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5 Quick-Tipps, wie Digitale Mobilität Ihr Business rockt

12.02.20 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

5 Quick-Tipps, wie Digitale Mobilität Ihr Business rockt 

Auskunftsbereitschaft und Handlungsfähigkeit sind elementare Wettbewerbsfaktoren, welche auch unterwegs gewährleistet sein müssen. Der dezentrale Zugriff auf Daten ist heute matchentscheidend, wenn es um effiziente, transparente und kundenorientierte Unternehmensprozesse geht. Kurz, das moderne Business setzt zunehmend auf Digitale Mobilität. Damit auch Sie ganz vorne mitspielen können, hier einige praktische Quick-Tipps als Anregung. 

Tipp 1: Geschäftsprozesse analysieren 

Viele Arbeitsabläufe neigen dazu, über die Jahre in Gewohnheiten zu erstarren. Wenn man alles «wie immer» macht, kann man zwar auf Routinen zurückgreifen, verbessert sich aber nicht. Durch die zunehmende Digitalisierung verändert sich das wirtschaftliche Umfeld rund ums eigene Unternehmen, aber auch andere Dinge, wie zum Beispiel das Kundenverhalten. Die Anforderungen an kurze Reaktionszeiten (Time-to-market, Time-to-customer usw.) steigen. Das wirkt sich natürlich direkt auf die Unternehmensprozesse aus. Um mobile Geräte und Lösungen wirksam einzusetzen, ist es wichtig, dass auch die Prozessgestaltung darauf abgestimmt wird. Denken Sie dabei nicht nur an Aussendienst, Management oder Kundenservice. Auch die innerbetrieblichen Prozesse profitieren von Digitaler Mobilität, wie z.B. Logistik, Produktion oder Unterhalt. 

 

Tipp 2: Business-Potenzial ausloten 

Wo und wie lassen sich mobile Lösungen in Ihrem Unternehmen am besten einsetzen? Welchen Nutzen können Ihre Mitarbeitenden oder Ihre KundenLieferanten, Partner usw. damit erzielen? Finden Sie es heraus, indem Sie das Business-Potenzial sorgfältig ausloten! Dabei sollten Sie nicht nur die Ist-Situation vor Augen haben, sondern auch an morgen und übermorgen denken. Schlummerndes Potenzial kann sich nämlich auch entwickeln. Und es ist dabei durchaus legitim, auch mal über den Gartenhag zu schauen, was die Konkurrenz macht. Oder Sie fragen direkt Ihre Kunden, wie Sie ihnen einen noch besseren Service bieten können. Ausserdem sollten Sie nicht vor Kreativtechniken zurückschrecken und durchaus auch mal ausserhalb der Norm denken. Digitale Mobilität setzt das Potenzial für Innovationen frei.  

 

Tipp 3: Passende Lösungen evaluieren 

Die digitale Welt funkelt und blinkt. Die Verführung ist gross, rasch mal dieses oder jenes Tool einzukaufen, zumal die Gestehungskosten eher gering sind und als «as a Service» abgerechnet werden. Doch Vorsicht: Wer sich verzettelt, bremst seine digitale Mobilität aus. Die Erfahrung zeigt, dass wenige, dafür richtig gute Lösungen deutlich sinnvoller sind. Wer beispielsweise auf ein Cloud-ERP setzt und dieses bei Bedarf punktuell ergänzt, spart nicht nur Kosten, sondern erhöht auch seine Effizienz. An dieser Stelle sollte man sich auch bewusst werden, dass Digitalisierung schlussendlich immer noch aus IT-Projekten besteht. Um diese zu stemmen, ist es unerlässlich, die passenden Lösungen und Systempartner sorgfältig zu evaluieren. 

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Tipp 4Anwender miteinbeziehen 

Mobile Geräte sind für fast alle inzwischen alltäglich. Der gezielte Einsatz in Arbeitsprozessen ist vielerorts jedoch noch ein Novum. Das hat vor allem damit zu tun, dass bisherige Konzepte durchbrochen, umgestaltet und ersetzt werden. Das Adaptieren von Neuem wird deutlich erleichtert, wenn man nicht nur Opfer, sondern auch Mitgestalter ist. Das Miteinbeziehen der Mitarbeitenden ist nicht nur sinnvoll, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung. Gleichzeitig kann dadurch latent vorhandenes Fachwissen konkret in die digitale Transformation einfliessen. Wer hinter digitalen Neuerungen stehen kann, ist motivierter und sieht auch Rückschläge eher als Erfahrungen auf dem Weg in die Zukunft.  

 

Tipp 5: Umsetzung strategisch planen 

Ein Kardinalfehler, den leider immer noch viele KMU machen: Sie gehen das Thema Digitale Mobilität eher unstrukturiert an. Hand aufs Herz: Dass das Cloud-ERP auf dem Tablet läuft, ist inzwischen längst keine Weltsensation mehrEs gibt heute zahlreiche Anwendungen, mit denen das problemlos möglich ist. ABER: Das Entscheidende ist, was Sie daraus machen. Wie setzen Sie Mobilität in Ihren Unternehmensprozessen ein? Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie vorhandene Strategien (Unternehmen, Marketing, Produkte usw.) als Basis verwenden und auf dieser Grundlage die Umsetzung für Digitale Mobilität strategisch angehen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Abstimmungsfehler vermeiden, sondern auch Vorgehensweisen koordinieren und Synergien erzielen.  

Kategorien: Cloud, ERP, myfactory, digitale Transformation

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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