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[INFOGRAFIK] Das ERP der Zukunft – Was sich KMU wünschen

[fa icon="calendar"] 07.06.17 10:35 / von David Lauchenauer

David Lauchenauer

Vorschau aus der Infografik Das ERP der Zukunft: was sich KMU wünschen

Bedingt durch die Digitalisierung, neuen Geschäftsmodellen und Technologien sowie eines Work-Life-Balance Paradigmenwechsels der Mitarbeiter bleibt auch Business Software nicht stehen, sondern entwickelt sich rasant weiter, um die sich verändernden Anforderungen abzubilden. Auch ERP-Software, ehemals als langsamer Software-Monolith verschrien, durchlebt eine Vielzahl an Veränderungen. Technologien wie Cloud-Computing ermöglichen mittlerweile einen flexiblen Bezug von ERP-Software als Dienstleistung über das Internet zu monatlichen Kosten, wodurch sich nicht nur die Verbreitung gesteigert hat, sondern ebenso die Einsatzmöglichkeiten vielfältiger als je zuvor sind. Doch wie sieht das ERP der Zukunft aus und welche Funktionen werden von KMU gewünscht? Unsere Infografik liefert Antworten.

Infografik Das ERP der Zukunft: was sich KMU wünschen

In einem Punkt sind sich viele KMU sicher: Die zunehmende Digitalisierung sowie Automatisierung von Arbeitsschritten und Unternehmensprozessen sind eine der zentralen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Dies beruht auf den Glauben von 60% der befragten Unternehmen, dass die Digitalisierung dazu beiträgt, Arbeitsabläufe zu vereinfachen. In Kombination mit einer bereichsübergreifenden Automatisierung ergeben sich so neue Chancen für KMU. Zusätzlich dazu sind auch noch weitere Trends und Entwicklungen zu beobachten.

Collaborative ERP: alleine war gestern

Um Geschäftsprozesse flexibler zu gestalten, wünschen sich viele KMU, dass moderne ERP-Systeme auch die Zusammenarbeit der Mitarbeiter verbessern. Dies startet bei einfachen Wünschen wie einer Social-Media-Implementation oder der Integration von Chat- sowie Kommentar-Funktionen und endet beim übergeordneten Wunsch der abteilungs- und standortübergreifenden Kollaboration. Ganzheitliche, cloudbasierte ERP-Systeme ermöglichen dies schon heutzutage, da benötigte Anwendungen wie PPS oder CRM als Modul nahtlos integriert sind und so auch ein abteilungsübergreifender Datenzugriff gegeben ist.

Easy ERP: benutzerfreundlich und barrierefreie Business Software

Geht es nach den Wünschen von KMU, so sind die Zeiten von wochenlangen, aufwendigen Schulungen, um die ERP-Software überhaupt bedienen zu können, gezählt. Immer lauter werden hier die Forderungen nach benutzerfreundlichen, intuitiven Oberflächen, die zumindest die grundsätzliche Bedienung der Anwendung ermöglichen. Schulungen werden zukünftig dafür sorgen, dass die Nutzungstiefe und damit auch die Effizienz steigen; sie werden aber nicht mehr Grundvoraussetzung sein. Damit einhergehend wünschen sich Anwender vor allem klar strukturierte, selbsterklärende Benutzerschnittstellen, die dazu noch barrierefrei nutzbar sind. Mit steigender Anzahl an mobilen Endgeräten geht der Trend klar in die Richtung der mobilen Nutzung – auch von Business Software. Als Ergebnis benötigt es funktionierende Touchbedienungen auf Mobilgeräten und mobil-optimierte Anwendungen, die zum Beispiel browserbasiert zur Verfügung stehen. Cloud ERP zeigt bereits heutzutage, wie dies aussehen kann.

