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Schritt für Schritt zum digitalen Unternehmen

[fa icon="calendar"] 17.10.18 09:00 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

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Vielleicht ist Otto Lilienthal noch nicht ganz der Durchbruch gelungen, doch seine Begeisterung für die Fliegerei hat viele Menschen angesteckt. Das hat dazu geführt, dass sich das Reisen innert weniger Jahrzehnte neu erfunden hat. Geht es uns heute nicht ähnlich? Der Weg in die Digitalisierung ist eingeschlagen, wir müssen ihn nur noch gehen. Stehenbleiben ist keine Option, denn die Welt dreht sich rasant weiter. Mit oder ohne uns. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zum digitalen Unternehmen gehen – Schritt für Schritt.

Sie haben die Wahl: Begeisterung oder Bedrohung

Fliegen ist gefährlich – und wunderschön zugleich. Ein Glas kann halb voll oder halb leer sein. Wie halten Sie es mit der Digitalisierung? Empfinden Sie diese als Bedrohung, oder sind Sie ein hellbegeisterter Technologie-Jünger? Wer sich auf das Abenteuer Digitalisierung (ehrlich gesagt, es ist inzwischen weder gefährlich noch ein Abenteuer) einlässt, sollte eine positive Einstellung mitbringen. Keine Angst, Sie bestimmen jederzeit, wie weit Sie mit Ihrem Unternehmen auf dem Wege der Digitalisierung gehen.
 

Ready? Starten Sie noch heute in die Zukunft

Haben Sie sich für die Option «Begeisterung» entschieden, sollten Sie nicht zu lange warten. Starten Sie am besten noch heute mit den ersten digitalen Schritten. Es gibt mindestens drei Aktionsfelder, welche Sie anpacken können:

  • Entwickeln Sie eine digitale Seite Ihrer Persönlichkeit mit einer Auswahl von sozialen Netzwerken (z.B. Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter) und machen Sie die ersten Gehversuche.
  • Prüfen Sie die bestehenden Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen, ob Sie diese mit digitaler Unterstützung nicht effizienter machen können.
  • Werden Sie kreativ und betrachten Sie die Digitalisierung als bunten Lego-Baukasten. Vielleicht erfassen Sie Ihre Arbeitszeit mit einer kostenlosen App, chatten mit Ihren besten Kunden oder nutzen digitale Projektmanagement-Tools? Ausprobieren!
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Das Business aus anderer Perspektive betrachten

Digitalisierung ist cool und macht Spass. Glauben Sie, ansonsten würden nicht so viele junge Menschen darauf abfahren. Genau hier liegt der Knackpunkt. Die künftigen Entwicklung geht ganz klar in Richtung Digitalisierung – ob Sie wollen oder nicht. Schlauer ist es, Sie nutzen diese Trends und handeln jetzt, bevor es zu spät ist. Betrachten Sie doch Ihr Business mal aus einer anderen Perspektive. Braucht es diese Formulare noch? Möchten Ihre Kunden nicht lieber einen 7x24-Service? Gibt es neue, digitalisierte Dienstleistungen, welche Sie zusammen mit Ihren Produkten anbieten könnten? Falls Sie Lernende in Ihrem Betrieb beschäftigen, laden Sie diese zu einem Wettbewerb «Die digitale Zukunft unserer Firma» ein. Sie werden staunen…

 

Strategisch planen und konkret handeln

Die Gefahr bei der Digitalisierung ist, dass man sich schnell und gerne in einzelne Anwendungsbereiche verliert. Die Folge davon: Das Gesamtkunstwerk leidet, und kein Teil passt wirklich zum anderen. Das bedeutet Ärger, Medienbrüche, Zeitverlust, Kosten. Stopp! Das muss nicht sein. Wenn Sie von Anfang an Ruhe bewahren und strategisch vorgehen, können Sie die digitale Begeisterung von Ihnen und Ihren Mitarbeitenden kontrollieren und gezielt in die richtigen Bahnen leiten. Damit gewinnen Sie Energie und erreichen Ihre Ziele trotzdem schneller. Allerdings dürfen Sie vor lauter Planung das konkrete Handeln nicht vergessen. Und zwar Schritt für Schritt.

 

Organisation an digitale Ziele anpassen

Jeder Mensch ist verschieden. Und jeder reagiert anders auf Umstellung und auf die Einführung von digitalem «Schnickschnack». Sicher haben Sie langjährige, erfahrene und beliebte Mitarbeitende, welche seit Jahren/Jahrzehnten routiniert ihre Arbeit machen. Nun kommt so ein junger Schnösel und will ihm oder ihr plötzlich dieses Tablet unterjubeln. Damit Zeit, Spesen, Kontakte usw. exakt erfasst werden. Schreit das nicht nach Revolution? Die meisten Digitalisierungsprojekte scheitern nicht an der Technologie, sondern? Erraten, am internen Widerstand. Deshalb: Ihre Digitalisierungsprojekte müssen mit der Anpassung der Organisation einhergehen. Dabei dürfen Sie auf keinen Fall Ihre Mitarbeitenden vergessen. Wer von Anfang an erklärt, worum es dabei geht (die latente Angst vor Stellenbau ist unterschwellig immer vorhanden), wie das Vorgehen ist, welche Vorteile die Mitarbeitenden und das Unternehmen haben und wohin die Reise geht, wird auf dem Weg der Digitalisierung Rückenwind haben.

 

Kategorien: ERP, Digitalisierung, Cloud, Mobile Business

Über den Autor

David Lauchenauer

David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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