Mehr Sicherheit bei der Nutzung mobiler Geräte

von David Lauchenauer am 16.02.2022, 2 min Lesezeit

Mobile Geräte sind aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Gerade im geschäftlichen Umfeld spielen sie eine wichtige Rolle. Ursprünglich entwickelt für die Kommunikation, sind Smartphones, Tablets & Co. heute wahre Alleskönner und Speicherplatz unzähliger Daten. In Zusammenhang mit modernen Cloud-Services wie zum Beispiel ein ERP-System dienen mobile Geräte auch als Unternehmensplattform und Arbeitsplatz. Datensicherheit und Zugriffsschutz sind dabei zentrale Themen. Wie sich diese schützen lassen, erfahren Sie in diesem Beitrag.  

Steigende Nutzung mobiler Geräte 

Die meisten von uns haben sich inzwischen nicht nur an ein mobiles Gerät gewöhnt, sondern können kaum noch ohne die handlichen Begleiter auskommen. Neun von zehn Schweizern nutzen ein Smartphone (Quelle: Statista). Im Online-Shopping werden in der Schweiz täglich pro Minute rund 180 Bestellungen getätigt; ein Drittel davon über mobile Geräte (Quelle: Carpathia). Auch der Anteil an Anwendern von ERP-Systemen aus der Cloud steigt unaufhaltsam. Mobil einzukaufen, unterhalten oder arbeiten ist in wenigen Jahren zur Selbstverständlichkeit geworden. 

Keine lokalen Daten mehr abspeichern 

Die Nutzung mobiler Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones im geschäftlichen Umfeld ist mit einer deutlichen Steigerung der Produktivität und Prozesseffizienz verbunden. Arbeitsbereiche ausserhalb von Büroräumen und Firmengeländen profitieren ganz besonders davon. Mitarbeitende im Aussendienst können jederzeit auf aktuelle Daten zugreifen, ohne diese lokal speichern und periodisch mit dem Hauptrechner synchronisieren zu müssen. Das erhöht nicht nur die Datensicherheit, sondern schützt auch vor illegalem Kopieren ganzer lokal gespeicherter Datenbestände.  

Rasches Reagieren bei Geräteverlust 

Schreckmomente: Ich habe mein Smartphone im Zug liegengelassen, mein Tablet ist schwimmt gerade im Zugersee und mein Notebook wurde von einem Langfinger entwendet. Leider kann man nicht immer auf ehrliche Finder bauen. Oft muss man sich mit dem Verlust des Gerätes abfinden. Gut, wenn man dabei den Datenzugang sofort sperren kann, wie zum Beispiel beim Cloud-ERP myfactory. Da die Unternehmensdaten sowieso nicht auf dem Gerät sind, bleibt es beim Schrecken.  

Auch unterwegs volle ERP-Funktionalität 

Auch wenn die Daten nicht auf dem mobilen Gerät gespeichert sind, bedeutet das nicht, dass man auf die gewohnte Funktionalität, zum Beispiel in Sachen ERP, verzichten muss. Da bei einem Cloud-ERP die mobile Nutzung von Anfang an Teil der DNA ist, sind Systeme wie myfactory auf die Nutzung mit Smartphones und Tablets bestens vorbereitet. Highend-Geräte sind nicht nötig, um die Software zu nutzen. Browser und Webzugang genügen. Der Zugang zur Software ist selbstverständlich passwortgeschützt. Zusätzliche Sicherheit bietet die Berechtigungssteuerung, ob das mobile Gerät überhaupt auf das Cloud-ERP zugreifen darf.  

Datensicherheit im Rechenzentrum 

Dann stellt sich irgendwann natürlich die Frage, wo denn die Daten gespeichert werden. Im Fall des Cloud-ERP myfactory sind es georedundante Rechenzentren in der Schweiz, welche höchsten Sicherheitsvorkehrungen entsprechen. Das garantiert nicht nur grösstmögliche Sicherheit, sondern auch eine extrem hohe Verfügbarkeit des Systems und der Daten. Musste man früher die Daten mit den mobilen Geräten synchronisieren, ist diese Sicherheitslücke durch das Hosting und die Verbindung mit sicheren Datenspeichern endgültig gelöst.  

Zentrale Verwaltung aller Geschäftsdaten 

Besonders für Mitarbeitende im Aussendienst ist es wichtig, dass sie auf aktuelle Daten zugreifen können. Nicht nur, dass sie damit den gleichen Informationsstand haben wie die Kollegen im Backoffice, sie haben auch die Sicherheit, dass ihre Datenänderungen wie etwa Bestellungen, Aufträge in Echtzeit sicher weiterverarbeitet werden. Dank der zentralen Verwaltung aller Geschäftsdaten ist gewährleistet, dass im Unternehmen keine Schatten-IT entsteht. Die Erfahrung zeigt, dass dies gerade bei der Nutzung von mobilen Geräten aus pragmatischen Gründen ein häufiges Problem darstellt.  

Nachverfolgbarkeit von Datenänderungen 

Ein weiteres Sicherheit-Plus von Cloud-Anwendungen auf mobilen Geräten stellt die Nachverfolgbarkeit von Datenänderungen dar, wie sie moderne Systeme wie myfactory anbietet. Damit können Zeitpunkt und Umfang von Mutationen jederzeit den entsprechenden Usern zugeordnet werden. Auch wenn die Besitzer mobiler Geräte nur noch selten im Büro sind, werden diese Änderungen zentral registriert und können bei Bedarf zurückverfolgt werden. 

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David Lauchenauer
Über den Autor:
David Lauchenauer
David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe. 2021 leitete er erfolgreich den Verkauf von myfactory an Forterro.