Finanzsoftware aus der Cloud für Schweizer KMU

von myfactory Software Schweiz AG am 04.08.2016, 2 min Lesezeit

Auswertung einer Finanzsoftware für Schweizer KMU

Wer Wert auf eine leistungsfähige Finanzsoftware legt, muss noch lange kein Rappenspalter sein. Die Zeiten, als «Fibu»-Lösungen lediglich die Bedeutung eines erweiterten Taschenrechners für die Finanzadministration zukam, sind längst vorbei. Moderne Finanzbuchhaltungen bieten KMU heute weitreichende Unterstützung für zahlreiche Geschäftsprozesse. Dank Cloud-Technologie sind Applikationen mobil verfügbar und können jederzeit auf Abruf aktuelle Finanzinformationen liefern. Entscheidend bei der Wahl einer passenden Lösung ist allerdings, dass diese die lokalen Anforderungen und Eigenheiten einer Finanzsoftware unterstützt.

KMU-Rechnungslegung

Die korrekte Buchführung ist die zentrale Grundlage jedes Unternehmens. Transparenz hinsichtlich Zahlungen und finanzieller Situation ist entscheidend. Mehr noch, wer – bewusst oder unbewusst – Fehler in Sachen Buchhaltung in Kauf nimmt, macht sich strafbar. Es reicht daher nicht, «irgendein» Buchhaltungsprogramm zu verwenden. Für einen anerkannten Abschluss braucht es – nebst dem entsprechenden Regelwerk wie Swiss GAAP FER oder IFRS – auch eine Lösung, welche die Schweizer Rechnungslegung unterstützt. Seit 2015 gelten die Bestimmungen des neuen Rechnungslegungsrecht mit entsprechenden Auswirkungen auf den KMU-Kontenplan. Diese Änderungen haben Konsequenzen hinsichtlich Buchführung und betreffen damit auch die eingesetzte Finanzsoftware. 

Elektronische Zahlungen

Nachdem die meisten Länder Europas 2014 auf den SEPA-Standard migriert haben (an dem die Schweiz übrigens aktiv mitgearbeitet hat), werden nun auch in der Schweiz die Überweisungs- und Lastschriftverfahren von Banken und PostFinance vollständig auf der Basis von ISO 20022 harmonisiert und den europäischen Standards angeglichen. Damit verbunden ist die für 2018 geplante Einführung eines neuen Einzahlungsscheins mit IBAN-Nummer. Er wird die Rechnungsstellung in CHF und EUR unterstützen und einen QR-Datencode mit allen wichtigen Zahlungsinformationen enthalten. Dieser QR-Code ermöglicht das Auslesen der Zahlungsdaten durch Lesegeräte und Smartphones sowie die durchgängige, automatisierte Datenverarbeitung.

Schweizer Mehrwertsteuer

Auch in der Schweiz gilt der Grundsatz: Wer etwas konsumiert, muss dem Staat einen finanziellen Beitrag zukommen lassen. Die sogenannte Mehrwertsteuer (MWST) ist von den Anforderungen des jeweiligen Landes abhängig. In der Schweiz kommen derzeit folgende MWST-Sätze zur Anwendung: Reduzierter Satz (2.5%), Sondersatz für Beherbergung (3.8%) sowie der Normalsatz (8.0%). Das tönt simpel, doch wie überall steckt auch bei der MWST der Teufel im Detail. Ausführliche Informationen dazu finden sich im Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer und in der Mehrwertsteuerverordnung. Grundsätzlich wird zwischen «vereinbarter» und «vereinnahmter» MWST unterschieden. Logischerweise muss die entsprechende Variante auch mit der Finanz- bzw. Kreditoren-/Debitoren-Buchhaltung korrespondieren.

Rappenrundung

Eine Schweizer Besonderheit ist die Rappenrundung. Zwar können wir durchaus auf den Rappen genau rechnen, doch werden keine Beträge unter fünf Rappen in Rechnung gestellt. Dies erleben wir beispielsweise beim Tanken, wo der rappengenaue Benzinpreis schlussendlich einen auf- oder abgerundeten Gesamtbetrag ergibt. Die Rundungsregel dabei lautet: «Ausschlaggebend für die Rundung ist die Mitte zwischen 0 und 5 Rappen, resp. zwischen 5 und den nächsten 10 Rappen. Wenn die zu rundende Zahl gleich oder höher als die Mitte ist, wird aufgerundet, ansonsten abgerundet» (Wikipedia). Auch diese helvetische Eigenheit – für uns eine Selbstverständlichkeit – muss bei der Wahl einer Finanzlösung beachtet werden, da sie gerade für ausländische Softwareprodukte zum Stolperstein werden kann.

Sicherheit

Über Geld spricht man in der Regel nicht. Schon gar nicht in der Schweiz… Entsprechend gross sind die Sicherheitsanforderungen an eine Finanzsoftware. Vertrauliche Daten gibt man am liebsten nicht aus der Hand. Das ist auch richtig so. Doch wer besonderen Wert auf Sicherheit und Verfügbarkeit seiner Finanzdaten legt, sollte – so paradox es tönt – unbedingt eine Cloudlösung in Betracht ziehen. Wer mit seinem Geld auf Nummer Sicher gehen will, wird es ja auch nicht zu Hause in der Matratze verstecken, sondern es bei einem professionellen Finanzinstitut deponieren. Ähnlich verhält es sich mit lokal gespeicherten Daten im Unternehmen. Einen Verlust von sensiblen Daten durch Systemausfall, Diebstahl, Beschädigung, Feuer, Wasser usw. in Kauf zu nehmen, wäre fahrlässig. Daher ist eine Cloud-Lösung mit Hosting in einem geo-redundanten, hochsicheren Schweizer Rechenzentrum definitiv die bessere, weil sicherere Alternative.

New Call-to-action

Die Cloud ist unsere Leidenschaft! Hinter dem Cloud-Angebot von myfactory steht ein kompetentes Team von erfahrenen Beratern, Projektleitern und Software-Entwicklern mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot. Dies macht myfactory Schweiz zum zuverlässigen Lösungs- und Implementierungspartner für jede Projektphase.