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7 Gründe, warum KMU von der Digitalisierung profitieren

23.06.21 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Ob wir wollen oder nicht: Die Digitalisierung ist längst zur treibenden Kraft in Gesellschaft und Wirtschaft geworden. Auch wenn wir erst am Anfang des digitalen Zeitalters stehen, lohnt es sich als KMU, sich über die damit verbundene Chancen Gedanken zu machen. Es gibt gute Gründe, die Digitalisierung als Chance zu verstehen. Innovation und Effizienz sind nur zwei Aspekte aus einer Fülle an Vorteilen. Mehr dazu in diesem Beitrag.  

#1 Daten für bessere Entscheidungen 

Nicht nur im Marketing werden Daten geschätzt. Faktenbasierte Erkenntnisse werden in allen Unternehmensbereichen benötigt. Die Grundlagen dazu lassen sich aus digitalen Informationen im Produktmanagement, im Finanzbereich, in der Logistik oder in der Produktion gewinnen. Die Auswertung von Daten liefert Entscheidungsgrundlagen für die Optimierung – von der Geschäftsstrategie bis zu einzelnen Arbeitsprozessen.  Die Digitalisierung ermöglicht KMU eine Steigerung der Effizienz und bildet die Grundlage für künftige Innovation.  

#2 Prozesse werden effizienter 

Nur was messbar ist, ist auch kontrollierbar. Effizienz, Effektivität und Rendite eines Prozesses lassen sich durch den Vergleich entsprechender Daten in Zusammenhang mit Referenzwerten ermitteln. Mittel Digitalisierung von Geschäftsprozessen erhalten KMU verlässliche Angaben für die Steuerung und Optimierung von Arbeitsabläufen. Diese sind wiederum massgebend für die Rentabilität von Produkten und liefern konkrete Rückmeldungen für die Richtigkeit der eingeschlagenen Unternehmens- bzw. Produktstrategie.  

#3 Realisierung neuer Geschäftsmodelle 

Die Kombination von stationären Verkaufskanälen und E-Commerce ist inzwischen weit verbreitet, genauso wie die Ergänzung des Produktverkaufs mit zusätzlichen Serviceleistungen (z.B. Wartung, Reparaturen). Kooperationen, Partnerschaften, temporäre Verkaufsflächen (Pop-up Stores) und vieles mehr gewinnen an Bedeutung. Die Realisierung neuer Geschäftsmodelle und die Anreicherung des bestehenden Angebots sind für viele Firmen heute von strategischer Bedeutung. Die Digitalisierung ermöglicht eine gemeinsame Datennutzung und Partizipation in Geschäftsprozessen. 

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#4 Bestehende Strategien verbessern 

Digitalisierung bedeutet nicht, dass man bestehende Strategien einfach über Bord werfen muss. Im Gegenteil. Bewährte Geschäftsmodelle können gefestigt und mit neuen Ideen verbessert werden. So bietet beispielsweise der Hersteller von Haushaltsprodukten seinen Kunden und Partnern Zugang zu einer Online-Plattform, wo nicht nur die Produktdaten hinterlegt sind, sondern auch die Verbindung zwischen Kunde und Verkäufer. Dank der intelligenten Verlinkung von Daten wurde ohne grossen Aufwand für alle Beteiligte ein wertvoller Mehrwert geschaffen. 

#5 Image als moderner Arbeitgeber 

Die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber werden heute stark nach dem Digitalisierungsgrad eines KMU beurteilt. Kriterien wie flexible Arbeitsplätze, moderne Infrastruktur, Einsatz smarter Technologien oder die Entwicklung innovativer Angebote haben nicht nur bei den Generationen X, Y und Z einen hohen Stellenwert. Auch für die meisten «Baby-Boomer» ist eine digitale Unterstützung von Geschäftsprozessen nicht mehr wegzudenken. Doch Vorsicht: Digitalisierung zeigt sich nicht nur im Einsatz eines oder mehreren Tools. Entscheidend ist die Umsetzung in Form von Arbeitsplatzgestaltung, Organisationsstrukturen, Kommunikation usw.  

#6 Schritt halten mit den Mitbewerbern 

Die digitale Welt dreht sich rasant weiter, ob man will oder nicht. Spätestens dann, wenn die Mitarbeiter eine neue App lancieren oder dank intelligentem Reporting beginnen, das Marktpotenzial abzugrasen, sollte man sich über den Einsatz digitaler Tools Gedanken machen. Besser ist es natürlich, in die Vorreiterrolle zu schlüpfen und selbst den Lead in Sachen Innovation und Effizienz zu übernehmen. Die Digitalisierung ist eine ideale Gelegenheit, mit bahnbrechenden Ideen die bestehende «Marktordnung» neu zu regeln. Aus digitaler Sicht werden die Karten für den Wettbewerb gerade neu gemischt.  

#7 Digitalisierung als Werkzeug der Zukunft 

Nach Wasser, Dampf, Fliessband und Elektronik haben wir in den letzten Jahrzehnten die ersten Gehversuche mit der vierten industriellen Revolution gemacht. Die Digitalisierung dient KMU als modernes Werkzeug für die Gestaltung der Zukunft. Um das Potenzial an Innovation zu nutzen, bedarf es eines Umdenkens. Dazu wird nicht nur Software und Hardware benötigt, sondern ein kreatives Verständnis in der Anwendung von Haushaltsprodukten. Wer die Digitalisierung nicht nur unter technologischen Aspekten betrachtet, sondern auch kreative und innovative Überlegungen einfliessen lässt, ist definitiv im neuen Zeitalter angekommen. 

 

Kategorien: myfactory Software Schweiz AG, Cloud, ERP, KMU, Digitalisierung, Business Intelligence, Geschäftsprozesse, Cloud ERP

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

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