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[INFOGRAFIK] KPIs, die auf keinem Cloud ERP dashboard fehlen dürfen

22.03.16 14:00 / von Frank Große

Frank Große

Infografik KPIs die auf keinem ERP Dashboard fehlen dürfen

ERP Lösungen erfreuen sich mittlerweile einer starken Verbreitung in Unternehmen fast jeder Branche und Grösse. Sie steuern alle wichtigen Geschäftsprozesse in Produktion, Vertrieb, Warenwirtschaft und Buchhaltung. Dabei liefern sie grundlegende betriebliche Kennzahlen – die sogenannten Key Performance Indicators (KPIs). Diese Schlüsselkennzahlen spiegeln die unternehmerische Leistung wider. Dabei fasst der Begriff sämtliche Kenngrössen zusammen, die Erfolge und Misserfolge abbilden.

 

Das Dashboard als Werkzeug für KIPs

Bei einer Cloud ERP Software dient eine zentrale Datenbank als Speicherort für sämtliche Informationen. Dabei kann der Zugriff auf sensible Daten mit einer Rechteverwaltung gesteuert werden. Das Dashboard ist ein Werkzeug für die Visualisierung von Key Performance Indikatoren, denn es führt wichtige Metriken und Zahlen auf einem Bildschirm zusammen. Hierfür verarbeitet das Dashboard Echtzeitdaten aus verschiedenen Quellen.

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Eine leistungsstarke ERP Lösung bietet Tools an, mit deren Hilfe sich die User eigene Berichte erstellen können, ohne dass hierfür die Hilfe eines Programmierers oder IT Spezialisten benötigt wird. Besonders von Vorteil sind automatisierte Anwendungen, die eine Auswertung oder einen Bericht zu einem zuvor definierten Zeitpunkt erstellen. Dieser wird per E-Mail automatisch an die gewünschten Empfänger versendet. Dadurch können zum Beispiel Handelsvertreter über ihre Monats-Umsätze informiert werden, ohne dass hierfür wertvolle Personalressourcen in Anspruch genommen werden.

Der Trend geht hin zu dynamischen Formaten, in welchen es möglich ist, die Daten weiter zu verarbeiten. Traditionell erfolgt ein standardisierter Export der Daten aus der ERP Lösung in Microsoft Excel. Dadurch bringt Cloud ERP dem Unternehmen einen echten Mehrwert, da diese rechtzeitig auf Entwicklungen reagieren und agieren können. Ein gutes Berichtswesen ist daran zu erkennen, dass es alle wichtigen Trends frühzeitig erkennt. Das kann beispielsweise sein:

  • Ein Rückgang der Kundenzahlen
  • Ungewöhnliche Änderungen in den Verkaufszahlen
  • Unvorhergesehene Entwicklungen in den Kosten

Moderne und aktuelle ERP Systeme verfügen über ein Dashboard als Oberfläche, welches für jeden User als Grundansicht ein Infocockpit liefert. Der Anwender erhält in dem Dashboard alle für seine Tätigkeit wichtigen Informationen übersichtlich dargestellt, wodurch er gezielt damit arbeiten kann. Auf diese Weise können alle wesentlichen Aufgaben bereits in der Hauptmaske und am Startbildschirm erledigt werden. Nur in einigen Ausnahmefällen ist es erforderlich, dass der Mitarbeiter Funktionen aus dem übrigen Menü aufruft. Besonders gute Lösungen bereiten bereits im Startbildschirm alle erforderlichen Aufgaben und Erinnerungen auf. Denn Experten haben herausgefunden, dass Arbeitsprozesse weniger beachtet werden, wenn sie versteckt in dem Menü schlummern.

Wofür sind Kennzahlen da?

Kennzahlen stellen sämtliche im Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse dar und bewerten sowie kontrollieren diese. Dadurch ist es möglich, gegebenenfalls rechtzeitig eingreifende Schritte zu unternehmen. Für die Unternehmensleitung und das Controlling haben betriebliche Kennzahlen daher einen hohen Stellenwert. Key Performance Indicators ermöglichen es, einzelne Abteilungen und Prozesse auf ihre Wirtschaftlichkeit und Effektivität hin zu prüfen.

So können angestrebte Ziele mithilfe dieser Kennzahlen exakt definiert werden. Ein gutes Beispiel ist die Steigerung des Umsatzes um eine bestimmte Prozentzahl. Eine unabdingbare Voraussetzung dafür ist eine fortwährende Dokumentation und Auswertung aller aus der ERP gewonnenen Daten. Nur so ist es möglich, die Erreichung des Ziels zu evaluieren. Bei einer ständigen Kontrolle durch das ERP Dashboard können sowohl die erreichten Fortschritte, als auch die Rückschritte, rechtzeitig bemerkt werden. Eventuelle Fehlentscheidungen oder Schwachstellen können so schneller behoben und rückgängig gemacht werden. Dadurch wird langfristig der Unternehmenserfolg gefestigt und weiter ausgebaut.

Der Vorteil von Kennzahlen ist es, dass selbst komplexe betriebswirtschaftliche Sachverhalte als Zahlen vereinfacht dargestellt werden, was wiederum einfache und schnelle Vergleiche möglich macht – die sogenannten Soll- Ist-Vergleiche. Die Fülle der verschiedenen Unternehmensbereiche bedingt gleichzeitig unterschiedliche Prioritäten und Perspektiven, was die betrieblichen Kennzahlen betrifft. Für die Marketingabteilung sind beispielsweise Kennzahlen wie das Image oder Marktanteile wichtig, während es im Rechnungswesen eher Zahlen über die Kostendeckung oder Rentabilität sind.

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Kategorien: SaaS, Allgemein, Administration, Cloud, ERP

Über den Autor

Frank Große

Frank Große

Frank Große ist Diplom-Informatiker mit psychologischer Zusatzausbildung. Seit dem Jahre 2005 wirkt er als freiberuflicher Online-Experte in verschiedenen Bereichen. Er zeichnet sich für die inhaltliche Aufbereitung von professionellen Webseiten ebenso verantwortlich, wie für Suchmaschinenoptimierung (Schwerpunkt: onPage) und strategische Beratung im E-Commerce. Er ist Gründer der Agentur „e-zafiro“, welche für internationale Kunden Dienstleistungen aus den Bereichen Contenterstellung, Fach-Übersetzungen und Internet Marketing anbietet.

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