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So digitalisieren Sie Ihre Geschäftsprozesse konkret

[fa icon="calendar"] 09.05.18 11:15 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Blog_Geschäftsprozesse_digitalisierenKeine Angst, dieser Beitrag will Ihnen nicht zum gefühlten tausendsten Mal das Hohelied der Digitalisierung singen. Denn bestimmt werden Sie zur Genüge mit aktuellen Buzzwords berieselt, welche sich bei genauerem Hinsehen entweder als Luftnummern oder als inpraktikabel erweisen – auch welchen Gründen auch immer. Natürlich ist die Digitalisierung etwas, das man nicht einfach ausblenden kann. Nachfolgend ein Versuch, das Thema einmal von einer pragmatischen Seite her anzupacken.

Bleiben Sie realistisch

Sie arbeiten in einem Unternehmen (vielleicht gehört es Ihnen sogar): ein Geschäftsmodell, Produkte und Dienstleistungen, Kunden, Mitarbeitende – ein Mikrokosmos, der funktioniert. Alles prima. Plötzlich taucht das Thema Digitalisierung auf. Industrie 4.0, Internet der Dinge, mobile Apps, die Cloud, Künstliche Intelligenz und vieles mehr fliegen Ihnen um die Ohren. Was bedeutet das für Sie? Eigentlich nur, dass Sie sich mal in Ruhe hinsetzen und überlegen müssen, was das konkret für Ihr Geschäft bedeutet. Verändern sich Ihre Zielmärkte und -kunden? Gibt es neue Verkaufschancen? Können Sie damit Ihre Organisation und Prozesse besser und effizienter machen (Stichwort: Geld sparen)? Wenn ja, werden Sie als Unternehmer rasch die Rechnung machen und den ROI für digitale Investitionen kalkulieren. Wenn nicht, auch gut. Wirklich! Man muss nicht auf Teufel komm raus digitalisieren, nur weil im Moment alles danach schreit. Es ist wichtig, dass Sie realistisch bleiben, Nutzen und Aufwand, aber auch Ihre Möglichkeiten sorgfältig abwägen. Vielleicht – und das machen sehr viele Schweizer KMU so – verschaffen Sie sich einfach mal eine gute Ausgangslage für die Digitalisierung, ohne gleich alles über den Haufen zu werfen.
 

Vorbeugen ist besser als heilen

Kann man sich gegen die Folgen der Digitalisierung versichern? Sie werden überrascht sein: Ja. Natürlich ist das keine Versicherung im gewöhnlichen Sinn. Aber man kann durchaus vorbeugen, um nicht im Fall der Fälle auf dem linken Fuss erwischt zu werden. Der Schlüssel dazu ist eine moderne Business Software. Dazu müssen Sie keine teuren Investitionen tätigen. Im Gegenteil. Mit dem Abo einer Cloud-Lösung fahren Sie nicht nur günstiger, sondern nutzen gleichzeitig auch innovative Webtechnologien. Unbedingt drauf achten: Nicht überall, wo Cloud draufsteht, ist auch hundertprozentig webfähig. Viele Hersteller alter Systeme versuchen krampfhaft auf den (lukrativen) Cloud-Zug aufzuspringen – egal mit welchen Mitteln. Mit dem Entscheid für ein richtiges Cloud-ERP verschaffen Sie sich ausgezeichnete Grundlagen für die Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse. Das Beste daran: Sie können damit Schritt für Schritt Ihr gesamtes Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten.

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Schritt für Schritt digitalisieren

Haben Sie einmal das Potenzial und die Möglichkeiten von digitalen Veränderungen in Ihrem Unternehmen ausgelotet, sollten Sie sich auch an die Umsetzung machen. Leider lassen sich viele KMU davon abschrecken, dass sie alles auf einmal umkrempeln wollen. Insbesondere wird ihnen oft suggeriert, dass erst der totale Umbau von Strukturen und Prozessen die Digitalisierung ermöglicht und diese dann in einem Rutsch geschehen müsse. Vergessen Sie diesen unnötigen Perfektionismus und betrachten Sie stattdessen die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen als Reise in die Zukunft. Eine Reise, welche Sie Schritt für Schritt gehen. Vielfach lassen sich Prozesse sogar erst dann optimieren, wenn digitale Werkzeuge zur Verfügung stehen. Auch hier möchten wir wieder auf die (fast) uneingeschränkten Möglichkeiten von ERP-Systemen aus der Cloud hinweisen.

 

Fazit: Im Heute leben und an morgen denken

Ohne Zweifel, der digitale Druck auf Unternehmen ist gross und Schlagworte wie industrielle Revolution, Internet of Things, Artificial Intelligence und Virtual Reality tönen ausserordentlich beeindruckend. Leider werden dadurch viele kleine und mittlere Unternehmen davon abgeschreckt, digital aktiv zu werden. Nicht nur die (gefühlten) Anforderungen, sondern auch die Erwartungen sind viel zu hoch. Man fürchtet sich vor den Investitionen und unkalkulierbaren Risiken. Wer alles auf einmal will, sieht sich vor einem riesigen Berg. Das muss nicht sein. Es gibt keinen finalen Punkt der Digitalisierung, nur ein ständiges Streben danach. Der Weg ist das Ziel – und dieser muss in Schritten angegangen werden. Wer seine Geschäftsprozesse erfolgreich digitalisieren will, sollte im Heute leben und an morgen denken.

 

Kategorien: Allgemein, ERP, Service, Digitalisierung

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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