhr das Licht löschen und nach Hause gehen? Keineswegs. Nach dem Abendessen wird noch die Offerte ausgearbeitet. Am Sonntagmorgen werden die Mails beantwortet. Und in den Ferien… Wer mobil arbeitet, muss auch abschalten können. Das tönt einfach, fällt aber oft schwer. Selbstdisziplin ist eine Kardinaltugend, wenn die externe Aufsicht fehlt.  

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Ausrüstung muss passen 

Während der Zug langsam aus dem Bahnhof schaukelt, haben wir uns bereits im Cloud-ERP eingeloggt. Eine Sie kennen das sicher: Bei der Wanderung drücken die Schuhe, die Klamotten kleben am Leib und der Abstieg geht mangels Trekkingstöcke bös in die Knie. Das macht definitiv keinen Spass. So oder ähnlich verhält es sich, wenn Sie Mobile Working mit ungeeigneter Ausrüstung betreiben. Wenn Sie also Freude an Ihrer Freiheit haben wollen, brauchen Sie Geräte und Anwendungen, welche Sie optimal unterstützen. Je nachdem kann das ein Smartphone sein, ein Notebook oder ein Tablet – oder alles zusammen. Soll es schnell gehen und ist wenig Platz verfügbar (z.B. im Bus oder Tram), ist ein Handy praktisch. Müssen Sie hin und wieder Texte verfassen, Präsentationen vorbereiten oder Tabellen erstellen, geht nichts über ein Notebook. Was in keinem Fall fehlen sollte, ist der Zugriff auf relevante, aktuelle Unternehmensdaten, z.B. mittels Cloud-ERP.   


Neue Möglichkeiten ausloten

Die digitale Welt – und dazu gehört auch Mobile Working – ist kreativ, bunt und grenzenlos. Ihre Ideen und Ihr Business stehen im Vordergrund. Technologie muss natürlich auch sein, kommt aber erst an zweiter Stelle. Dank mobiler Anwendungen können Sie Ihren Kunden neue Services anbieten. Oder Sie eröffnen einen temporären Verkaufsstützpunkt während eines Events. Rasch werden Sie herausfinden, wann und wo sich welche Arbeiten am besten erledigen lassen. So werden Sie nicht nur effizient, sondern können auch dem Privatleben neue Impulse verleihen. Davon profitiert ganz sicher auch Ihre Work-Life-Balance.

 

Die Verbindung nicht verlieren 

Nicht unerheblich ist die Gefahr der Vereinsamung beim Mobile Working. Immer auch Achse, aber doch nirgends zu Hause? Muss nicht sein. Regelmässige Face-to-Face-Meetings, gemeinsame Team-Events, Arbeitstreffen «en route» und natürlich der Ferndialog mittels Chat oder Telefon vermitteln soziale Nähe. Gedankenaustausch, Synergien, Diskussionen und Workshops helfen, in Kontakt zu bleiben und die Verbindung nicht zu verlieren. Im Idealfall kümmert sich Ihr Arbeitgeber im Rahmen eines Mobilitätskonzepts oder einer Digitalstrategie darum. Wenn nicht, werden Sie aktiv – Ihre Kolleginnen und Kollegen werden dankbar sein.

 

Das neue Büro heisst Cloud

Mobilität hat einen zweiten Namen: Cloud. Sie werden rasch merken, dass über das Internet angebotene Services – dazu zählt zum Beispiel auch Business Software – eine zentrale Rolle spielen. Das hat nicht nur für Unternehmen grosse Vorteile. Auch Anwender profitieren vom mobilen, zeitlich und örtlich unabhängigen Zugriff auf Applikationen. Egal, ob Sie ein Dokument sicher speichern oder über Ihr Smartphone die aktuellen Kundenumsätze abrufen wollen, die Cloud ist der Schlüssel zur uneingeschränkten Mobilität.

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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