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Alles, was Sie über ERP aus der Cloud wissen müssen

[fa icon="calendar"] 19.09.18 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Wenn es das Internet nicht gäbe, müsste man es glatt erfinden. Egal, ob zu Hause, in der Schule, im Geschäft – wir sind praktisch immer online. Dass inzwischen immer mehr Anwendungen über das Web genutzt werden können, macht uns das Leben noch einfacher. Selbst komplexe Unternehmenslösungen werden als «Software as a Service» auf dem Silbertablett serviert. Was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie in folgendem Beitrag.

Software als Service nutzen

Das Internet ist ein leistungsfähiges Transportmittel, über das sich Speicherplatz, Rechnungsleistungen oder Anwendungen zur Verfügung gestellt werden können. Als Sinnbild für die Vernetzung unzähliger Rechner hat sich die Datenwolke (Cloud) etabliert. Dabei kommuniziert ein webfähiges Endgerät mit einer IT-Infrastruktur, welche in der Regel in einem entsprechend eingerichteten Rechnungs- bzw. Datenzentrum zur Verfügung steht.
 

Professionelle Infrastruktur

Das RZ kümmert sich nicht nur um leistungsfähige Hardware, Netzwerke, Bandbreiten, sondern auch um sämtliche Sicherheitsaspekte wie Datenschutz und -sicherung, Gebäudetechnik, Zutrittskontrolle, Massnahmen gegen Naturereignisse, Vandalismus usw. Die Anwender eines Cloud-ERP können dadurch eine hochprofessionelle Systemumgebung nutzen, welche ihre Möglichkeiten ansonsten bei weitem übersteigen würde.

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Softwarewartung und Updates

Keine Sorgen müssen sich die Anwender auch um die Wartung der ERP-Software machen. Der Hersteller übernimmt sämtliche Updates und stellt diese automatisch den Kunden zur Verfügung. Damit ersparen sich diese nicht nur lästige Betriebsunterbrüche, sondern auch erhebliche Wartungskosten. Die Kunden haben Gewähr, dass das System jederzeit auf dem neuesten Stand ist. Gleichzeitig profitieren sie von der laufenden Weiterentwicklung der Software.

 

Transparente Abo-Gebühren

Natürlich ist die Nutzung von IT-Infrastruktur und Software auch in der Cloud nicht gratis. Anstelle vieler einzelner Kostenfaktoren bezahlen die Nutzer eines Cloud-ERP eine fixe Abo-Gebühr. Die Abonnements richten sich meistens nach dem genutzten Lösungsumfang und können kurzfristig abgeschlossen und wieder gekündigt werden. Das hat den Vorteil, dass Anwender jederzeit wissen, mit welchen IT-Ausgaben sie zu rechnen haben. Falls sich die Benutzeranzahl ändert oder z.B. eine neue Filiale eröffnet wird, können die Abos rasch und flexibel angepasst werden.

 

Sicherheit wird grossgeschrieben

Immer wieder taucht bei der Nutzung eines Cloud-ERP die Frage nach der Sicherheit auf. Dabei sind der Standort des Rechenzentrums und die Qualität des Internetproviders wichtige Kriterien. Wer seine Daten in der Schweiz oder im EU-Raum geschützt weiss, kann sich auf eine wirksame, strenge Gesetzesgrundlage verlassen. Und wer zudem einem anerkannten Anbieter mit professionellen Leistungen vertraut, hat punkto Sicherheit nichts zu befürchten.

 

Individuelle Anforderungen

Die Grundlage eines Cloud-ERP bildet eine Software, welche von einer unbeschränkten Anzahl Kunden gleichzeitig genutzt werden kann. Da stellt sich natürlich automatisch die Frage, ob und in welchem Umfang diese Software individuell angepasst werden kann. Sollte die zahlreichen Möglichkeiten der individuellen Parametrierung nicht ausreichen, werden vom Softwarehersteller in der Regel zusätzliche Apps angeboten. Damit lässt sich der Funktionsumfang gezielt erweitern. Eine weiter Option ist die Anbindung von Webservices oder Zusatzprogramme, z.B. über API-Schnittstellen.

 

Unterstützung durch Anbieter

Auch wenn das ERP-System quasi über das «anonyme» Internet bereitgestellt wird, bedeutet das nicht, dass man mit dem Softwareanbieter auch persönlich in Kontakt treten kann. Die Unterstützung wird entweder direkt über den Hersteller oder über Systempartner gewährleistet. Das Dienstleistungsangebot erstreckt sich von der Beratung über Softwareanpassung, Datenübernahme bis hin zu Schulung und Support. Besonders hilfreich sind Anwenderkurse und Benutzerhandbücher; bei der Evaluation eines geeigneten ERP-Anbieters sollte diesem Aspekt unbedingt Aufmerksamkeit geschenkt werden.

 

Projekt nicht unterschätzen

Zum Stichwort Evaluation: Unabhängig, ob das ERP über die Cloud angeboten oder On-Premise installiert ist, bleibt die Einführung ein anspruchsvolles IT-Projekt. Bei der Evaluation sind zwingend die Anforderungen (und Möglichkeiten) auf Kundenseite zu beachten, allenfalls verbunden mit einer Optimierung von Prozessen und Organisationsstrukturen. Bei der Implementierung und Parametrierung der Software ist die Unterstützung durch alle Beteiligte, von Management- bis Sachbearbeiter-Ebene, unabdingbar.

 

Kategorien: Cloud, ERP, Digitalisierung

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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