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[INFOGRAFIK] ERP in Zeiten der Digitalisierung

[fa icon="calendar"] 09.08.17 10:36 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Infografik Vorschau: ERP zu Zeiten der Digitalisierung

Wer heutzutage eine Tageszeitung aufschlägt, wird zweifelsohne mit dem Begriff der Digitalisierung in Berührung kommen. Immer wieder ist die Rede von neuen Initiativen oder Politikern, die mehr Mut bei dieser Digitalen Revolution fordern, so zum Beispiel in Form von Bundespräsidentin Doris Leuthard beim 19. Swiss Economic Forum (SEF). Tatsächlich taucht die Digitale Transformation jedoch häufig noch als Schreckgespenst in den Köpfen vieler Entscheider auf, da – laut vorherrschender Meinung – diese Entwicklung das Unternehmen vor allem vor neue Herausforderungen stellt. Hierbei muss noch ein deutliches Umdenken stattfinden, denn die Chancen durch das Voranschreiten der Digitalisierung sind vielfältig – auch durch Business Software. Welche Rolle ERP in diesem Prozess spielt, zeigt unsere Infografik.

Infografik: ERP zu Zeiten der Digitalisierung

Von Herausforderungen und Aspekten der Digitalisierung

Keine Frage: Insbesondere KMU sehen sich bei der Digitalen Transformation mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Vor allem völlig neue, digitale Geschäftsmodelle haben hier das Potenzial, ganze Branchen disruptiv zu beeinflussen: Airbnb, Uber oder Amazon beweisen das eindrucksvoll. Damit einhergehend wird sich auch die Wettbewerbslandschaft verändern, denn innovative Ansätze werden ebenso um Kunden buhlen wie renommierte Betriebe. Dabei haben Unternehmer natürlich längst die Bedeutung erkannt und arbeiten selbst an der Digitalisierung analoger Prozesse oder passen gar das Geschäftsmodell an, um in der neuen Wettbewerbssituation mithalten zu können. Ein Beispiel hierfür ist der in Deutschland bekannte Otto-Konzern, der mit einem eigenen digitalen Marktplatz gegen Platzhirsch Amazon antreten möchte. 62% der befragten Unternehmen weltweit glauben, dass die Digitalisierung dabei kein kurzfristiger Trend ist, sondern der technologische Wandel weiter zunehmen wird. Hier gilt es also sich langfristig aufzustellen und Chancen zu ergreifen, wenn sich diese bieten.

Werden KMU befragt, warum sie die Potenziale noch nicht ausschöpfen, so werden vor allem Hemmnisse hinsichtlich der IT-Sicherheit sowie rechtliche Unsicherheiten genannt. Immerhin 39% der Befragten geben an, dass die Kompetenzen der Mitarbeiter unzureichend sind während knapp 1/3 der Befragten fehlende technische Standards als Grund anführen. Selbst in der heutigen Zeit geben immer noch 32% der Befragten einen nicht ausreichenden Breitbandanschluss als Grund an.

Die Digitalisierung betrifft auch das ERP

Auch das Enterprise Resource Planning sieht sich mit neuen Anforderungen konfrontiert. Die Vernetzung der physischen Produktion mit der digitalen Planung ist hierbei die zentrale Aufgabe, die durch die zunehmende technologische Entwicklung immer weiter verbessert werden kann. Durch zusätzlich anfallende Daten bei den Geschäftsprozessen („Big Data“) werden die Prognosen hinsichtlich Materialbedarf, Lieferfähigkeit, Ressourcenplanung usw. immer exakter und das Produktionssystem effizienter. Dies erlaubt auf dem Weg zur Smart Factory eine autonome Steuerung der Produktion bei einer erhöhten Daten- und Kostentransparenz.

In diesem Kontext fällt ERP-Software eine neue Rolle zu, denn ganzheitliche Lösungen bilden längst auch die vertikale Funktionalität von Applikationen wie CRM oder PPS ab. Insbesondere die Integrierbarkeit von diesen Modulen steht hier im Fokus. Als Ergebnis wird die Verwaltung und Auswertung aller Daten bereichs- und abteilungsübergreifend ermöglicht, wodurch die Qualität von Entscheidungen massgeblich verbessert wird – und das auch ad-hoc beispielsweise im Gespräch mit Kunden oder Lieferanten. Die daraus resultierenden Vorhersagen und Trends generieren echte Wettbewerbsvorteile.

Neue Technologien ermöglichen positiven Wandel

Um auch wirklich die Chancen und Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen, stehen inzwischen moderne Technologien wie Cloud-Computing zur Verfügung, die die ehemals begrenzte Ressource IT-Infrastruktur praktisch beliebig erweiterbar machen. Ganzheitliches Cloud ERP bietet so ein flexibel an die Unternehmensanforderungen individualisierbares IT-System, welches mit dem Unternehmen nahtlos skaliert und im Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service (SaaS) komfortabel als Dienstleistung über das Internet bezogen wird. Die geringere Kapitalbindung und die freien Ressourcen in der IT-Abteilungen ermöglichen so eine Konzentrierung auf die Digitalisierung, anstatt den Betrieb der ERP-Software zu gewährleisten.

Der ganzheitliche Ansatz von modernen cloudbasierten ERP-Systemen positioniert das IT-System so als zentrale Steuerungseinheit für alle Unternehmensprozesse – und das bereichs- und technologieübergreifend. So werden frühere Insellösungen wie CRM, ERP, MIS oder Fibu als Module in einem einzigen System integriert, wodurch nur noch eine Datenhaltung existiert und automatisierte unternehmensweite Prozesse erst ermöglicht werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Cloud ERP an Popularität stetig zunimmt und immer mehr Unternehmen auf die Power aus der Cloud setzen; das weltweite Wachstum wird sogar mit 30% prognostiziert.

Weitere Vorteile von Cloud ERP sind neben der Kostenersparnis und reduzierten Kapitalbindung insbesondere die Hochverfügbarkeit, die reduzierte Komplexität der IT-Infrastruktur, die erhöhte Sicherheit durch spezialisierte, zertifizierte Rechenzentren sowie die damit gesteigerte Transparenz bei beliebiger Skalierbarkeit. Cloudbasierte ERP-Software löst somit viele Herausforderungen von KMU im Hinblick auf die Digitalisierung mit einem Schlag und ermöglicht es, die Chancen der neuen Technologien auch als solche zu begreifen.

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Kategorien: SaaS, Allgemein, Cloud, ERP, CRM, KMU, Infografik

David Lauchenauer

Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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