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[fa icon="calendar"] 05.09.18 10:30 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Die Schweizer sind ein Nomadenvolk. Genauer gesagt: Ein Volk von Arbeitsnomaden. 90 Prozent aller Erwerbstätigen, knapp 4 Millionen Menschen, pendeln gemäss Bundesamt für Statistik zwischen Wohnort und Arbeitsstelle. Durchschnittlich beträgt ein Arbeitsweg 30 Minuten, also eine Stunde hin und zurück. Unterwegs zu sein, ist für viele von uns ein Normalzustand, denn auch im Job wird Mobilität grossgeschrieben. Ständig auf Achse und doch produktiv? Problemlos möglich, dabei kann weniger sogar mehr sein.

Die Arbeitswelt wird mobil

Was war zuerst, Huhn oder Ei? Trieb der Wunsch nach Unterstützung flexibler Arbeitsmodelle die Entwicklung entsprechender Technologien voran? Oder war es umgekehrt: Haben digitale Möglichkeiten erst die Mobilitäts-Lawine in Bewegung gesetzt? Fakt ist, dass die Arbeitswelt zunehmend mobiler wird. Die Märkte sind ständig in Bewegung, neue Allianzen werden geschmiedet. Für Führungskräfte heisst das: raus aus dem Elfenbeinturm. Nur wer am Puls des Geschehens ist, kann Veränderungen mitprägen. Gleichzeitig wird die Nähe zum Kunden als Teil einer mobilen, kundenorientierten Geschäftswelt immer wichtiger. Aussendienstmitarbeitende, Servicetechniker, Projektleiter oder Kundenverantwortliche müssen jederzeit flexibel und unabhängig operieren können.
 

Technologien gezielt auswählen

Wir leben heute im Land der unbegrenzten (technologischen) Möglichkeiten, umgeben von Tausenden Apps, Geräten und Services. Nicht der Mangel beschert und schlaflose Nächte, sondern die Qual der Wahl lastet auf uns: Welches System unterstützt die Prozesse am besten? Wohin mit den Daten? Was nützt den Anwendern am meisten: Smartphone, Tablet oder Notebook? Eine klare Strategie schafft die Voraussetzungen für die Auswahl passender Lösungen. In der Praxis hat sich folgendes Vorgehen bewährt: Reduktion auf wesentliche Kernanwendungen sowie Konzentration auf einheitliche Systeme bzw. Services.

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Reduktion auf Kernanwendungen

Wie viele Apps sind auf Ihrem Smartphone installiert? Zwanzig, dreissig? Tatsächlich sind es eher sechzig und mehr. Nicht nur, dass vieles mal so auf Verdacht runterlädt, hat jedes Betriebssystem Dutzende Apps bereits vorinstalliert. Effektiv genutzt wird weniger als ein Drittel davon, der Rest sorgt höchstens für Verwirrung. Braucht man wirklich 3 verschiedene Kalender, mehrere Reader-Apps usw.? Weniger ist mehr, lautet die Devise auch bei der Auswahl an Anwendungen für das mobile Büro.

 

Einheitliche Applikationen für alle

Bieten Sie Ihren Mitarbeitenden eine Orientierungshilfe und setzen Sie klare Leitplanen. Den Service A für den Online-Datenspeicher, das Tool B für die Zeiterfassung, die App C für den Firmen-Chat. Individualität in Ehren, aber hier ist sie fehl am Platz. Eine einheitliche Applikationsbasis vereinfacht nicht nur den Unterhalt, sondern auch die Zusammenarbeit. Das Gleiche gilt auch für die dazugehörigen Regeln. Damit aus dem mobilen Büro nicht ein chaotisches Jekami wird, braucht es Richtlinien, wo Dateien abgespeichert werden, wie die Erreichbarkeit sichergestellt ist usw.

 

Das “Reduce to the max”-Prinzip

Denkt man die zwei Prämissen – Reduktion auf Kernanwendungen und einheitliche Applikationen für alle» - konsequent weiter, kommt man irgendwann an den Punkt, wo alle nur noch mit einer einzigen Gesamtlösung arbeiten. Das mag vielleicht eine etwas utopische Vorstellung sein, ist aber machbar. Dem «Reduce to the max»-Prinzip für das mobile Büro am nächsten kommt ein cloudbasiertes ERP-System. Dieses lässt sich nicht nur unabhängig von Ort und Zeit nutzen, es bietet auch eine gemeinsame Plattform für alle Unternehmensbereiche. Nebst den bekannten Funktionen wie Auftragsbearbeitung, Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Finanzen/HR usw. verfügen moderne ERP-Suiten auch über integrierte Mailanwendungen, Dokumentenmanagement, E-Commerce-Portal, Workflow-Designer und vieles mehr. Das Beste daran: Es kommt alles aus einer Hand bzw. einem System.

 

Das mobile Büro ist digital

Abgewetzte Aktentasche, Bundesordner, Kugelschreiber, Notizblock… das mobile Büro aus früheren Tagen hat mit dem heutigen nichts gemeinsam. Die Digitalisierung ermöglicht ein Echtzeit-Arbeiten ohne Medienbruch, ohne Qualitätseinbussen, ohne Zeitverzögerung. Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob künftig immer noch Millionen von Menschen von A nach B (und zurück) fahren müssen, für Arbeiten, welche sich auch von zu Hause oder in einem Co-Working-Space erledigen liessen. Das mobile Büro ist digital und damit offen für neue Organisations- und Kooperationsformen.

 

Kategorien: Cloud, Digitalisierung, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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