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11 gute Gründe, warum ERP und E-Shop zusammengehören

09.10.19 08:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Der Onlinehandel ist für viele KMU ein wichtiger Vertriebskanal. Die damit verbundenen Geschäftsprozesse sind eng mit den Daten und Strukturen des Kernunternehmens verflochten. Eine Trennung zwischen Off- und Online-Business ist kaum noch möglich und wäre auch wenig sinnvoll. Daher gibt es gute Gründe, auch die zugrundeliegenden IT-Applikationen miteinander zu verbinden. Die gemeinsame Datenbasis vereinfacht und beschleunigt Arbeitsabläufe. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den eine integrierte Gesamtlösung aus ERP und E-Shop bietet. 

1. Umfassende Kundeninformationen 

Egal, über welchen Kanal die Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten, eine umfassende Sicht auf sämtliche kundenbezogenen Vorgänge wird erwartet. Eine zentrale Datenbasis verhindert fehlende oder redundante Informationen. Auf diese Weise kann ein Unternehmen seine Kunden besser, schneller und umfassender bedienen – ein enormer Vorteil in Anbetracht des steigenden Wettbewerbsdrucks in vielen Branchen. 

 

2. Zentrales Produktdatenmanagement 

Der Erfolg eines Webshops hängt zu einem grossen Teil von aktuellen Produktdaten ab. Dazu gehören Preise, Verfügbarkeit, Beschreibungen, Merkmale, Bilder usw. Mit einem integrierten System können sowohl das ERP als auch der E-Shop dieselben Informationen verwenden. Das zentrale Datenmanagement spart Zeit und verbessert die Datenqualität.  

 

3. Durchgängige Logistikprozesse 

Was übers Internet verkauft wird, durchläuft auch logistische Prozesse (gilt auch für immaterielle Download- oder Streaming-Angebote). BeschaffungBereitstellung und Auslieferung sind zwar klassische ERP-Domänenin Zusammenhang mit dem Onlinehandel aber eben auch Teil des E-ShopsDie Vorteile einer durchgängigen Abwicklung der Logistikprozesse ohne Medienbrüche sind naheliegend. 

 

4. Bedarfsgesteuerte Beschaffung  

Eine hohe Lieferbereitschaft ist im E-Commerce von zentraler Bedeutung. Damit die angebotenen Produkte sofort oder wenigstens zeitnah zur Verfügung stehen, ist eine bedarfsgesteuerte Beschaffung wichtig. Können im ERP-System die Online-Bestellungen in Echtzeit abgebildet werden, lassen sich deutlich genauere Angaben für die Beschaffung machen. 

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5. Kundenorientiertes Marketing 

Für ein gezieltes, kundenorientiertes Marketing ist die Berücksichtigung von Offline- und Online-Kanälen ein wesentlicher Aspekt. Um sich nicht mühsam die entsprechenden Informationen aus verschiedenen Systemen zusammenzusuchen, schätzen gerade Marketingspezialisten die Vorteile einer integrierter ERP-/CRM-/E-Shop-Komplettlösung sehr.  

 

6. Effiziente Vertriebssteuerung 

Auch der Vertrieb zieht Nutzen aus einem durchgängigen ERP-/E-Shop-SystemSo kann beispielsweise die Vertriebssteuerung den Onlineverkauf direkt in der Planung berücksichtigen und diesen gezielt als Verkaufskanal einsetzen. Der E-Shop bietet zudem dem Aussendienst die Möglichkeit, Kundenbestellungen direkt vor Ort zu erfassen und zu bearbeiten. 

 

7. Überblick im Kundendienst 

Wann ein Kunde welches Produkt über welchen Kanal gekauft hat, ist nur eine Information, welche für den Kundendienst relevant ist. Angaben über Kontaktadressen, Historie, pendente Anfragen usw. sind ebenso wichtig. Solange ein ERP-System zum Einsatz kommt, welches auch den Webshop abdeckt, stehen alle Daten zentral zur Verfügung. 

 

8. Transparente Finanzinformationen 

Zahlungen, Gutschriften, Retouren, Bonitätsprüfung usw. jederzeit im Griff zu behalten, fällt umso einfacher, je weniger verschiedene Systeme involviert sind. Umgekehrt formuliert heisst das, dass sich Buchhaltungsprozesse vereinfachen und die Informationstransparenz steigt, wenn ein System alle Daten aus dem Online- als auch Offline-Bereich an einer Stelle zusammenführt. 

 

9. Systemübergreifende Einstellungen 

Grundlegende Systemeinstellungen stehen in einem integrierten System in allen Anwendungsbereichen zur Verfügung. Währungen, Zahlungskonditionen, Mengeneinheiten oder Warengruppen sind nur einige Beispiel davon. Wer diese nicht doppelt erfassen und pflegen will, setzt mit Vorteil auf eine einheitliche Datenbasis. 

 

10. Integrierte Auswertungsmöglichkeiten 

Gewisse Systemeinstellungen, wie z.B. die erwähnten Warengruppen, sind wichtig, wenn es um die Erstellung von Auswertungen geht. Nur wenn gleiche Parameter verwendet werden, lassen sich Daten auch sinnvoll analysieren. Ansonsten – was häufig der Fall bei unterschiedlichen Systemen ist – vergleicht man Äpfel mit Birnen. 

 

11. Verwendung identischer Druckbelege 

Falls Sie Wert darauflegen, dass Ihre Auftragspapiere und Rechnungen sowohl im Webshop als auch in den «stationären» Prozessen gleich aussehen, sollten Sie sich für eine Lösung entscheiden, bei welcher man die Reports und Belegvarianten nur an einem Ort erstellen muss. Ein integriertes ERP-/E-Shop-System bietet Gewähr, dass diese dann überall gleich aussehen. 

Kategorien: Cloud, ERP, Webshop, Geschäftsprozesse

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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