Das ERP im Einsatz für Geschäftsdaten und Prozessintegration

von David Lauchenauer am 06.04.2022, 2 min Lesezeit

In vielen Schweizer KMU gilt das ERP als digitales Rückgrat des gesamten Unternehmens. Zu Recht, denn damit werden sowohl alle relevanten Geschäftsdaten verwaltet und gleichzeitig die Prozessintegration sichergestellt. Das gilt nicht nur für grosse und mittlere Betriebe, sondern auch für kleine Firmen. Die Notwendigkeit effizienter Abläufe und verfügbarer Daten betrifft eben alle. Egal, wie gross und komplex ihr Unternehmen ist, hier finden Sie spannende Anregungen für den Einsatz von ERP-Software.  

Von A wie Akquise bis Z wie Zahlungen 

Grundsätzlich stellt sich die Frage nach dem funktionalen Anwendungsbereich von ERP-Software. Anders formuliert: Brauchen kleine und mittlerer Unternehmen überhaupt ein solches Tool für die Bearbeitung von Geschäftsdaten? Wir sagen ja. Denn einerseits deckt ein modernes ERP-System alle Anforderungen jedes Unternehmens ab, unabhängig der Grösse. Und zweitens profitieren alle Anwender von den Vorteilen digitaler Möglichkeiten wie Automatisierung, Prozessintegration oder Datenanalyse.  

Geschäftsdaten analysieren lohnt sich 

Insbesondere die Analyse von Geschäftsdaten bietet vielfältige Möglichkeiten für die Optimierung von Kundenbeziehungen, Leadgenerierung oder die Erschliessung von neuen Geschäftsmöglichkeiten. Das ERP vereint die Daten aus unterschiedlichen Fachbereichen wie Verkauf, Einkauf, Logistik, Produktion usw. Aus dieser Gemengelage lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die Steigerung der Wirtschaftlichkeit oder die Verbesserung der Prozessintegration gewinnen.  

Prozessintegration schon im Standard 

Das ERP-System ist standardmässig für die Prozessintegration im Unternehmen programmiert. Alle Geschäftsdaten können damit zentral verwaltet und verarbeitet werden. Gerade in Zusammenhang mit Industrie 4.0-Konzepten oder als Daten- und Informationsplattform wird das ERP dadurch besonders interessant. Modulübergreifende Workflows, z.B. von der Artikelstammdatenverwaltung über den Webshop bis zum Vertrieb, vereinfachen die Arbeit und sichern dank der Symbiose von Geschäftsdaten und Prozessintegration eine gleichbleibend hohe Verarbeitungsqualität.  

Kreativität hat durchaus ihren Platz 

Jedes KMU hält sich hinsichtlich Angebots, Kundennutzen und Prozessintegration für einzigartig. Das mag durchaus zutreffen, spielt aber für den Einsatz eines ERP überhaupt keine Rolle. Nur so: Fakt ist, dass die Mehrheit aller Unternehmen ziemlich einheitlich funktionieren. Abgesehen von wenigen Ausnahmen. Allein das rechtfertigt den Einsatz eines Standard-ERP. Aber es kommt noch besser. Moderne Lösungen wie zum Beispiel myfactory bieten einen enormen Spielraum für Kreativität und Individualität.  

Szenario «Kleinunternehmen» 

Was bedeutet das für ein Kleinunternehmen? Das ERP bietet sich wie bei jedem Unternehmen als Erstes als zentrale Plattform für Geschäftsdaten an. Man hat alle Informationen über Produkte, Kunden, Lieferanten, Mitarbeitende, Aufträge, Bestellungen usw. immer im Griff. Das ist gerade bei wenigen Mitarbeitenden ein enormer Vorteil. Damit spart man sich eine aufwändige Administration oder die Anstellung von Fachspezialisten.  

Szenario «Mittlerer Betrieb» 

Betriebe mittlerer Grössenordnung sehen sich häufig mit dem Dilemma zwischen Kosteneffizienz und struktureller Komplexität konfrontiert. Die Prozessintegration ist heterogen, gleichzeitig müssen die Geschäftsdaten einheitlich genutzt werden können. Ein modernes, standardisiertes ERP leistet dabei wertvolle Dienste. Es deckt nicht nur die Anforderungen der einzelnen Fachbereiche ab, sondern verbindet alle Datenflüsse zu einer gemeinsamen Plattform. Das spart Kosten und steigert die Effektivität der Ressourcen.  

Szenario «Grössere Firma» 

Grössere Firmen verfügen in der Regel über mehrere Führungsebenen und sind häufig international aufgestellt. Das führt zu komplexen Anforderungen an ein ERP. Sei dies in der Prozessintegration mit Ländervertretungen, bei der Auftragsabwicklung oder der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten. Geschäftsdaten spielen auch hier eine zentrale Rolle. Hinzu kommen höhere Anforderungen an Mobilität und Skalierbarkeit, was idealerweise mit einem Cloud-ERP erfüllt werden kann.  

Fazit: ERP-Software lohnt sich in jedem Fall 

Es gibt heute kaum noch einen Anwendungsfall, bei dem ein ERP nicht eine zentrale Rolle mit hohem Nutzenpotenzial bei der Prozessintegration einnimmt. Unabhängig von der Firmengrösse, Branche oder Ausrichtung – Geschäftsdaten sind und bleiben das zentrale Element für Fortschritt und Wettbewerbsfähigkeit. Wer zusätzlich auf Mobilität, Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit setzt, ist mit einem ERP-System aus der Cloud wie zum Beispiel myfactory bestens bedient.  

 

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David Lauchenauer
Über den Autor:
David Lauchenauer
David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe. 2021 leitete er erfolgreich den Verkauf von myfactory an Forterro.