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7 Gründe, warum Ihre Daten in ein sicheres Rechenzentrum gehören

06.11.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Ein wesentlicher Aspekt der Digitalisierung ist der Umgang mit Daten. Der Betrieb eines eigenen IT-Systems gestaltet sich zunehmend vergleichbar mit demjenigen einer eigenen Tankstelle, um Auto zu fahren. Die technischen Anforderungen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind hoch und rechnen sich kaum noch. Zumal es inzwischen clevere Alternativen gibt. Moderne Rechenzentren bieten Entlastung, wenn das System Druck macht. Warum, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

1. Schutz vor Cyber-Gefahren 
Leider versuchen kriminelle Organisationen immer und immer wieder, Daten zu klauen oder Systeme zu kapern. Als KMU kann man bis zu einem gewissen Grad Sicherheitsmassnahmen in Form von Antiviren- oder Spyware-Schutz ergreifen. Doch das Arsenal der Angreifer nimmt täglich zu und verändert sich laufend. Inzwischen braucht es ausgefeilte Systeme, welche Bedrohungen weltweit beobachten (monitoren) und Trends erkennen können. Wer schon einmal die Überwachung des Cyber-Raums in einem Rechenzentrum gesehen hat, weiss, dass dies kein Spiel mehr ist, sondern offener Krieg.  
 
2. Physische Sicherheitsmassnahmen 
Bedrohungen gibt es aber nicht nur aus der virtuellen Welt. Ganz konkret können Hacker oder andere dunkle Gestalten ihr Unwesen physisch treiben. Auch in Ihrem Betrieb. Der ambitionierte Jünglingder mal schnell alle Adressdaten wegkopiert? Der vergraulte Mitarbeiter, welcher die Tür für einen Virus öffnet? Wer solche Szenarien vermeiden will, lagert seine Systeme lieber an vertrauenswürdige Profis aus, deren einziges Interesse es ist, ihren Kunden das sicherste und zuverlässigste aller Systeme zu bieten. 
 
3. Spezialisten am Werk 
Die Aufgaben für Mitarbeitende in Rechenzentren sind anspruchsvoll und erfordern eine laufende Weiterbildung hinsichtlich neuer Technologien, Systeme, Bedrohungen usw. Kann ein normales KMU da noch mithalten? Oft fehlt es aber an geeigneten und gut ausgebildeten Fachkräften. Zudem würde die permanente Aktualisierung von Spezialistenwissen einen ansehnlichen Betrag an Zeit und Geld kosten. Eigentlich nicht «würde», denn ohne das geht es heute nicht mehr. Alles andere wäre mehr als fahrlässig. Viel einfacher und kostengünstiger ist es, gut und laufend ausgebildete Profis ans Steuer zu lassen.  
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4. Systemverfügbarkeit sicherstellen 

Anhand einer einfachen Einteilung (die es aber in sich hat), können Rechenzentren nach 4 Stufen, sogenannten «Tiers» eingeteilt werden. Tier-IV – die höchste Stufe – verbietet beispielsweise, dass Fehler zu Ausfällen des Systems führen können. Dieses muss zu 99.995 % pro Jahr verfügbar seinAllfällige Wartungsarbeiten müssen so geplant werden, dass der Betrieb nicht beeinträchtigt wird. Zudem müssen Daten dreifach redundant gesichert sein. Bei einem Stromausfall muss das Rechenzentrum während 4 Tagen (96 Stunden) komplett autonom laufen können.  

 

5. Einhaltung von Vorschriften 

Die Nutzung von IT ist heute mehr als nur das Arbeiten mit Computern. Unter dem Stichwort «Compliance» geht es um die Einhaltung gesetzlicher und vertraglicher Grundlagen beim Einsatz von IT-Mitteln. Themen wie Datensicherheit, -verarbeitung und -archivierung unterliegen inzwischen verbindlichen Gesetzen, welche bei Nichteinhaltung mit harten Strafen geahndet werden. Wer dieses heikle Gebiet an Spezialisten delegiert, hat deutlich bessere Karten. Natürlich muss man sich trotzdem darum kümmern, doch ist es einfacher, sich von Profis beraten und helfen zu lassen, als sich auf eigene Faust sich ins Abenteuer zu stürzen. 

 

6. Kalkulierbarer IT-Aufwand 

Warum Ihre Daten in ein sicheres Rechenzentrum gehören, hat auch mit der Wirtschaftlichkeit zu tun. IT ist kein Selbstzweck, sondern dient – wie andere Hilfsmittel, Maschinen und Werkzeuge im Betrieb – der Effizienzsteigerung des Unternehmens. Ein unverhältnismässiger Aufwand an IT-Kosten macht die Digitalisierung unattraktiv. Nur wenn der Return-on-Invest stimmt, wird der Einsatz von IT gewinnbringend. Und welcher Unternehmer hat nicht diese Überlegungen! Daten bzw. IT im Rechenzentrum macht den Aufwand transparent kalkulierbar 

 

7.  Weg von der Technologie! 

Unbestritten, Technologie ist Grundlage und Treiber der Digitalisierung. Ohne sie geht gar nichts. Die meisten Fach- und Führungskräfte können allerdings damit wenig anfangen. Was sie brauchen ist eine funktionierende IT, welche einfach «da» ist. Erst dann entsteht die kreative Basis für innovative Geschäftsmodelle und flexible Arbeitsformen. Auf Technologie verzichten? Niemals. Aber an Profis in Rechenzentren zu delegieren, lohnt sich auf jeden Fall. 

Kategorien: Cloud, ERP, myfactory, digitale Transformation

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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