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Die 5 wichtigsten Vorteile integrierter E-Commerce-Prozesse

[fa icon="calendar"] 20.03.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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 Das Erfolgskonzept «Online-Handel» beruht auf verschiedenen Faktoren. Einer davon ist die durchgängige Integration aller Prozessabschnitte. E-Commerce ohne Medienbruch bietet Anbietern und Kunden zahlreiche Vorteile. In diesem Beitrag werden die 5 wichtigsten davon vorgestellt. 

1. Zentrale Verwaltung von Produktdaten 

Daten sind das A und O der Digitalisierung und die Grundlagen für effiziente E-Commerce-Prozesse. Im Zeitalter der Plattform-Ökonomie umfassen selbst mittlere Online-Angebote mehrere Zehntausend Produkte verschiedener Lieferanten. Nur wenn diese in einer zentralen Datenbasis für den Online-Bereich, aber auch für die vor- und nachgelagerten Offline-Prozesse zur Verfügung stehen, ist eine professionelle Bewirtschaftung überhaupt möglich. Dabei spielen ERP-Systeme als «Single Point of Data» eine zentrale Rolle. Sie bilden die Basis für automatisierte Workflows und machen das digitale Online-Massengeschäft überhaupt erst möglich. Eine zentrale Verwaltung von Produktdaten (und auch aller anderen relevanten Daten) ist die Voraussetzung für erfolgreiches E-Commerce.
 

2. Alles für die 360-Grad-Kundensicht  

Der Kunde tritt in mehreren Rollen in Erscheinung. Zum einen ist das der Kunde, den wir alle gerne im Shop haben und fleissig Artikel in seinen Warenkorb füllt. Diesem Kunden wollen wir ein Höchstmass an Transparenz bieten, z.B. mit individuellen Angeboten, Kundenportalen und Preisen. Dann haben wir aber auch den Kunden in der Logistik. Was, wenn das Gewünschte nicht verfügbar ist? Und wenn doch, wie kommt es zum Kunden? Und wenn es der Kunde einfach wieder zurückschickt? Schlussendlich noch der «Buchhaltungskunde». Ist er kreditwürdig? Wie zahlt er? Hat er noch offene Rechnungen? Dieser Komplexität lässt sich nur mit einem durchgängigen Informationsfluss begegnen. Wenn alle Daten an einem Ort zusammenfliessen, können diese auch transparent zur Verfügung gestellt werden. 


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3. Lieferbereitschaft ohne Blindekuh spielen 

Im Online-Shop wird ein Bestand von 20 Stück angezeigt. Der Verkaufsaussendienst hat seinem Lieblingskunden aber bereits 5 Stück fest zugesagt. Per Fax (ja, das gibt es immer noch) kommt eine Bestellung über 18 Stück rein, und im Fabrikladen werden gerade 3 Stück über die Theke gereicht. Nur eine integrierte Lagerbewirtschaftung mit Echtzeitdaten kann hier Ordnung ins Chaos bringen. E-Commerce ohne direkte Einbindung ins aktuelle Geschehen ist wie Blindekuh spielen bei Nacht in einem dunklen Keller. Die Warenverfügbarkeit lässt sich mit einem zentralen ERP perfekt koordinieren. Denn vielleicht ist im genannten Beispiel die Fax-Bestellung für den einen Kunden erst in zwei Wochen fällig und zwischenzeitlich kommt noch eine Lieferung rein. Disposition, Lieferbereitschaft und Verkauf funktionieren nur reibungslos, wenn alle Bereiche integriert in einem zentralen System abgebildet sind. 

 

4. Bedarfsorientierte Beschaffung als Knacknuss 

«Bei Bedarf, bitte rechtzeitig bestellen». Ein Bonmot, welches früher als Leitspruch in vielen Einkaufsabteilungen hing. Es hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Allerdings gibt es zwei gravierende Unterschiede. Die Zusammenhänge sind deutlich komplexer geworden (Omnichannel lässt grüssen). Gleichzeitig bietet die Digitalisierung viel mehr Möglichkeiten, dieser Komplexität gerecht zu werden. Integrierte E-Commerce-Prozesse berücksichtigen alle Interventionspunkte – vom effektiven Verkauf über die vorhandenen Lagerbestände bis zu den geplanten Abverkäufen – und lassen sich transparent in einem (ERP-)System abbilden. Dadurch wird die rechtzeitige Beschaffung deutlich vereinfacht.  

 

5. Logistik als Gradmesser für Kundenzufriedenheit 

Es tönt vielleicht etwas frustrierend für E-Commerce-Anbieter, aber für fast alle Online-Kunden besteht E-Commerce nur aus a.) einerhttp://blog.myfactoryschweiz.ch/erp-blog/10-profi-tipps-f%C3%BCr-ihren-webshop http://blog.myfactoryschweiz.ch/erp-blog/10-profi-tipps-f%C3%BCr-ihren-webshop und b.) einer pünktliche Lieferung. Was dazwischen passiert, wird als Selbstverständlichkeit betrachtet. Entsprechend gross ist das Unverständnis, wenn es Probleme mit einer Lieferung gibt. Kundenzufriedenheit gleich reibungslose Abwicklung – so einfach ist E-Commerce aus Kundensicht. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es – wen wundert’s – integrierte Prozesse. Nur das harmonische Zusammenspiel von Daten, Werten und Informationen macht es möglich, dass die gewünschte Bestellung pünktlich am richtigen Ort eintrifft. Dabei gleicht E-Commerce immer mehr dem bekannten Rubiks Cube, auch genannt Zauberwürfel (Sie erinnern sich?). Nur wenn Sie an allen Seiten gleichzeitig drehen können, haben Sie Erfolgsaussichten. Integration, eben.  

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, eCommerce, Webshop

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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