7 Gründe, warum das ERP in die Cloud gehört

von David Lauchenauer am 14.07.2021, 2 min Lesezeit

Wer ein Unternehmen hat, braucht irgendwann auch eine Software, um die vielen verschiedenen Geschäftsdaten sinnvoll unter einen Hut zu bringen. Mit so genannten ERP-Systemen lassen sich nicht nur alle Daten zentral verwalten, sondern auch viele Arbeitsabläufe vereinfachen. Über den Sinn solcher Lösungen herrscht bei den meisten KMU Einigkeit. Die Frage, ob man solche komplexe Systeme unternehmensintern betreiben soll oder als Service aus der Cloud beziehen kann, spaltet die Lager. Hier finden Sie 7 gute Gründe, warum immer mehr Firmen webbasierte ERP-Anwendungen bevorzugen. 

#1 Das ERP als Wettbewerbsfaktor 

Etwas provokativ könnte man die ERP-Anwender in zwei Gruppen einteilen: Solche, die das ERP als Wettbewerbsfaktor ansehen und solche, für die das ERP nur ein notwendiges Übel ist. Verschiedene Studien zeigen, dass es vor allem Cloud-Anwender sind, welche das ERP als Chance betrachten. Der Betrieb ist einfach und der Nutzen gross. Funktional können auch On-Premise-Lösungen mithalten, allerdings ist der Aufwand dafür enorm und für viele KMU eher ein Bremsklotz. 

 

#2 IT-Sicherheit ist ein heisses Eisen 

Angesichts der sich häufenden Cyber-Attacken auch auf KMU fragen sich viele Unternehmer zu Recht, ob ihre IT den Sicherheitsanforderungen überhaupt noch genügt. Oft sind schon kleine und mittlere Firmen so digital organisiert, dass ein Ausfall existenzielle Folgen hat. Bei der Beurteilung der Unternehmensrisiken ist die Geschäftsführung heute gesetzlich in der Pflicht. IT-Sicherheit ist ein heisses Eisen, welches man lieber professionellen Rechenzentren überlässt. Diese machen den firmeneigenen Serverraum obsolet und sind darauf ausgerichtet, eine hochverfügbare und sichere IT-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. 

 

#3 Lieber mal die IT-Profis ranlassen 

IT ist in den letzten Jahren bestimmt nicht einfacher geworden. Ohne Unternehmenslösung, in welchem Umfang auch immer, geht in den meisten KMU heute nichts mehr. Als Unternehmer steht man vor der Wahl, mit hohem finanziellem und personellem Aufwand eigene Server zu betreiben und IT-Spezialisten anzustellen oder diese Aufgaben lieber an externe Profis zu delegieren. Wer auf zertifizierte Schweizer Rechenzentren setzt, profitiert von hochwertigen Know-how, ohne extra dafür bezahlen zu müssen. 

 

#4 Null Bock auf Software-Updates 

Teuer, kompliziert, riskant, mühsam – so das Fazit der meisten Anwender, welche sich mit Updates und Wartung von On-Premise-Systemen herumschlagen müssen. Dass sich ERP-Software laufend weiterentwickelt, ist systemunabhängig und gut. Wer allerdings keine Lust hat, jedes Mal die Spezialisten des ERP-Anbieters zu bestellen, um die Software auf den neusten Stand zu heben, wird die Vorzüge einer Cloud-Lösung zu schätzen wissen – alles inbegriffen und immer aktuell. 

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#5 ERP-to-Go – Mobilität inbegriffen 

Wie wichtig flexibel und dezentral einsetzbare ERP-Systeme sind, hat uns die Homeoffice-Pflicht im Rahmen der Pandemie-Massnahmen gezeigt. Ein Cloud-ERP ist per se vollständig mobil nutzbar, da die Software direkt per Webbrowser genutzt werden kann. Die Synchronisation von Daten wie bei On-Premise-Applikationen entfällt dabei genauso wie das Installieren von Client-Software. Die Cloud ist 100 % mobil und gerade für jüngere Arbeitskräfte ein Muss.  

 

#6 Kostentransparenz ist für KMU wichtig 

Die Nutzung einer modernen Unternehmenslösung kostet. Dem wird niemand widersprechen. Für die Entwicklung und den Unterhalt eines ERP-Systems werden Fachkräfte benötigt, deren Leistungen bezahlt werden müssen. So weit, so gut. Was KMU-Verantwortliche hingegen nicht schätzen, sind böse Überraschungen. Aus diesem Grund bevorzugen viele die Kostentransparenz von Cloud-Lösungen. Die Abo-Kosten und die inbegriffenen Funktionen sind fix und klar kalkulierbar. 

 

#7 Skalieren, wenn’s drauf ankommt 

Jedes KMU weiss, dass Veränderungen zum Daily-Business gehören. Wachstum ist toll, neue Filialen, ein Pop-up-Store oder Freelancer bereichern das Geschäft. Manchmal muss man aber auch restrukturieren, Arbeitsplätze abbauen oder einfach eine Zeit lang den Gürtel enger schnallen. Mit einem Cloud-ERP ist das überhaupt kein Problem. Die Anzahl der User kann per Mausklick geändert werden, ohne dass sich das auf die vorhandene Datenbasis auswirkt.  

David Lauchenauer
Über den Autor:
David Lauchenauer
David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.