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Diese 7 Technologie-Trends sollten KMU im Auge behalten

[fa icon="calendar"] 17.04.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Die Digitalisierung trägt enorm zur Beschleunigung des technologischen Fortschritts bei. Fast täglich werden Bestmarken geknackt und Innovationen präsentiert. Das Anwendungsspektrum reicht vom täglichen Leben bis zur Weltraumforschung. Doch Hand aufs Herz, was ist aus KMU-Sicht davon wirklich relevant? Was lässt sich konkret nutzen, um Geschäftsmodelle zu verbessern und neue Märkte zu erobern? Einige Trends sollten Unternehmen im Auge behalten, denn das Veränderungspotenzial macht sich bereits heute bemerkbar. 

 

1. Autonome Geräte und Fahrzeuge 

Wir kennen sie bereits als Robo-Staubsauger oder -Rasenmäher. Autonome Geräte denken (teilweise) mit und können gewisse Funktionen selbständig übernehmen, wie etwa das Überwachen der Akku-Ladung oder das Befahren vorprogrammierter Strecken. Das strikte Einhalten von Vorgaben ist prädestiniert für die Digitalisierung. Zahlreiche Arbeitsprozesse im Unternehmen fallen in diesen Bereich. Geräte können aufgrund von Sensoren Daten ermitteln und über Funknetze an zentrale Rechner zur Weiterbearbeitung übermitteln. Oder sie verwenden die Informationen gleich selbst 

 

2. Augmented/Virtual Reality 

Bereits die Erfindung der Brille hat Menschen eine neue Sicht auf die Wirklichkeit ermöglicht. Dank digitaler Unterstützung lässt sich die Realität zwar nicht direkt verändern, aber dank neuer Perspektiven und Informationen zusätzliche Erkenntnisse gewinnen. Diese können genutzt werden, um Arbeitsprozesse zu verbessern. Virtuelle Welten ermöglichen die Simulation von Anlagen, Gebäuden, Fahrzeugen usw., noch bevor diese real existieren. Die Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung, z.B. über Smartphone-basierte Augmented Reality-Anwendungen (AR), bietet ein enormes Potenzial. So können etwa Servicewartungen an Anlagen dank AR schneller und besser erledigt werden. 

 

3. Analyseplattformen und Big Data 

Das Thema Big Data geistert bereits schon eine Weile durch die Medien. Mangels konkreter Anwendungsmöglichkeiten sind KMU bisher jedoch nicht richtig warm geworden damit. Inzwischen stehen aber Analyseplattformen zur Verfügung, welche sich auch für wenig geübte Anwender eignen. Smarte Assistenten, basierend auf KI-Technologien, bieten Unterstützung und vereinfachen auch komplexe Auswertungen mit unterschiedlichen Datenquellen. Anders als bisher geht es dabei nicht nur um die Vergangenheit (Analyse bestehender Daten), sondern zunehmend auch um Vorhersagen (Prognose), Trends und Hochrechnungen.  

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4. Blockchain-Technologie 

Bekannt wurde die Blockchain-Technologie durch Krypto-Währungen wie Bitcoin. Das Grundprinzip beruht auf einer verschlüsselten Verkettung von erweiterbaren Datensätzen. Für Sicherheit sorgen dabei die jeweiligen Transaktionen der Daten, denn jede Transaktion beruht auf den vorherigen, welche nicht mehr manipuliert werden können. Das Verfahren ist längst nicht nur auf Finanzmärkte beschränkt. Genutzt wird das Blockchain-Konzept unter anderem im Lebensmittelhandel, wo sich die gesamte Wertschöpfungskette eines Produkts – vom Hersteller bis zum Konsumenten – lückenlos und sicher nachvollziehen lässt.  

 

5. Künstliche Intelligenz 

Als Gesamtkunstwerk ist der Mensch Künstlicher Intelligenz (KI) nach wie vor überlegen. Anders sieht das aus bei spezifischen Anwendungsfällen. Bei der Berechnung von Möglichkeiten, Varianten und Wahrscheinlichkeiten haben wir Menschen gegenüber KI-Systemen keine Chancen. Genutzt wird dies, abgesehen von Games, beispielsweise bei der Gesichtserkennung oder bei der Auswertung komplexer Datenbestände. KI ist eine Grundlagentechnologie, welche bereits heute in zahlreichen Robotern, Smartphones, Softwareapplikationen, selbstfahrenden Fahrzeugen usw. steckt. Sie bietet uns Menschen Unterstützung, wenn es darum geht, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen.   

 

6. Maschinelles Lernen 

Künstliche Intelligenz ermöglicht es Systemen auch, aus Erfahrungen zu lernen und ihr Wissen oder Verhalten zu verbessern. Diesem maschinellen Lernen werden wir in Zukunft noch häufiger begegnen. Bei der Sprach-, Bild- und Textverarbeitung, aber auch bei der Beurteilung medizinischer Diagnosen oder Hackerangriffen kommt «Machine Learning» bereits heute erfolgreich zum Einsatz. Ausgerüstet mit KI-Fähigkeiten, können solche Systeme schon bald auch im Unternehmen zur Anwendung kommen, etwa in der Buchhaltung, im Einkauf oder im Vertrieb. 

 

7. Robotik 

Das Thema Robotik ist für viele KMU nicht mehr neu. Im Zusammenhang mit der Automatisierung von Herstellprozessen hat diese Technologie vor allem in der Produktion Einzug gehalten. Ein Vorteil, welcher die weitere Verbreitung von Robotern erleichtert. Die Fortschritte, welche die künstlichen Wesen machen, sind enorm. Ausgerüstet mit intelligenten Komponenten und einem flexiblen, mobilen Bewegungsapparat können Roboter heute zahlreiche Aufgaben übernehmen. In Zukunft werden wir uns an diese Begleiter zu Hause, aber auch im Betrieb gewöhnen müssen. 

Kategorien: KMU, Business Intelligence, digitale Transformation, Geschäftsprozesse

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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