Cloud ERP: Power aus der Wolke für Unternehmen

Bereits seit Jahren ist eine Abkehr von Anwendungen, die on-premise betrieben werden, hin zu Cloud ERP erkennbar. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das durchschnittliche jährliche Wachstum im Cloud-markt 26% beträgt und bis 2018 bereits 30% der serviceorientierten Unternehmen planen, den Hauptteil ihrer ERP-Anwendungen in die Cloud auszulagern. Die Vorteile überwiegen allerdings nicht nur für diese Branche, denn:

  • Die Kapitalbindung sinkt, der Kapitalbedarf ist niedriger und die Flexibilität steigt. So sparen KMU ca. 25% der Kosten ein.
  • Besonders das Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service (SaaS), bei dem nur das monatlich zu bezahlen ist, was auch tatsächlich genutzt wird, gewinnt weiter Marktanteile.
  • Durch die Nutzung professioneller, zertifizierter Rechenzentren steigt die Sicherheit sowie die Hochverfügbarkeit der Anwendung.

Mobiles ERP: Business Software wird überall genutzt

Neue Geschäftsmodelle und gesteigerte Kundenanforderungen machen es notwendig, dass Nutzer ortsunabhängigen Zugriff auf alle Unternehmensdaten haben: egal ob beim Kunden vor Ort, aus dem Homeoffice oder bei einer Geschäftsreise. Dafür muss ERP nicht nur besser an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepasst, sondern grundsätzlich in der Bedienung weiter vereinfacht werden. Im Ergebnis können Unternehmensprozesse effizienter gestaltet werden – und zwar genau dort, wo sich der Nutzer gerade aufhält. Eine Eventagentur kann beispielsweise noch während der Veranstaltung mit den Lieferanten abrechnen oder automatisiert weitere Bestellungen aufgeben. Auch für den Vertriebler im Aussendienst und technische Dienstleister ergeben sich viele Vorteile, die die Kundenzufriedenheit sowie die Umsätze steigern.

Integration von ERP und CRM: Kundenzufriedenheit durch Integration steigern

CRM wird nach wie vor meistens für die Neukunden-Akquise eingesetzt, doch bietet die Anwendung auch im Bestandskundenmanagement sowie Kundenservice viele Chancen. Insbesondere durch eine nahtlose Integration ins ERP, beispielsweise durch eine ganzheitliche ERP-Software mit CRM-Modul, kann erst das komplette Potenzial beider Anwendungen erschlossen werden. Nahtlose Prozesse verbessern die Effizienz der Beratungsleistungen, vermeiden Redundanzen in den Stammdaten und senken so die Kosten bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung. Von der verbesserten Customer Journey profitieren die Kunden vom Erstkontakt bis hin zu Aftersales.

Industrie 4.0, IoT (Internet-of-Things) und Big Data: Integration ist der Schlüssel

Seit einiger Zeit führt kaum ein Weg mehr an diesen drei Buzzwords vorbei: Industrie 4.0, Internet-of-Things und Big Data. Hierbei steht ausser Frage, dass diese Ergebnisse der Digitalisierung grossen Einfluss auf Unternehmen haben werden. Um bereits heutzutage die IT-Infrastruktur dahingehend aufzubauen, dass aus solchen Entwicklungen Chancen entstehen, benötigt es flexible, serviceorientierte Komponentenarchitekturen, die beliebig skalierbar sind. Eine durchgängige Vernetzung aller Unternehmensebenen ist Grundlage dafür, dass die ERP-Software als Schnittstelle zwischen Produkten, Daten, Anwendungen und Geräten fungieren kann und ermöglicht so die Smart Factory. Programmierschnittstellen (API) werden hierfür unverzichtbar und sollten von jedem modernen ERP-System bereitgestellt werden.

Abschliessend lässt sich festhalten, dass gemeinsam mit der Digitalisierung und den verändernden Marktbedingungen sich die Wünsche von KMU an Business Software ebenfalls ändern. Diese Anforderungen lassen sich auf eine bessere Integrierbarkeit, grössere Flexibilität und agilere Nutzung hinunterbrechen. Moderne, ganzheitliche Cloud ERPs geben hier bereits seit Jahren die Richtung vor und erfreuen sich daher immer grösserer Popularität.

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Kategorien: SaaS, Allgemein, Cloud, ERP, CRM, KMU, Datenschnittstelle, Infografik

David Lauchenauer

Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

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