7 Tipps für mehr Effizienz im E-Commerce

von David Lauchenauer am 20.10.2021, 2 min Lesezeit

Kein Zweifel, E-Commerce boomt. Immer mehr Unternehmen setzen auf den Online-Handel und wickeln Transaktionen elektronisch ab. Vorteile wie tiefere Kosten und höhere Qualität, mehr Reichweite und agileres Handeln überzeugen. Das klingt verlockend, hat aber bei der Umsetzung seine Tücken. Mangelnde Datenqualität, Medienbrüche oder fehlende Funktionen sind nur einige Beispiele, warum die Effizienz im E-Commerce vielerorts zu wünschen übrig lässtWir haben für Sie 7 Tipps, wie Sie die digitale Handbremse lösen.  

#1 Stellen Sie die Prozesse auf den Prüfstand 

Schon bei der Einführung eines ERP-Systems sollte die Gelegenheit genutzt werden, sämtliche Geschäftsprozesse zu hinterfragen. Nicht nur, dass E-Commerce und E-Shop ihre eigenen Arbeitsabläufe kennen, moderne Software bietet viele komfortable Möglichkeiten, welche klassische Tätigkeiten, z.B. Ablage von Papierdokumenten oder manuelle Freigabeprozesse, überflüssig machen. Damit sparen Sie nicht nur Zeit (und Geld), sondern erhöhen auch die Transparenz und Effizienz von E-Commerce-Prozessen. Betrachten Sie die Analyse und Optimierung von Prozessen als regelmässig wiederkehrender Kreislauf. 

#2 Nehmen Sie die Daten unter die Lupe 

Bereits die Übernahme von alten Datenbeständen kann die Güte von digitalen Informationen entscheidend beeinflussen. Überlegen Sie daher gut, welche Daten in welchem Format gepflegt werden. Wer Wert auf gepflegte Daten legt, hat es deutlich einfacher, sich digital weiterzuentwickeln. Ein ebenso wichtiger Aspekt ist die Datenhaltung. Datensilos bremsen Prozesse. Eine zentrale Datengrundlage hingegen hilft, den Aufwand für die Datenpflege zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität der Daten zu verbessern.    

#3 Automatisieren Sie Routineabläufe 

Digitale Workflows eignen sich hervorragend für die Automatisierung von Routineabläufen. Nutzen Sie beispielsweise ein Cloud-ERP können Sie auch mobile Arbeitsprozesse jederzeit und überall abbilden. Nebenbei verhelfen standardisierte, automatisierte Abläufe zu mehr Qualität, da Abweichungen und Fehler ausgeschlossen werden. Es lohnt sich, die internen Prozesse zu untersuchen, welche Arbeitsschritte sich wiederholen und als Einheit im ERP-System abgebildet werden können. Beispiele dafür sind Auswertungen, Versand von E-Mails, Benachrichtigungen usw. 

#4 Integrieren Sie den E-Shop ins ERP-System 

In den Anfängen des E-Commerce fast undenkbar, heute schon fast ein Muss: die Integration des E-Shop ins ERP. Voraussetzung ist natürlich, dass das ERP-System über die entsprechende Funktionalität verfügt. Es lohnt sich, bereits bei der Evaluation auf diese Kriterien zu achten. Bei Referenzkunden erhalten Sie nicht nur konkrete Anschauungsbeispiele, sondern auch viele Anregungen für das Zusammenspiel von E-Shop und ERP-System. Gerne hilft Ihnen dabei auch der Systempartner weiter.  

5# Vereinfachen Sie Ihre IT-Infrastruktur 

Viele Einzellösungen und Tools machen die IT-Infrastruktur träge, anfällig und teuer. Für Ihr E-Commerce bedeutet das, dass sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis verschlechtert und sich irgendwann nicht mehr rentiert. Auch hier ist weniger oft mehr. Wobei sich weniger auf die Kosten und den Aufwand bezieht, nicht aber auf den Funktionsumfang. Mit einem ERP-System aus der Cloud können Sie beispielsweise die gesamte Infrastruktur sowie die personellen Ressourcen für den Unterhalt auf ein Minimum reduzieren.  

#6 Machen Sie E-Commerce zur Inspirationsquelle  

Viele Anwender betrachten z.B. ein ERP-System oder einen E-Shop nur als notwendiges Übel, um am E-Commerce teilzuhaben. Darüber geht leicht vergessen, dass diese Systeme – so wie der gesamte Bereich E-Commerce – einen Werkzeugkasten für die Gestaltung neuer Geschäftsmodelle oder Arbeitsformen bilden. Lassen Sie sich von den vorhandenen Daten und Tools zu Fragen inspirieren wie zum Beispiel: Wo hilft mir das System, neue Kunden zu gewinnen? Wie kann ich Daten für noch bessere Angebote benutzen?   

#7 Hören Sie nie auf, Ihr System zu optimieren 

Der Handel im Wandel betrifft auch alles, was mit E-Commerce zusammenhängt. Änderungen im regulatorischen Umfeld, technologische Entwicklung, Kundenerwartungen, Trends oder neue Mitbewerber haben Auswirkungen auf Unternehmen und als logische Konsequenz auch auf die eingesetzten Systeme. Die Optimierung digitaler Grundlagen ist ein nie endender Kreativitätsprozess und eine zentrale Aufgabe für die Steigerung und Erhaltung der Effizienz im E-Commerce.  

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David Lauchenauer
Über den Autor:
David Lauchenauer
David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.