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Mobile Anwendungen steigern die Produktivität in Ihrem Unternehmen

[fa icon="calendar"] 28.06.17 09:20 / von Christian Bühlmann

Christian Bühlmann

Mobile Anwendungen steigern die Produktivität in Ihrem Unternehmen

Mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel erreichen – spätestens seit der Schulzeit ist den meisten von uns dieses Prinzip geläufig. Auch in der Arbeitswelt gehört diese Strategie – allerdings vor einem klar wirtschaftlich orientierten Hintergrund – zum Einmaleins. Unter dem Begriff «Produktivität» geht es um das Verhältnis zwischen gefertigten Produkten bzw. erbrachten Dienstleistungen und den dafür benötigten Mitteln. Kurz, es geht um das Verhältnis zwischen Input und Output.

Wirtschaftlichkeit und Produktivität

Auch wenn Produktivität und Wirtschaftlichkeit im täglichen Sprachgebrauch oft als Synonyme verwendet werden, sind sie nicht identisch. Während es bei der Wirtschaftlichkeit um das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag geht, dreht sich bei der Produktivität alles um den Wirkungsgrad zwischen eingesetzten Mitteln und den erzielten Ergebnissen. Ein feiner, aber gravierender Unterschied wie das folgende Beispiel zeigt: In Forstbetrieben erlauben moderne Maschinen und geschulte Fachkräfte ein hochproduktives Fällen und Verarbeiten von Bäumen. Der Aufwand für Ressourcen, Transport, Wiederaufforstung usw. kann das Ganze jedoch trotzdem unwirtschaftlich machen, wenn der Erlös des Holzverkaufs die Kosten nicht wieder einspielt.

Zusammenspiel vieler Faktoren

In der Realität gehen Produktivität und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens oft Hand in Hand. Um bei obigem Beispiel zu bleiben: Müssen die Bäume mit stumpfen Beilen gefällt werden, ist das nicht nur unproduktiv, sondern wird auch die Wirtschaftlichkeit aufgrund des zu geringen Outputs in Bedrängnis bringen. Die Wahl geeigneter Werkzeuge und Maschinen beeinflussen direkt die Produktivität und logischerweise damit indirekt auch die Wirtschaftlichkeit. Zu den Produktivitätsfaktoren gehören alle für die Leistungserbringung erforderlichen Rohstoffe, Betriebsmittel, Ressourcen und die damit verbundenen Organisations- und Planungsfunktionen (vgl. Wikipedia: «Produktionsfaktor»). Der Produktivitätsgrad ist abhängig vom Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren. Da sich diese Komplexität kaum noch manuell bewältigen lässt, werden in den meisten Unternehmen ERP-Systeme eingesetzt.

Die Luft ist raus – oder doch nicht?

Der anhaltende Kosten- und Wettbewerbsdruck zwingt Unternehmen zu einer unablässigen Optimierung ihrer Prozesse und Strukturen. Die Erhöhung der Produktivität zieht sich deshalb seit Beginn der industriellen Revolution bis zu den aktuellen Industrie 4.0-Konzepten wie ein roter Faden durch die Führungsetagen. Effizienter, produktiver, wirtschaftlicher – die über Jahrhunderte gelebte Dreifaltigkeit unternehmerischen Denkens führt aber auch dazu, dass der Spielraum bei vielen Produktivitätsfaktoren inzwischen fast ausgeschöpft ist. Das Leistungspotenzial der Mitarbeitenden ist nicht unbegrenzt und die Einsparung bei der Materialbeschaffung irgendwann ausgereizt. Angesichts der schwindenden Möglichkeiten erscheint die digitale Transformation als gelobtes Land. Dieses verspricht nicht nur ein ungeheures Potenzial zur Produktivitätssteigerung, sondern gleichzeitig auch neue Geschäftsmodelle.

Digitale Mobilität setzt neue Massstäbe

Mit der rasanten Verbreitung und Nutzung webbasierter Dienste hat sich ein Produktivitätsfaktor etabliert, der sich nach dem deutschen Betriebswirtschaftler Erich Gutenberg den immateriellen Betriebsmitteln zuordnen lässt. Gleichzeitig schafft die digitale Mobilität aber auch ein neues wirtschaftliches Umfeld, welches sämtliche Produktivitätsfaktoren verändert und beeinflusst. Das Besondere daran sind nicht nur die Vernetzungs- und Automatisierungsmöglichkeiten, sondern die mobile Verfügbarkeit und die daraus resultierende Unabhängigkeit von Ort und Zeit. Damit erhöht sich die Produktivität in allen Unternehmensbereichen – vom Verkaufsaussendienst über die mobile Fertigung und Logistik bis zur dezentralen Serviceorganisation – schlagartig. Die Gründe dafür sind der massive Zeitgewinn durch die sofortige Verfügbarkeit von Dokumenten und Informationen, die unmittelbare Nähe aller Prozessbeteiligten, die Qualitätssteigerung durch transparente und konsistente Daten sowie die Vereinfachung von Arbeitsabläufen. 

Umdenken für Produktivität 4.0

Das Streben nach mehr Effizient und Produktivität wird das unternehmerische Denken auch in Zukunft prägen – allerdings unter geänderten Voraussetzungen. Die digitale Welt definiert Produktivität neu. Als Grundlage dazu braucht es vielerorts ein Umdenken. Doch das allein reicht nicht. Die Entscheider und Anwender im Unternehmen müssen auch über moderne, digitale Systeme verfügen und diese beherrschen können. Digitale Mobilität bedeutet auch Agilität und Offenheit. Die proprietäre Zeit monolithischer Systeme neigt sich zunehmend dem Ende zu. Moderne ERP-Systeme tragen das Mobilitäts-Gen bereits in sich und lassen sich mit anderen Anwendungen und Komponenten zu Strukturen verbinden, welche einer neuen Produktivität, der Produktivität 4.0, gerecht werden.

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Kategorien: Allgemein, Smartphone, ERP, KMU, Tablet, Mobile Business

Über den Autor

Christian Bühlmann

Christian Bühlmann

Christian Bühlmann (*1964) ist seit 1989 im Bereich Business Software tätig. Während dieser Zeit hat er sich als Projekt- und Marketingleiter bei verschiedenen Softwareanbietern umfassende Kenntnisse des Schweizer IT-Markts erworben. Seit 2011 ist er als Chefredaktor eines Fachmagazins für Business Software tätig, publiziert regelmässig Beiträge über aktuelle IT-Themen und ist verantwortlich für den Bereich Publishing der Schweizer Business Software Plattform topsoft.

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