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Mit mobilen Anwendungen maximale Kundennähe erzielen

23.08.17, 08:25 / von Christian Bühlmann

Christian Bühlmann

Mit mobilen Anwendungen maximale Kundennähe erzielen

Zeit ist bekanntlich Geld. Dementsprechend wichtig ist es im Wirtschaftsleben, jederzeit und schnell reagieren zu können. In einer Zeit der zunehmenden Mobilität spielt der orts- und zeitunabhängige Zugriff auf Unternehmensdaten eine zentrale Rolle. Möglich machen dies immer schnellere Funkverbindungen, mobile Endgeräte und webfähige Anwendungen. Adaptierbare, mit dem ERP-System vernetzte Apps sorgen dabei für grösste Flexibilität bei gleichzeitig geringem Aufwand für Wartung und Pflege.

Maximale Kundennähe

Einsetzen lassen sich mobile Anwendungen in fast allen Unternehmensprozessen. Vertriebsmitarbeitende können direkt beim Kunden vor Ort auf Dokumente oder Vereinbarungen zugreifen, Bestellungen erfassen und Auskünfte über die Preise und Verfügbarkeit von Artikeln geben. Nicht nur Vertriebsprozesse werden dadurch effizienter, sondern auch Service- und Wartungsprozesse. Aufträge und Kunden-/Objekt-Informationen werden den Service-Mitarbeitenden direkt auf ihren mobilen Geräten angezeigt. Gleichzeitig lassen sich darüber Leistungen oder Materialbestellungen erfassen, bei Bedarf vom Kunden visieren und umgehend an die Zentrale übermitteln. Dezentral eingesetzte Mitarbeitende können dank mobilen Anwendungen auf zentrale Daten zugreifen und autonom mit den Kunden interagieren – beste Voraussetzungen für eine maximale Kundennähe.

Effiziente Geschäftsprozesse

Auch indirekt kundenbezogene sowie rein unternehmensinterne Prozesse profitieren in hohem Mass von mobilen Anwendungen. Bei der Lagerbewirtschaftung sorgen sie einerseits für eine deutliche Reduktion von papiergebundenen Listen und Belegen. Andererseits können Rüst-, Kommissionier- und Lageraufträge, Bestandsinformationen, Inventarlisten und vieles mehr dort zur Verfügung gestellt werden, wo diese benötigt werden. Laufwege werden verkürzt, die Fehlerquote sinkt und das Transaktionsvolumen steigt. Ähnliches gilt auch für die Produktionsplanung und -steuerung. Von der Kalkulation und Terminierung über die Ressourcen- und Materialverfügbarkeit bis zu Arbeitsanweisungen und zur Betriebsdatenerfassung machen mobile Anwendungen die Prozesse schneller, einfacher und transparenter.

Optimale Entscheidungsgrundlage

Unternehmer und Führungskräfte sehen sich laufend mit der Notwendigkeit von Entscheidungen konfrontiert. Als Grundlage dazu benötigen sie zuverlässige, aktuelle Informationen. Und zwar auch unterwegs, in Meetings, auf Geschäftsreisen, im Homeoffice oder – in dringenden Ausnahmefällen – auch schon mal in den Ferien. Um rasch reagieren zu können, müssen jederzeit Daten zur Auftrags- oder Finanzlage, über Kunden und Lieferanten, Bestände, Preise usw. vorliegen. Dank mobilen Anwendungen, z.B. einem webfähigen ERP-System mit integriertem Buchhaltungsprogramm, lässt sich das Unternehmen quasi in der Jackentasche mitführen.

Mobile Apps – klein, aber oho

Mobile Anwendung, auch Applications oder kurz Apps genannt, sind aus unserem digitalen Leben nicht mehr wegzudenken. So wurden allein 2016 in den App-Stores von Apple und Google insgesamt über 90 Milliarden Apps heruntergeladen, umgerechnet auf die Weltbevölkerung 12 Apps pro Mensch. Apps sind unkompliziert in der Anwendung, einfach zu installieren und zu warten. In der Regel sind Apps auf eine spezifische Funktion ausgerichtet wie z.B. das Erfassen von Arbeitszeiten und Spesen, Fahrplanauskünfte oder Wetterprognosen. Dabei leisten die kleinen Programme teilweise Erstaunliches und vereinfachen das Leben von uns digitalen Nomaden. Zunehmend werden Apps auch als Erweiterung von ERP-Systemen für gewisse Teilanwendungen auf mobilen Geräten eingesetzt.

Produktivität dank Mobilität

Quasi als Erweiterung von zentralen Unternehmenslösungen bieten Apps den Benutzern die Möglichkeit, klar definierte Systemfunktionen auf mobilen Geräten zu nutzen. Gleichzeitig – und das ist das Besondere daran – kann in diesem Zusammenhang auf die zentrale ERP-Datenbank zugegriffen werden. Entsprechende Daten lassen sich so abrufen und verwalten. Eine Einwahl ins Unternehmensnetzwerk ist dazu nicht nötig, der Zugriff kann von jedem beliebigen Gerät – natürlich geschützt mit Sicherheitsvorkehrungen – erfolgen. Aussendienstmitarbeitende können so zum Beispiel CRM-Funktionen nutzen für Kundeninformationen, Umsätze, Artikel, Kontakthistorien usw. Oder eine Service-App kann einem Techniker die Möglichkeit bieten, den Arbeitsrapport vom Kunden direkt auf dem Tablet unterschreiben zu lassen und anschliessend automatisch ans Backoffice zu übermitteln.

Mobilität ist für jedes Unternehmen ein zentrales Thema. In diesem Zusammenhang sorgen mobile Anwendungen (Apps) dafür, dass aktuelle Daten eines zentralen ERP-Systems jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Dies erhöht die Flexibilität der Mitarbeitenden, verbessert die Effizienz von Geschäftsprozessen und sorgt für mehr Kundennähe – kurz, die Produktivität eines Unternehmens lässt sich mit dem Einsatz mobiler Anwendungen entscheidend beeinflussen.

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Kategorien: Allgemein, Cloud, ERP, CRM, Kundendienst, Mobile Business

Über den Autor

Christian Bühlmann

Christian Bühlmann

Christian Bühlmann (*1964) ist seit 1989 im Bereich Business Software tätig. Während dieser Zeit hat er sich als Projekt- und Marketingleiter bei verschiedenen Softwareanbietern umfassende Kenntnisse des Schweizer IT-Markts erworben. Seit 2011 ist er als Chefredaktor eines Fachmagazins für Business Software tätig, publiziert regelmässig Beiträge über aktuelle IT-Themen und ist verantwortlich für den Bereich Publishing der Schweizer Business Software Plattform topsoft.

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