Dezentrale Arbeit wird neue Normalität

von myfactory Software Schweiz AG am 05.05.2021, 2 min Lesezeit

Die jetzige Zeit zeigt es: Arbeiten im Homeoffice kann die Work-Life-Balance verbessern, die Produktivität erhöhen und die Innovation fördern. Neben den technischen Grundlagen erfordern dezentrale Arbeitsformen aber auch einen Wechsel in der Art der Zusammenarbeit, der Unternehmenskultur und bei den Führungsmethoden. Wenn alle mitziehen, profitieren Unternehmen, Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitende. 

Das Homeoffice wird zum Normalfall 

Dezentrales Arbeiten ist nichts Neues. Mitarbeitende in diversen Funktionen arbeiten seit jeher mobil – zum Beispiel als Servicetechniker, Aussendienstler oder Handwerker direkt beim Kunden. Spätestens mit der Coronapandemie haben dezentrale Arbeitsformen jedoch auch dort Einzug gehalten, wo bisher strikt am Firmensitz gearbeitet wurde. Fixe Arbeitsorte und Arbeitszeiten verschwinden zunehmend. Heute ist Homeoffice für viele Arbeitnehmende die Regel statt wie bisher eher die Ausnahme. Gemäss den Vorgaben des Bundes sogar überall dort, wo es zumutbar und möglich ist.  

 

Kein Zwang, sondern Wertzuwachs 

Doch behördliche Vorschriften sind nicht der primäre Grund, warum Unternehmen vom KMU bis zum Weltkonzern auf neue, agile Arbeitsformen setzen. «New Work», wie das aktuelle Buzzword lautet, bietet zahlreiche Vorteile. Dezentrales Arbeiten verändert die Zusammenarbeit und das Denken, macht die Mitarbeitenden flexibler und trägt zu innovativen Ideen für neue Geschäftsmodelle bei. Wenn der oft lange und stressige Arbeitsweg wegfällt, gewinnt man Zeit für Familie und Hobby. Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt nachweislich. Die Work-Life-Balance und die Produktivität verbessern sich allerdings nur, wenn man es richtig macht und das Homeoffice tatsächlich ein für die Arbeit reservierter Bereich ist und nicht eine Ecke irgendwo zwischen Sofa und Frühstücksbar, wo die Kinder oder der Hund sich ständig um Beachtung bemühen.  

 

Nicht einfach weiter wie gehabt 

Neue Arbeitsformen bedingen gleichzeitig eine fundamentale Anpassung der Arbeitsweise, der Unternehmenskultur und der Führung. Denn mit der blossen Bereitstellung der technischen Infrastruktur, mit der die Arbeit im Homeoffice, von unterwegs aus oder im Coworking Space überhaupt möglich wird, ist es nicht getan – schnelles Internet, gute Ausstattung mit PC, Bildschirm, Peripheriegeräten und Büromobiliar sowie vor allem eine «wasserdichte» IT-Sicherheitslösung, damit die Vertraulichkeit gewahrt bleibt und Daten nicht zu Unbefugten abwandern, bilden nur die Grundvoraussetzung. Eine technische Anmerkung sei gestattet: Mobiledezentrale Arbeit profitiert stark von webbasierten Softwareplattformen. So lässt sich ein ERP-System aus der Cloud mit einer modernen Web-Oberfläche, das in einem sicheren Cloud-Rechenzentrum lebt, rund um die Uhr von jedem Ort aus und auf jedem Endgerät nutzen, das über einen Web-Browser verfügt, egal ob PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.   

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Zusammenarbeit und Vertrauen 

Eine mindestens ebenso grosse Rolle spielen «Soft-Faktoren». Mitarbeitende und ihre Vorgesetzten müssen die Zusammenarbeit in verteilten, je nach Projekt wechselnd zusammenfindenden Teams womöglich erst erlernen. Die Kommunikation verändert sich: Der Schwatz in der Kaffeepause, bei dem nebenbei noch eine geschäftliche Frage geklärt wird, weicht dem Nachrichtenaustausch per Instant Messaging oder dem fast schon berüchtigten Zoom-Apéro.  

 

Am allerwichtigsten ist jedoch die Vertrauensbasis: New Work kommt nicht ohne ein Höchstmass an gegenseitigem Vertrauen zwischen der Unternehmensführung und den Mitarbeitenden aus. Es ist ein absolutes No-go, wenn der Arbeitgeber seine Belegschaft im Sekundentakt ausspioniert – aber auch, wenn die Mitarbeitenden die Arbeitszeit für ihr Privatvergnügen missbrauchen. Beides gilt allerdings nicht nur im Homeoffice, sondern auch auf dem Firmengelände. Noch wichtiger wird die Vertrauensarbeit in der Phase der Umstellung von der herkömmlichen zur neuen Arbeitsweise. 

 

New Work braucht New Leadership 

Gute Führungskräfte unterstützen in der neuen Arbeitswelt ihre Mitarbeitenden dabei, ihre Stärken zu finden und auszubauen und sich so zu verbessern. Essenziell ist dabei eine möglichst individuelle Förderung. Das ist schwieriger und aufwendiger als die Befehlsausgabe im Kasernenton. Statt Aufgaben delegiert man Verantwortlichkeiten für Projekte, ohne dass damit notwendigerweise eine formelle Vorgesetztenfunktion verbunden ist. So fühlen sich alle Teammitglieder gleichberechtigt. Die Mitarbeitenden sollten zudem in wichtige Entscheidungen einbezogen werden und stets Vorschläge und Kritik vorbringen dürfen. 

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