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8 Tipps für optimierte Prozesse im Handel

29.01.20 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Der Handel steht unter Druck. Nicht nur, dass der internationale Wettbewerb, verändertes Kundenverhalten und sinkende Margen den Unternehmen zu schaffen machen. Mit dem digitalen Wandel werden ganze Geschäftsmodelle umgestaltet. Die gute Nachricht dabei: Gerade dadurch entstehen Chancen für einen Befreiungsschlag. Holen Sie sich im folgenden Beitrag spannende Impulse für optimierte Prozesse im Handel.

1. Kundenbeziehungen 

Während Tante Emma die Vorlieben ihrer Klientel noch genau kannte, wird das mit dem heutigen Mix aus Vertriebskanälen und variierendem Kundenverhalten schon schwieriger. Doch auch dafür gibt es praktikable Lösungen. Mittels ERP/CRM-System kann gezieltes Wissen aufgebaut werden, was die Kunden wünschen und wo sie dieses kaufen. Tipp: Nehmen Sie die Marketing- und Vertriebsfunktionen Ihrer Unternehmenslösung genauer unter die Lupe. 

 

2. Sortimentsgestaltung 

Nichts ärgert im Handel mehr, als Ladenhüter mit Verlust loswerden zu müssen. Doch oft gleicht die Sortimentsgestaltung dem Blick in die Kristallkugel. Wer nicht länger nur aus dem Bauch entscheiden will, sollte die Digitalisierung für eine faktenbasierte Datenanalyse nutzen. Dazu braucht es strukturierte Grundlagen (Stammdaten, Bewegungsdaten) sowie ein Tool, mit welchem sich aus den Datenmengen zuverlässige Informationen gewinnen lassen. Tipp: Schauen Sie, ob es in Ihrem ERP entsprechende Funktionen gibt. 

 

3. Preisgestaltung 

Die Preisgestaltung kann leicht zu einem undurchschaubaren Thema werden. Unterschiedliche Kundengruppen, Aktionen, Staffelpreise, Variantenberechnungen und vieles mehr haben es in sich. Mit E-Commerce und Online-Kundenportalen steigt die Komplexität zusätzlich. Doch auf eine individuelle Preisgestaltung zu verzichten, ist keine sinnvolle Alternative. Tipp: Sorgen Sie dafür, dass alle Preise in einem einzigen System verwaltet werden, unabhängig vom Vertriebskanal. 

 

4. Bestandsverwaltung 

Jedes Handelsunternehmen kennt das: Es ist ein ständiger Balanceakt zwischen zu viel und zu wenig Lagerbeständen. Kapitalbindung und Lieferfristen stehen im Dauerclinch. Saisonale Schwankungen, unvorhersehbare Ereignisse und Marktverschiebungen sind weitere Einflussfaktoren. In der Praxis führt kein Weg daran vorbei, die vorhandenen Bestände laufend mit dem erwarteten Absatz abzugleichen. Tipp: Kombinieren Sie Lagerwirtschaft und Vertriebsplanung für eine möglichst exakte Planung. 

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 5. Qualitätssicherung 

Jeder Arbeitsvorgang beinhaltet Optimierungspotenzial. Mit dieser Einstellung schaut man genauer hin, wo Fehler passieren, sich Routinen einschleichen oder Redundanz auftaucht. Qualitätsbewusstsein hilft nicht nur dem eigenen Unternehmen, sondern auch den Kunden und Lieferanten. Um jedoch etwas zu bewegen, braucht es Fakten. Diese lassen sich mit Hilfe digitaler Systeme relativ leicht nachweisen und darstellen. Tipp: Nutzen Sie Ihr ERP-System gezielt unter dem Aspekt der Qualitätssicherung. 

 

 6. Retourenmanagement 

Erfolgreiche Handelsunternehmen machen es vor, wie sich Retouren als Teil des Geschäftsmodells nutzen lassen. Inzwischen hat sich dieses Thema bereits auf die Kundenerwartungen ausgeweitet. Nebst dem gesetzlich geregelten Rückgaberecht wird oft eine grosszügige Auslegung des Retourenverfahren im Sinne der Kunden verlangt. Tipp: Integrieren Sie das Retourenmanagement von Anfang an in Ihr Geschäftsmodell und versuchen Sie mit Hilfe Ihrer Unternehmenssoftware den Aufwand möglichst gering zu halten. 

 

7. Marketingmassnahmen 

Neue Kunden zu gewinnen, ist das eine. Diese auch zu halten, wieder eine ganz andere, aber nicht weniger wichtige Sache. Bestimmt verfügen Sie über ein ganzes Portfolio an geeigneten Massnahmen wie Newsletter, Kundenflyer, Prospekte, Mailings, Aktionswochen, Rabatte usw. Doch wissen Sie auch, ob Sie die richtigen Adressaten mit relevanten Inhalten erreichen? Tipp: Mit gezielten Merkmalen können Sie spannende Kombinationen aufbauen, welche Ihr Marketing verbessern. Ein CRM/ERP-System nimmt dabei viel Arbeit ab. 

 

8. Prozessintegration 

Handelsprofis wissen es längst, dass es mit attraktiven Sortimenten, auffallenden Aktionen und tiefen Preisen allein nicht getan ist. Um möglichst schnell auf Veränderungen zu reagieren, aber auch um die Kosten tief zu halten, braucht es schlanke Prozesse und eine effiziente Administration. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Durchgängigkeit von Informations- und Werteflüssen. Sobald ein Medienbruch entsteht oder eine Schnittstelle benötigt wird, entstehen Zusatzkosten und verlangsamen sich die Prozesse. Tipp: Nutzen Sie nach Möglichkeit ein zentrales ERP-System, mit welchem Sie alle Teilbereiche unterstützen können.  

Kategorien: Cloud, ERP, myfactory, digitale Transformation

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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