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Vorteile von ganzheitlichen ERP-Systemen gegenüber Standalone-Lösungen

[fa icon="calendar"] 17.04.15 15:35 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Vorteile einer ganzheitlichen ERP-Lösung für KMU

Bei der Einführung einer modernen ERP-Software sind viele unterschiedliche Faktoren zu beachten, damit das grösstmögliche Potential aus der individuell für das jeweilige Unternehmen optimalen Lösung generiert werden kann. Insbesondere durch die unterschiedlichen Anforderungen an die neue ERP-Lösung ist zu klären, ob ein ganzheitliche System, das die komplette Bandbreite der Unternehmens-Prozesse abbilden kann oder stattdessen ein Standalone-Programm eingesetzt werden soll.

Herausforderungen bei der System-Integration

Während ein umfassendes, komplettes ERP die ganzheitliche Ressourcen-Allokation über alle Unternehmens-Prozesse hinweg durchführt, so muss bei dem Einsatz von Insellösungen unbedingt beachtet werden, dass die jeweiligen Datensätze über Schnittstellen (so genannte APIs) entsprechend verfügbar sind. Beispielsweise sind Personal-Stammdaten wie eingetragene Urlaubszeiten bei der Produktionsplanung von Bedeutung oder Lagerstände bei der Angebotserstellung im Customer Relationship Management notwendig.

Während der verschiedenen Unternehmens-Tätigkeiten bleibt es beim Einsatz von Standalone-Software nicht aus, dass Datensätze mehrfach erfasst und übertragen werden müssen, um die Verfügbarkeit in den einzelnen Programmen zu gewährleisten. Dies führt unweigerlich zu Datenredundanzen und inkonsistenten Informationen, da nicht alle Datensätze bei einer Aktualisierung immer direkt synchronisiert werden können. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Unternehmens-Software als SaaS (Software as a Service) und cloudbasiert zur Verfügung stehen, sowie Daten zu jedem Zeitpunkt, device- und ortsunabhängig abgerufen werden sollen, ist eine inkonsistente Datenbasis fatal.

Aufwändige Infrastruktur

Verschiedene Software-Lösungen stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an die technische Infrastruktur im Unternehmen, die von der IT-Abteilung unterhalten werden muss. Das Ergebnis ist eine aufwändige und redundante Hardware, die zum Betrieb der einzelnen Programme notwendig ist. Auch Backups, Updates und die fortlaufende Wartung der Elemente sind zeit- und kostenintensiv, da jedes System wiederum eigenständige, umfangreiche Anforderungen an die IT-Abteilung stellt.

Nicht nur die technischen Mitarbeiter, sondern auch die Anwender der Insellösungen in den verschiedenen Unternehmens-Abteilungen müssen dabei ständig geschult werden – und das für jede einzelne Software. Ein komplettes ERP-System hingegen bietet eine einheitliche Benutzeroberfläche und reduziert damit sowohl die technischen Anforderungen, als auch die Schulungskosten deutlich. Bei dem Einsatz eines ERP SaaS Modells aus der Cloud fallen sogar zusätzlich noch Kosten für die Serverarchitektur, die Wartung, Updates und Backups völlig weg. Ein echter Wettbewerbsvorteil beim Einsatz entsprechender Software – nicht nur für KMUs.

Flexibilität und Skalierbarkeit

Mit Einzug der technologischen Revolution, die auch schon längst neben den Dienstleistungsbetrieben auch industrielle Unternehmen erreicht hat, stehen die Betriebe unter massivem Druck sich auf die veränderten Marktbedingungen schnell und flexibel einzustellen. Ehemals renommierte Unternehmen geraten finanziell ins Wanken oder müssen sogar Konkurs anmelden. Die Marktsituation verändert sich in den letzten Jahrzehnten viel schneller als jemals zuvor, sodass auch professionelle Unternehmens-Software flexibel auf veränderte Marktereignisse reagieren muss. Auch in diesem Fall kann ein Unternehmen mit einer ganzheitlichen ERP-Lösung flexibler auf veränderte Marktbedingungen reagieren, denn es muss nur ein einziges System - anstelle von verschiedenen Insellösungen - aktualisiert werden.

Auch bedingt durch den wachsenden Einfluss von E-Commerce als Vertriebsweg kann ein ganzheitliches ERP System ein massgeblicher Erfolgsfaktor für die Unternehmung werden. Die technologische Revolution im Zusammenspiel mit E-Commerce ermöglicht dabei völlig neue Wege der Kunden-Akquise und –Bindung, die insbesondere bei KMUs häufig eine dynamische Skalierung der Unternehmen selbst mit sich bringt. Daher ist die unkomplizierte Skalierbarkeit eine wichtige Anforderung an moderne  ERP-Systeme geworden, die von ganzheitlichen Systemen bereits durch den kompletten Umfang abgedeckt wird; so passt sich das komplette ERP an das Unternehmens-Wachstum an und nicht umgekehrt.

Eine ganzheitliche ERP-Software kann also durch den erweiterten Funktionsumfang bei optimaler Konfiguration auf die individuellen Unternehmens-Anforderungen ein signifikanter Wettbewerbsvorteil sein. Insbesondere bei KMUs wird dieser Ansatz durch geringere Anschaffungskosten, Flexibilität und der unkomplizierten Skalierbarkeit immer populärer und häufig aus diesen Gründen auch als SaaS Produkt eingesetzt. 

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Kategorien: Administration, ERP

David Lauchenauer

Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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