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Zünden Sie den Effizienz-Turbo in Ihrem ERP

[fa icon="calendar"] 13.12.18 10:06 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Viele KMU haben einen digitalen Ferrari in der Garage stehen und fahren damit höchstens einmal in der Woche zum Einkaufen in den Dorfladen. So ähnlich könnte man das Schicksal mancher ERP-Systeme beschreiben, welche im Dornröschenschlaf vor sich hinschlummern. Das Potenzial der Software wird kaum ausgereizt. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie den Effizienz-Turbo in Ihrem ERP zünden.

Nur Mut, das System beisst nicht

Die Komplexität eines ERP-Systems bewirkt, dass manche Anwender lieber die Finger davonlassen als das Risiko einzugehen, etwas daran zu beschädigen. Eigentlich schade, denn eine digitale Gesamtlösung ist etwas ausserordentlich Faszinierendes. Als Einstieg reicht es schon, sich einen Überblick zu verschaffen. Welche Geschäftsprozesse werden unterstützt? Wie kann man Einstellungen vornehmen? Wo lassen sich Formulare und Belege anpassen? Welche Möglichkeiten gibt es, einen Webshop zu integrieren? Kann mein ERP auch CRM? Um das herauszufinden, lohnt sich ein Blick in die Handbücher und Tutorials oder besucht eine Benutzerschulung. Empfehlenswert ist auch, den Softwarelieferanten um Auskunft zu bitten. Dieser bietet nicht nur Unterstützung, sondern stellt oft auch eine Testversion zur Verfügung.
 

Digitale Leidenschaft entwickeln

Anforderungen aus der Praxis in die digitale Welt zu übertragen, kann rasch zur kreativen Leidenschaft werden. War IT bis vor kurzem noch eine rein technologische Angelegenheit, gehört die Zukunft den digital Kreativen. Das ERP ist eine mächtige Datenmaschine, mit welcher sich unglaublich spannende Geschäftsmodelle aufbauen lassen. Denken Sie daher lieber ans Business als an Technologie! Anregungen liefern fast jeder Prozessschritt im Unternehmen, aber auch die Verbindung von ERP und E-Commerce. Hier fallen Informationen bzw. Daten an, welche sich ausgezeichnet für die Entwicklung neuer Ideen verwenden lassen. Ermuntern Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu einem «Was wäre, wenn»-Denken im Sinne des digitalen Wandels.myfactory ERP aus der Cloud kostenlose Demo anfordern

Prozesse auf den Prüfstand stellen

Wer immer nur im gleichen Fahrwasser rumdümpelt, kommt nicht vom Fleck. Und wer denkt, dass mit der Einführung einer ERP-Software die Sache gegessen ist, verpasst die Chance seines Lebens. Wenn das System mal läuft, fängt der Spass erst richtig an. Damit lassen sich nicht nur Prozesse und Unternehmensbereiche durchgängig verbinden, sondern den Mitarbeiten auch starke Werkzeuge für deren Aufgaben zur Verfügung stellen. Den Status Quo auf den Prüfstand zu stellen, lohnt sich. So lässt sich beispielsweise die Effizienz im Servicegeschäft steigern. Ein Tipp: Laden Sie dazu ruhig Ihren Systemlieferanten ein. Diese verfügen nicht nur über ein exzellentes Produktwissen, sondern können aufgrund ihrer Erfahrung aus anderen Projekten interessante Impulse vermitteln.

 

Wecken Sie den Tiger bei den Usern

Zugegeben, nicht jeder Benutzer wird sich über die Veränderungen freuen, wenn Sie ein neues ERP-System einführen. Sich in der Komfortzone zu aalen, ist schliesslich so bequem. Das bringt Ihr Unternehmen leider nicht weiter und freut höchstens Ihre Konkurrenz. Wecken Sie den digitalen Tiger in Ihren Usern, zeigen Sie ihnen, was man mit Digitalisierung alles besser, einfacher und schneller machen kann. Und erklären Sie ihren Leuten, dass damit nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch die Sicherheit der Arbeitsplätze zusammenhängt. Nicht um Angst zu schüren, sondern um Begeisterung zu wecken für die enormen Chancen der Digitalisierung.

 

Konkrete Turbo-Beispiele aus der Praxis

Stellen Sie sich das ERP-System als zentralen Datenmotor vor, mit welchem Sie verschiedene Anwendungen antreiben können. Dazu ein paar Anregungen aus der Praxis:

  • Auftragsdaten wie z.B. Artikel, Kunden, Umsatz usw. werden gezielt ausgewertet und für besondere Marketingkampagnen verwendet.
  • Statt Kommissionierlisten auf Papier kommen im Lager mobilen Scanner zum Einsatz.  
  • Funktionen wie Produktkonfigurator, Lagerabfragen, Kundenpreislisten usw. werden ins E-Commerce-Portal integriert.
  • Ein interdisziplinäres Team wird zu «Paperless»-Spezialisten ernannt mit dem Ziel, jeden Monat mindestens ein Papierformular zu digitalisieren.
  • Der Kundenservice erhält einen grossen Monitor mit der Übersicht aller Kunden und aktuellen Servicefällen.
  • Dem Verkaufsaussendienst werden moderne Tablets mit einem mobilen Cloud-ERP zur Verfügung gestellt.
  • Mit einem Pop-up-Store und einer integrierten, webfähigen POS-Kasse werden die Verkaufskanäle erweitert.
  • Den Mitarbeitenden wird die Möglichkeit geboten, mittels Cloud-ERP künftig auch zu Hause arbeiten zu können.

 

Kategorien: ERP, KMU, Cloud, Digitalisierung

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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