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[INFOGRAFIK] 5 Gründe, weshalb moderne ERP-Systeme überzeugen

12.07.17 09:12 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Infografik-Teaser: 5 Gründe, weshalb moderne ERP-Systeme überzeugen

Erinnern Sie sich noch an die ersten Personal Computer und wie diese langsam Einzug in die Haushalte hielten? Einer der beliebtesten PCs war damals zweifelsohne der IBM AT mit Intel 80286, der zum Synonym für den IBM-kompatiblen PC avancierte. Angetrieben von MS-DOS liess sich hier nur erahnen, wie die Zukunft aussehen wird. Das Microsoft Disk Operating System erschien dabei bereits im Jahre 1981 und wurde schliesslich durch Microsoft Windows abgelöst. Mehr als 35 Jahre später ist es schwer zu glauben, dass es tatsächlich noch KMU gibt, die auf ERP-Software setzen, die MS-DOS als Basis haben. Dass diese IT-Überbleibsel natürlich einige wenige Ausnahmen darstellen, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass in vielen Unternehmen veraltete ERP-Systeme, die oftmals zehn oder mehr Jahre auf dem Buckel haben, noch zum Einsatz kommen. Diese Infografik demonstriert anschaulich, warum es Zeit ist auf ein modernes ERP umzusatteln, denn diese wissen durchaus zu überzeugen.

Infografik: 5 Gründe, weshalb moderne ERP-Systeme überzeugen

Die Digitalisierung, Kostendruck und veränderte Nutzergewohnheiten stellen ERP-Anbieter stets vor neue Herausforderungen. Wo sich veraltete ERP-Systeme nur schwer auf die neuen Marktanforderungen einstellen lassen, zeigen webbasierte ERP-Lösungen, wie moderne Business Software aussieht. Durch ihre flexible Skalierbarkeit und die Modularität mischen diese den ERP-Markt mit innovativen Ansätzen auf.

Heutige Herausforderungen benötigen moderne Lösungen

Bedingt durch die IT-Evolution fordern Unternehmen eine konsistente Systemabbildung und eine gemeinsame Datenbasis aller Applikationen, um eine bereichsübergreifende Abbildung von Unternehmensprozessen zu gewährleisten, die in einem nächsten Schritt automatisiert werden sollen. Dafür benötigt es ein IT-System, welches alle IT-Komponenten vollständig integriert. Wurde vor einem Jahrzehnt noch ein heterogener IT-Ansatz verfolgt, so tendieren nun immer mehr KMU zu einer ganzheitlichen ERP-Software, die als Basis für eine moderne IT-Landschaft dient. Durch unterschiedliche Module wie einen Onlineshop, CRM, PPS oder MIS kann das Unternehmen so jederzeit eine individuelle Lösung erhalten, die die spezifischen Anforderungen abbilden, ohne auf Konsistenz zu verzichten. Die einheitliche Bedienbarkeit und die durchgängige Sicherheit dank Auslagerung in zertifizierte Rechenzentren sind weitere Vorteile, wodurch moderne cloudbasierte ERP-Systeme zu überzeugen wissen.

Flexible Lösungen sind gefragt

Nicht nur der im Wandel befindliche Markt, sondern auch verändernde Geschäftsmodelle oder Unternehmensprozesse verlangen nach flexiblen ERP-Lösungen, die mit steigender Komplexität innerhalb von Unternehmensstrukturen sowie der wachsenden Datenvielfalt mithalten können. Dabei werden auf der einen Seite zwar grössere Anforderungen an die Software gestellt, auf der anderen Seite fordern Unternehmen hingegen eine bessere Transparenz der Kosten und eine verbesserte Kosteneffizienz. Cloud ERP und insbesondere Software-as-a-Service (SaaS) lösen durch monatlich klar budgetierbare Kosten veraltete ERP-Programme ab, die teuer und unflexibel sind. Da nur das abgerechnet wird, was auch tatsächlich in Anspruch genommen wurde, steigt die Transparenz bei gleichzeitig reduzierten Kosten und verringerter Kapitalbindung.

Daten erfassen, wo diese entstehen

Die Zeiten, wo Geschäftsprozesse nur vom festen Arbeitsplatz im Büro aus erledigt werden konnten, sind endgültig vorbei. Heutzutage erwarten Unternehmen eine flexible Möglichkeit, um ortsunabhängig Aufgaben erledigen zu können. Dafür wird ein vollkommen mobiler und geräteunabhängiger Zugriff auf die ERP-Software benötigt. Das Ziel ist hierbei die Erledigung von Aufgaben unabhängig vom Endgerät oder des Standorts: zum Beispiel vor Ort beim Kunden via Laptop, am Projektstandort mit dem Tablet oder vom Flughafen aus mit dem Smartphone. Da Cloud ERP browserbasiert zur Verfügung gestellt wird, sind keine kostspieligen Zusatzlösungen oder Neuentwicklungen notwendig.

Auf dem Weg zur Smart Factory

Umfragen zeigen, dass 56% der Unternehmen glauben, dass die Digitalisierung massgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbslandschaft haben wird. Weitere 35% sehen hier eine massive Gefahr und sind davon überzeugt, dass Sie binnen fünf Jahren vom Markt verschwunden sind, wenn sie ihre Prozesse nicht rechtzeitig anpassen. Daher benötigen KMU ERP-Systeme, die alle Unternehmensprozesse bereichs- und abteilungsübergreifend abbilden können. Dafür ist eine einheitliche Datenbasis mit richtigen, vollständigen und transparenten Daten (single version of truth) Voraussetzung, um bestehende Prozesse zu optimieren und analoge Vorgehensweisen konsequent zu digitalisieren. Integrierbarkeit ist dabei die Grundvoraussetzung, um die Möglichkeiten neuer Technologien voll auszunutzen.

Digital Natives spielen nicht nach bekannten Regeln

Die Generation der Millenials ist mit den digitalen Errungenschaften aufgewachsen, sie bringen kontinuierlich ihre eigenen Vorstellungen in die Betriebe, bei denen vor allem die Work-Life-Balance eine Rolle spielt. Bis 2020 werden 50% der berufstätigen Bevölkerung sogenannte Digital Natives sein, die vor allem Technologie als Teil des Alltags sehen und diesen Paradigmenwechsel in die Unternehmen kommunizieren. Im Ergebnis werden Forderungen nach einer virtuellen, standortübergreifenden Kollaboration und entsprechender Mobilität laut, die in Homeoffice oder Smart-Working-Modellen gipfeln. Aber auch ein Grossteil der Kunden wird zu den Digital Natives gehören, wodurch weitere Anforderungen auf die Unternehmen zukommen werden. Hierbei stehen vor allem Echtzeit-Informationen, -Auswertungen und eine sofortige Kommunikation im Fokus. Um diese Ansprüche zu erfüllen, benötigt es moderne ERP-Systeme.

Die Evolution von Business Software macht auch bei ERP nicht Halt, moderne Lösungen nutzen neue Technologien wie Cloud-Computing, um die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig Wettbewerbsvorteile durch Echtzeit-Daten und Kostenersparnisse zu erzielen. Um zu Zeiten der Digitalisierung hier nicht den Anschluss zu verpassen, führt kein Weg an moderner Business Software vorbei.

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Kategorien: SaaS, Allgemein, Cloud, ERP, KMU, Infografik

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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